28. April 2026

Physik für Großeltern: Dieter Meschede ist nun doppelter „Seniorprofessor“ Physik für Großeltern: Dieter Meschede ist nun doppelter „Seniorprofessor“

Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung fördert innovative Lehrkonzepte

Die Resonanz ist riesig: „Physik für Großeltern und andere Wissbegierige“ musste wegen der großen Teilnehmendenzahl auch online übertragen werden. Schließlich ermöglicht die Serie den Hörern, Antworten auf drängende Fragen ihrer Enkel zu finden. Derzeit pausiert der Veranstaltungsreigen. Zum Wintersemester geht es weiter – mit zusätzlichem Schub. Physiker Prof. Dr. Dieter Meschede kann nun auf Unterstützung durch die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung zählen – auch die Zuschauer:innen profitieren davon.

Verleihung der Urkunde: (von links)
Verleihung der Urkunde: (von links) - Prof. Johann Kroha (Organisator des Physikalischen Kolloquiums), Dekan Prof. Walter Witke, Prof. Dieter Meschede, Prof. Jürgen Mlynek (Vorstandsvorsitzender der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung) und Prof. Klaus Sandmann (Prorektor für Studium, Lehre und Hochschulentwicklung). © Foto: Fabiola Neumann
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Warum fällt der Ball nach unten? Welche Kräfte sind am Werk? Wie kann ein Flugzeug fliegen? Wer sich solche Fragen auch schon gestellt hat, ist genau richtig in der Vorlesungsreihe „Physik für Großeltern und andere Wissbegierige“. Physiker und Seniorprofessor Dr. Dieter Meschede hat das deutschlandweit einzigartige Format an der Universität Bonn ins Leben gerufen und mehrere Staffeln absolviert.

Wegen seines herausragenden Engagements für dieses innovative Lehrkonzept wurde der Seniorprofessor der Universität Bonn nun von der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung diesmal für eine „Heraeus-Seniorprofessur“ auserkoren. Die Auszeichnung fand nun beim Kolloquium der Fachgruppe Physik und Astronomie der Universität Bonn durch den Stiftungs-Vorstandsvorsitzenden Prof. Jürgen Mlynek statt. Selbstverständlich ließ es sich Meschede als nun doppelter Seniorprofessor nicht nehmen, auch dabei einige seiner ungewöhnlichen Demonstrationsexperimente zu zeigen.

„Die Heraeus-Stiftung steht bei mir ganz hoch im Kurs, ohne sie wäre die Physik in Deutschland viel ärmer – im doppelten Wortsinn“, freut sich Meschede. Die Stiftung fördert Veranstaltungsformate, die dem wissenschaftlichen Gedankenaustausch dienen – sei es in der Schule, an der Uni oder für internationale Partnerschaften.

Meschede bereitet derzeit die nächste „Physik für Großeltern“-Reihe vor, die im Wintersemester stattfinden wird. Die Heraeus-Stiftung unterstützt ihren Seniorprofessor mit jeweils 5.000 Euro Sachmittel jährlich – zunächst bis 2029. Wegen dieser Förderung sieht der Physiker nun zusätzliche Möglichkeiten für Demonstrationsexperimente, die wiederum den Teilnehmer:innen zugute kommen.

Informationen: https://www.uni-bonn.de/de/studium/studienangebot/spezielle-studienangebote/studium-universale/physik-fuer-grosseltern-und-andere-wissbegierige 

Physikalische Experimente à la „Physik für Großeltern“:
Physikalische Experimente à la „Physik für Großeltern“: - Prof. Jürgen Mlynek, Vorstandsvorsitzender der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung (links) und Prof. Dieter Meschede (rechts). © Foto: Fabiola Neumann
Experimentieren wie bei „Physik für Großeltern“:
Experimentieren wie bei „Physik für Großeltern“: - Prof. Dieter Meschede zeigte auch beim Physikalischen Kolloquium anschauliche Experimente. © Foto: Fabiola Neumann
Zum Wintersemester geht es wieder los:
Zum Wintersemester geht es wieder los: - Beim Vorlesungsreigen „Physik für Großeltern“ sind die Reihen immer gut gefüllt. © Foto: Fabiola Neumann
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