Beweise aus dem All und am Boden: Kriegsverbrechen dokumentieren
Die Aufklärung und Ahndung von Kriegsverbrechen stellen die internationale Gemeinschaft vor enorme Herausforderungen. Moderne Technologien wie Satellitendaten und forensische Methoden ermöglichen es heute, Menschenrechtsverletzungen auch in schwer zugänglichen Konfliktgebieten zu dokumentieren, Vermisste und Opfer zu identifizieren, Tatabläufe zu rekonstruieren und Beweise frühzeitig zu sichern. Neben der Frage nach Verantwortung ist für die Angehörigen der Vermissten vor allem eines entscheidend: endlich Gewissheit darüber zu erlangen, was mit ihren Nächsten geschehen ist.
Wie wirken diese unterschiedlichen Formen der Evidenzgewinnung dabei zusammen? Wo liegen die Grenzen technischer Beweisführung? Und welche ethische und politische Verantwortung ergibt sich aus gesichertem Wissen über schwerste Völkerrechtsverbrechen?
Wie wirken diese unterschiedlichen Formen der Evidenzgewinnung dabei zusammen? Wo liegen die Grenzen technischer Beweisführung? Und welche ethische und politische Verantwortung ergibt sich aus gesichertem Wissen über schwerste Völkerrechtsverbrechen?
Time
Wednesday, 06.05.26 - 06:00 PM
- 07:30 PM
Topic
Sicherheitspolitik
Speaker
Botschafter a. D. Dirk Brengelmann, Dr. Ingo Bastisch, Sara Hadley
Target groups
All interested
Students
Location
Hörsaal IX im Hauptgebäude der Universität Bonn, (Am Hof 1, 53113 Bonn)
Reservation
not required
Registration/Ticket
Additional Information
Organizer
Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik (BAPP), in Kooperation mit dem Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS)
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