Welche Formen von Wissen prägen unseren Umgang mit Pflanzen und unserer Umwelt – und wie lassen sich nachhaltigere Beziehungen zu ihnen gestalten?
Die Ausstellung lädt dazu ein, historisch gewachsene Beziehungen zu Pflanzen, Ökosystemen und Gewässern neu zu erfahren und gemeinsam über verantwortungsvolle Formen des Handelns nachzudenken.
Entlang der vier Jahreszeiten treten Künstler:innen mit familiären Bezügen zu Chile, Australien und Neuseeland, Nigeria, Mauritius, Indien und Jamaika mit Wissenschaftler:innen der Universität Bonn und Menschen aus der Stadtgesellschaft in Dialog. So entsteht ein Lern- und Begegnungsort, der Fragen von Nachhaltigkeit, Erinnerung und Wandel aus transdisziplinären Perspektiven beleuchtet.
Am 19. März eröffnet die Performance Transplant: Healing in the Mapuche Diasporavon Neyen Pailamilla den Ausstellungszyklus. Der Beginn in den Botanischen Gärten ist programmatisch und unterstreicht den Dialog zwischen Natur- und Kulturwissenschaften, Kunst und Gesellschaft, Mensch und Umwelt.
Neyen Pailamillas künstlerischen Arbeiten ist auch das erste Kapitel Frühling: Wovon träumt Pewen? gewidmet. Sie treten in Dialog mit weiteren partizipativen Angeboten: Im Duftlabor, das in Zusammenarbeit mit dem Institut für Pharmazeutische Biologie entsteht, können Sie erforschen, wie der heilige Baum der Mapuche, Pewen, riecht. Zwei Lesebereiche, kuratiert von der ersten Schwarzen Bibliothek in NRW, der Theodor Wonja Michael Bibliothek, sowie dem Kinder- und Jugendbuchladen Kleiner Laden e.V., laden zum Verweilen, Schmökern und Nachspüren ein.
Die Ausstellung wird gefördert vom Bonn Center for Dependency and Slavery Studies.
Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen in den Frühling zu starten und ins Gespräch zu kommen.