Was berichten die Medien über die Uni Bonn?

Uni Bonn in den Medien

Ob Zeitungen, Radio, TV oder Podcasts – Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Bonn sind täglich in den Medien präsent. Mal wird über ihre Forschung berichtet, mal ordnen sie mit ihrer Expertise aktuelle Themen und Geschehnisse ein. Hier geben wir Ihnen einen Überblick über die Berichterstattung rund um die Universität.

Bitte beachten Sie: Die Liste der Online-Beiträge wird regelmäßig aktualisiert. Trotzdem kann es vorkommen, dass die nachstehenden Links nicht mehr funktionieren, da sich Internetadressen oft sehr rasch ändern, oder die Inhalte in den Mediatheken nicht mehr verfügbar sind.

Highlights aus den Print-Medien

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. Mai 2026: "Von Technik bis regionale Kompetenz"
Die Universität Bonn wird in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung als Vorreiter im Bereich Katastrophenvorsorge hervorgehoben. Mit dem Masterstudiengang Katastrophenvorsorge und Katastrophenmanagement setzt die Uni interdisziplinär Maßstäbe. Der Studiengang bereitet auf den Umgang mit Krisen wie Extremwetter, Cyberangriffen oder Pandemien vor.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 5. Mai 2026: "Wo Studierende psychologische Hilfe finden"
Seit Corona erleben die psychologischen Beratungsstellen der Universitäten einen enormen Zulauf. Sandra Schramm, Leiterin der Zentralen Studienberatung der Universität Bonn, betont, dass sich inzwischen viele Studierende mit deutlich komplexeren psychischen Belastungen melden. Für solche Fälle seien die Angebote jedoch nicht ausgelegt, weshalb Betroffene an Ärzte oder Kliniken verwiesen werden.

General-Anzeiger, 5. Mai 2026: "Rektor Hoch: Die Sanierung der Physik ist unser Kernprojekt"
Die Universität Bonn wurde in die Masterplanung des Landes zum Hochschulbau aufgenommen, die Planungs- und Bauprozesse beschleunigen sowie effizienter und kostengünstiger gestalten soll. Rektor Prof. Dr. Dr. h. c. Michael Hoch sprach von einem "Turbo-Booster", der unter anderem die Sanierung und Erweiterung universitärer Gebäude ermöglichen soll. 

General-Anzeiger, 4. Mai 2026: "Vom Schmutzgeier über die Eule bis zum Alphabet"
Die Entwicklung der Schrift zählt zu den bedeutendsten kulturellen Leistungen der Menschheitsgeschichte. Der Ägyptologe Prof. Ludwig Morenz vertritt die Auffassung, dass Schrift nicht durch ein punktuelles Ereignis entstand, sondern das Ergebnis eines langen evolutionären Prozesses ist, der in verschiedenen Kulturen unabhängig voneinander verlief.

taz - die Tageszeitung, 29. April 2026: "Schuldenkrise belastet den Globalen Süden"
Laut dem neuen Report des Bündisses Erlassjahr und des Hilfswerks Misereo hat sich die internationale Schuldenkrise weiter verschärft. Verschuldete Staaten müssten bis zu 60 Prozent ihres Einkommens in die Schuldentilgung stecken. Damit rücke das Erreichen der globalen Nachhaltigkeitsziele in weite Ferne, argumentiert Prof. Matin Qaim, Direktor des Zentrums für Entwicklungsforschung.

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© Universität Bonn/ Volker Lannert

WDR: Studierendenzahlen

Die Fernsehsendung WDR Westpol berichtete am 10. Mai über die Studierendenzahlen in NRW. Die Universität Bonn konnte ihre Studierendenzahlen in den vergangenen Jahren weitgehend konstant halten. Zudem wurden der Universität in diesem Jahr Förderungen für acht Cluster im Rahmen der Exzellenzstrategie bewilligt. Damit gilt sie als erfolgreichste deutsche Universität im Bereich der Spitzenforschung. Rektor Prof. Dr. Dr. hc Hoch betonte das Ziel, die Universität langfristig unter den 50 besten Hochschulen weltweit zu etablieren. Dafür brauche es Investitionen und renommierte Forschende.

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© Volker Lannert / Universität Bonn

WDR:  Joghurt als Gesundheitsfaktor 

Die WDR Servicezeit berichtete am 5. Mai über gesunde Ernährung und die besonderen Eigenschaften von Naturjoghurt, der als wichtige Eiweiß- und Vitaminquelle gilt. Jedes Gramm Joghurt enthält mindestens 10 Millionen Milchsäurebakterien. Diese gelangen in das Darm-Mikrobium und fördern dort die bakterielle Vielfalt, die im Alter häufig abnimmt. Jun.-Prof. Marie-Christine Simon erforscht den Einfluss der Ernährung auf das menschliche Mikrobiom. Ein ausgeglichenes Mikrobiom wirkt entzündungshemmend und stärkt das Immunsystem sowie den Darmstoffwechsel. Erste Hinweise deuten darauf hin, dass Joghurt positive Effekte bei  Bluthochdruck oder Diabetes haben kann.

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© Colourbox.de

DLF: Prävention durch Ernährung 

Der Deutschlandfunk berichtete in der Sendung „Wissenschaft im Brennpunkt“ am 4. Mai 2026 über den Zusammenhang zwischen Ernährung und dem Immunsystem. Prof. Kolanus, Direktor des LIMES, erläuterte, dass Immunzellen permanent aktiv seien, um die Funktionsfähigkeit der Organe zu erhalten. Ein leistungsfähiges und ausgewogenes Immunsystem müsse sowohl präventiv als auch im Krankheitsfall wirksam sein. Rund 80 Prozent der Immunzellen befinden sich im Darm, der zugleich das Mikrobiom beherbergt. Die Ernährung spielt daher eine große Rolle bei der Prävention von Diabetes, Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

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