"MooDS" (Molecular Causes of Major Mood Disorders and Schizophrenia) konnte sich in der dritten Förderrunde für das Nationale Genomforschungsnetz durchsetzen " wohl auch deshalb, weil psychiatrische Erkrankungen wie die Depression sich inzwischen zu einem wahren Volksleiden entwickelt haben. Obwohl sich viele Störungen inzwischen gut behandeln lassen, ist die Therapie meist langwierig. Das Risiko eines Rückfalls ist zudem hoch. Die beteiligten Wissenschaftler fahnden nach den Erbanlagen, die ihre Träger für psychiatrische Störungen anfällig machen. Außerdem wollen sie herausfinden, welche Funktion diese Gene im Körper übernehmen.
"MooDS" ist ein interdisziplinärer Verbund führender Forschungseinrichtungen in Deutschland. Beteiligt sind neben den Universitäten Bonn, München und Heidelberg das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (Mannheim), das Max Planck Institut für Psychiatrie und das GSF Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit (beide München) sowie die Charité und das Max Delbrück Centrum für Molekulare Medizin (beide Berlin).
Kontakt:
Professor Dr. Markus Nöthen
Department of Genomics,
Life&Brain-Zentrum,
Universität Bonn
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