Studium Universale

Dies academicus, 20.05.2026

Am Mittwoch, 20. Mai 2026, findet ab 9.15 Uhr der Dies academicus der Universität Bonn statt – der traditionelle Tag der offenen Tür für alle Interessierten.  

Die Besucher des Dies academicus erwartet ein vielfältiges Programm aus Vorträgen, Ausstellungen und Führungen.

Sofern nicht anders angeben finden die Vorträge in den Hörsälen im Hauptgebäude, Am Hof 1, statt.

Stellenangebote
© Volker Lannert / Uni Bonn

Programm des Dies academicus am 20.05.2026

Mineralogisches Museum, Poppelsdorfer Schloß, Meckenheimer Allee 169

16.30 Uhr
Die Glorreichen 7 des Regenbogens
Wir laden am ersten DIES des Jahres 2026 zu einer bunten Sonderführung ein. Und wir stellen vor: Die Glorreichen 7 des Regenbogens. Stars des Nachmittags sind die farbenprächtigsten unter unseren vielen sowieso bunten Mineralen. Lassen Sie sich bezaubern – wir freuen uns auf Sie!


ARITHMEUM - Rechnen einst und heute, Lennéstraße 2


11.15 - 12.15 Uhr
Führung durch die Sonderausstellung
Eine Goldmedaille für die Multiplikation - Léon Bollée und seine Erfindungen
   
14.15 - 15.45
Workshop: Diskret und geheim - von kleinen Geheimnissen zur großen Enigma
 
16.15 - 17.15 Uhr
Führung 
Rechnen, Messen und Beobachten - Neuerwerbungen der Arithmeum Library

Weitere Informationen unter:

https://www.arithmeum.uni-bonn.de/veranstaltungen/details/dies-academicus-23.html

    


   

Abteilung für Medienwissenschaft, Lennéstraße 1

 
FOTOGRAFIE (Teilnahme begrenzt: max. 6 Personen)
11.30 Uhr – 12.00 Uhr
Raum: Lennéstraße 1, Seminarraum 2.003
Einblicke in die fotografische Projektarbeit 
Wie entsteht ein fotografisches Projekt von der Idee bis zur fertigen Serie? Studierende der Medienwissenschaft geben Einblicke in ihre Arbeitsprozesse und zeigen, wie Themen in Bilder übersetzt werden.
Anhand der Kurse „Portraits der Fluidität“ und „Bilder der Entfernung“ wird der Weg von der Konzeption über die Recherche bis zur Umsetzung nachvollziehbar. Ergänzend sind die entstandenen Arbeiten in einer Ausstellung zu sehen. Fragen und Gespräche mit Interessierten sind ausdrücklich willkommen.
 13.00 Uhr – 13.30 Uhr
Raum: Lennéstraße 1, TV-Studio, 3. Stock
Analoge Fotografie erleben: Bilder aus Licht erschaffen
Wie entsteht eigentlich ein Foto – ganz ohne Digitaltechnik? In der Abteilung für Medienwissenschaft taucht ihr in die faszinierende Welt der analogen Fotografie ein und arbeitet mit einer Boxkamera, die zugleich als kleines Fotolabor dient. Schritt für Schritt zeigen wir, wie aus Licht ein Bild wird, und werfen gemeinsam einen Blick ins Innere der Kamera. Ein selten gewordener Prozess zum Mitverfolgen und Staunen.
   
AUDIO
12.00 Uhr – 12.30 Uhr
13.30 Uhr – 14.00 Uhr
Raum: Lennéstraße 1, Radiostudio, Sprecherkabine, 3. Stock
„Live dabei“– Einblicke in Medienpraxis Audio
Aktuelles Agenturmaterial sichten, Nachrichten schreiben und dann pünktlich zur vollen Stunde live auf Sendung – das ist der Alltag von RadiojournalistInnen und Podcast-MacherInnen. Am “Dies Acamedicus” seid Ihr live mit dabei, wenn das Rotlicht leuchtet und wir mit unserem News-Magazin auf Sendung gehen. In unserem eigenen MeWi-Radiostudio! Schaut zu, wenn die Regler gezogen werden. Hört zu, wenn die Nachrichten direkt ins Mikro gesprochen werden. Und erlebt selbst mit, was wir in unseren Audio-Praxis-Kursen vermitteln. 
  
VIDEO
12.30 Uhr – 13.00 Uhr
14.00 Uhr – 14.30 Uhr
Raum: Lennéstraße 1, Seminarraum 1.001, 2.002 
Filmische Praxis zum Mitmachen: Kurze Szenen, kleine Geschichten, große Einblicke
Wie entsteht aus einer Idee, wenigen Bildern und einfachen Mitteln eine filmische Szene? Im Bereich Medienpraxis Film und Video geben wir beim Dies Academicus Einblicke in die praktische Lehrarbeit unseres Instituts und zeigen, wie Studierende filmische Formen erproben, mit Bild und Ton erzählen und eigene ästhetische Entscheidungen treffen. BesucherInnen können dabei nicht nur studentische Arbeiten kennenlernen, sondern auch selbst aktiv werden: In kurzen Slots entwickeln und drehen wir gemeinsam kleine filmische Übungen – etwa eine Mini-Szene in einem bestimmten Genre oder eine kurze Geschichte in fünf Einstellungen. So wird auf anschauliche Weise erfahrbar, wie filmisches Erzählen funktioniert und was Medienpraxis im Bereich Film und Video im Studium konkret bedeutet.
   

Akademisches Kunstmuseum, Römerstraße 164
15.15 Uhr, Akademisches Kunstmuseum, Römerstraße 164
Hannah Peters M.A. (Klassische Archäologie mit Akademischen Kunstmuseum)
„But Even Statues Crumble” – Antike im popkulturellen Spiegel
Was haben Taylor Swift, die Entwickler von Assassin’s Creed und Christopher Nolan gemeinsam? Alle drei beschäftigen sich jeweils in ihrem Werk unter anderem mit der griechisch-römischen Antike und bringen diese somit einem breiten Publikum näher. In ihrem Lied Cassandra (2024) holt Taylor Swift etwa den griechischen Mythos der gleichnamigen trojanischen Seherin und Königstochter in die Gegenwart, Assassin’s Creed Odyssey (2018) lässt das Griechenland des 5. Jh. v. Chr. digital auferstehen und Christopher Nolans Verfilmung von Homers Odyssee wird dieses Jahr als sicherer Blockbuster in den Kinos erscheinen. Der Vortrag im Akademischen Kunstmuseum soll verdeutlichen, wie die griechisch-römische Antike, ihre archäologischen Hinterlassenschaften und auch die Archäologie selbst in den genannten Beispielen sowie weiteren bekannten popkulturellen Werken behandelt und reflektiert werden.
   

  
Abteilung Ägyptologie und das Ägyptische Museum, P26 Poststraße 26
 
15.00 – 16.00 Uhr, Seminarraum 3. OG
Carmen Rac
Vortrag: Die digitale Dokumentation des Tempels des Domitian in Syene
  
16.30 - 17.30 Uhr, Ägyptisches Museum im 3. OG
Dr. phil. habil. Frank Förster
Führung durch das Ägyptische Museum Bonn
  

  
BASA-Museum (Bonner Amerikanistische Sammlung), Institut für Archäologie und Kulturanthropologie, Oxfordstr. 15
 
10.15 Uhr, BASA-Museium, Oxfordstr. 15
14.15 Uhr, BASA-Museium, Oxfordstr. 15
Dr. Olga Gabelmann
Führungen durch die Ausstellung: Landschaften im Wandel. Das Cochabamba-Tal in Bolivien von der Inka-Zeit bis heute. 
Die Führung geht durch die neue Ausstellung im BASA-Museum (Bonner Amerikanistische Sammlung). Gesellschaftliche und politische Verhältnisse – des Inka-Staats, des Kolonialstaats nach der spanischen Eroberung bis hin zur Gegenwart – prägen Landschaften. Landschaften beeinflussen aber auch die Art und Weise, wie Herrschaft ausgeübt werden kann. Die Führung durch die Ausstellung geht auf dieses Wechselspiel ein. Thematische Schwerpunkte sind die Zeit der Inka, während der ca. 4.000 Lagerhäuser für die Aufnahme einer intensiven Maisproduktion gebaut worden sind. Dies war durch die Umsiedlung von Tausenden von Menschen möglich geworden, die sich dieser Produktion widmeten. Es wird ein Schlaglicht auf die Alliierten der Inka im Tal geworfen, die in der Forschung bisher kaum bekannt waren. Schließlich werden populäre Glaubensvorstellungen im Cochabamba-Tal vorgestellt, die an vorspanische Traditionen anknüpfen.

   

9.15 Uhr, Hörsaal III
Prof. Dr. Johannes Schelhas
Synodalität – Kennzeichen der Kirche
Synodalität ist ein neues wie altes Kennzeichen der Kirche. Es lässt sich neben die vier klassischen Merkmale der Kirche stellen (Einheit, Heiligkeit, Katholizität und Apostolizität), aber keinem dieser Merkmale exklusiv zuordnen. Die synodalen Wege, die die katholische Kirche von 2021 bis 2024 zurückgelegt hat, konnten das Phänomen der Synodalität in ihrem Selbstverständnis vielseitig bereichern. Der Vortrag analysiert unter dogmatischer Fokussierung zuerst anhand jüngster lehramtlicher Dokumente einige Begriffslinien von Synodalität. Die Texte bieten ein Potenzial zur Optimierung synodalen Handelns an. Danach wird das Begriffsverständnis mit Erkenntnissen geweitet, die auf Plotin, Hans Urs von Balthasar, Simone Weil und Ferdinand Ebner zurückgehen. Der große Bogen der Einzelthemen stellt die dialogische Essenz von Synodalität heraus. Abschließend wird der Kipppunkt von Synodalität in den Blick genommen: die Diskrepanz von Reden und Handeln in der Kirche.
   
10.15, Hörsaal III
Prof. Dr. Hubertus Roebben
Pilgern als ganzheitliche Bildung – auch an der Uni?
Die Pilgerwege nach Santiago de Compostela in Nordspanien waren noch nie so beliebt (sprich: überlaufen) wie heute. Was suchen die Menschen auf dem Jakobsweg? Ich selbst bin mitten in der Corona-Zeit 600 km von meinem Wohnort Leuven in Belgien nach Vézelay in Frankreich gewandert. Was suchte ich als Theologe, und was fand ich? Dass es Sinn macht, sich selbst „at home on the road“ besser kennenzulernen, diese Erfahrung mit anderen zu teilen und von dieser Erfahrung ausgehend „ganzheitliche Bildung“ auch an der Universität professionell neu zu denken und zu entwickeln.
  
11.15 Uhr, Hörsaal III
Prof. Dr. Michael Zichy
Der Sinn des Lebens – ein gesellschaftlich-politisches Problem?
Der Sinn des Lebens gilt den meisten als höchst private und subjektive Frage, die jeder Mensch mit sich selbst auszumachen hat. Der Vortrag stellt diese verbreitete Annahme in Frage. Er zeigt, dass die Sinnfrage neben ihrer kaum bestrittenen, individuell-existentiellen Relevanz eine bislang unterschätzte gesellschaftlich-politische Bedeutung hat. Denn wenn Sinn – wie neuere empirische Studien nahelegen – ein grundlegendes menschliches Bedürfnis und eine starke Motivationsquelle ist, dann sind Menschen durch Sinnangebote auch in besonderer Weise verführ- und instrumentalisierbar. Daraus folgt: Eine liberale Gesellschaft kann die Sinnfrage nicht einfach privatisieren, ohne zugleich jene Voraussetzungen der Freiheit zu gefährden, die sie zu schützen beansprucht.
  
12.15 Uhr, Hörsaal III
Frieda Kries (WMA an der Professur für Fundamentaltheologie und Christliche Identitäten)
Wer bin ich im Anthropozän? 
Identität und Verantwortung in der ökologischen Krise
Wer bin ich? Wer sind wir in der ökologischen Krise? Wir benennen ein ganzes Zeitalter nach uns selbst: Das Anthropozän. Und meinen damit die Tatsache, dass der Mensch zur geologisch bestimmenden Kraft geworden ist. Was macht es mit unserem Selbstverständnis, dass wir Gletscher schmelzen lassen und das Artensterben beschleunigen? Spielen unsere Verstrickungen in globale Zusammenhänge und Beziehungen mit anderen Tieren und Pflanzen in Ökosystemen für die Ausbildung unseres Selbstverständnisses eine Rolle? Und wenn ja, welches Selbstbild ist dafür passend? Der Vortrag wirbt für eine Perspektive der Wissenschaftstheoretikerin Donna Haraway, die provokant vorschlägt: Ich bin Kompost. Gelingt es so, Identität und Verantwortung im Anthropozän neu zu denken?
   
12.15, Hörsaal IX
Prof. Dr. Gisela Muschiol
Zwischen Erniedrigung und Erhebung - Wie aus vier Marien eine Maria Magdalena wurde
Die „Heilige“ Maria Magdalena ist eine Kunstfigur – durch einen Papst im Frühen Mittelalter aus vier Marien/Frauen der Bibel zusammengefügt, und dennoch eine Figur mit unglaublicher Reichweite in Literatur, Kunst, Verehrung, Liturgie und Spiritualität. Den Spuren dieser „Figur” und ihrer Funktionalisierung im Mittelalter (und in der Neuzeit) wird sich der Vortrag widmen.
  
14.15 Uhr, Festsaal
PD Dr. Sebastian Hanstein (Antrittsvorlesung, Alte Kirchengeschichte und Patrologie)
Askese als Milieubildung. Moralische Ökonomie und soziale Distinktion im spätantiken Christentum
Das Corpus Caspari, eine Gruppe von bisher wenig beachteten Texten, die um oder kurz nach 400 verfasst wurden, bündelt in nuce jene Konfliktlinien, die zeitgenössisch auch die breitere Debatte um christliche Identität prägen. Dabei richten sich die Texte vor allem an hochgestellte Christen, deren Lebensstil als Prüfstein gilt. Identität erscheint hier nicht als inneres Bekenntnis, sondern als sozial sichtbare Lebensform, die sich an Körper- und Geldpraxis entscheidet. Enthaltsamkeit, Ehe, Besitzverzicht, Almosen, Reinheit und liturgische Nähe fungieren als Kriterien, mit denen Zugehörigkeit markiert, Autorität begründet und Distinktion – auch gegenüber der Mehrheitskirche – erzeugt wird. So wird Askese zum Medium der Milieubildung und zur Grundlage einer Wertordnung, die Besitz, Status und Heiligkeit eng miteinander verschränkt. Gerade an solchen Fragen wird sichtbar, wie strittig die Grenze zwischen Alltag und Ideal ist.
  
9.15 Uhr. Hörsaal VIII
Prof. Dr. Hermut Löhr (Neues Testament und Antikes Judentum)
„Der Gott der Makkabäer“ - Der Makkabäer-Aufstand und die Geschichtsschreibung
1937 veröffentlichte der Historiker Elias Bickerman(n) (1897  - 1981) beim Schocken-Verlag in Berlin seine bahnbrechende Studie “Der Gott der Makkabäer. Untersuchungen über Sinn und Ursprung der makkabäischen Erhebung”. Das Werk zeichnete ein neues Bild der Ursachen, Motive und des Verlaufs der makkabäischen Erhebung im 2. Jh. v. Chr. im Land Israel - und damit für ein Ereignis, das für die Entwicklung des Judentums im hellenistischen Kontext der Zeit, aber auch für jüdische Identitätsbildung in späterer Zeit und bis in die Gegenwart von großer Bedeutung war. 
Der Vortrag erörtert diesen Geschichtsentwurf im Kontext seiner Zeit sowie im Horizont gegenwärtiger Historiographie des Judentums im Land Israels zur Zeit des Zweiten Tempels.
    
10.15 Uhr, Festsaal 
PD Dr. Thomas Wagner (Antrittsvorlesung)
Der Mensch als Bild Gottes - vom Bild her gedacht. Bildkonzepte als Zugang zu einer grundlegenden Vorstellung alttestamentlicher Anthropologie
Der Mensch als Bild Gottes ist eine der grundlegenden Vorstellungen alttestamentlicher Theologie, deren Wirkung sich bis in die gegenwärtige Diskussion um eine theologische Anthropologie erstreckt. Die Deutung der in Gen 1,26 verwendeten Formulierung wird in der alttestamentlichen Forschung zumeist auf Basis ihrer Semantik, nicht aber vom hinter den Begriffen liegenden Bildkonzepten betrachtet. Ein vertiefender Blick auf die unterschiedlichen Bildkonzepte der vorderasiatischen Antike sowie des griechisch-hellenistischen Kulturraums, an die der Masoretische Text sowie die Septuaginta anschließen, verdeutlicht die Bandbreite, in der die Gottebenbildlichkeit mit dem Alten Testament gedacht werden kann. 
  
16.15 Uhr, Hörsaal XII
PD Dr. Philipp Herrmann (Augenheilkunde)
Innovation und Fortschritt in der Medizin - Paradigmenwechsel in der Augenheilkunde
Die Augenheilkunde erlebte in den letzten Dekaden einen fundamentalen Wandel, angetrieben durch rasante technologische Innovationen und ein tieferes Verständnis molekulargenetischer Ursachen von Augenerkrankungen hat sich das Fach rasant verändert. Neue, nicht invasive bildgebende Verfahren ermöglichen eine in-vivo Darstellung der Netzhaut und haben die diagnostischen Möglichkeiten. Der Einsatz von intravitrealen Medikamenten, allen voran von Inhibitoren von VEGF, haben die Behandlung von Volkserkrankungen wie der altersbedingte Makuladegeneration und der diabetischeren Retinopathie revolutioniert. Auch für seltene Erkrankungen gab es durch die Einführung der ersten okulären Gentherapie neue Ansätze für zuvor unheilbare, genetisch bedingte Erkrankungen. 
    
18.15 Uhr, Hörsaal III
Prof. Dr. Holger Fröhlich (Biomedical AI & Data Science)
Künstliche Intelligenz in der Parkinson-Forschung: Die Graduiertenschule AIPD 
Die Parkinson-Erkrankung ist eine weit verbreitete, fortschreitende neurologische Krankheit, deren Verlauf von Patient zu Patient stark variiert. Diagnose, Prognose und Behandlung sind daher besonders schwierig. Das europäische Doktorandennetzwerk „AI in Parkinson’s Disease“ (AIPD) nutzt Methoden der künstlichen Intelligenz, um diese Herausforderungen besser zu bewältigen. Grundlage sind vielfältige Daten wie Gehirnscans, genetische Informationen sowie Sprach- und Bewegungsanalysen. Ziel ist es, Parkinson früher zu erkennen, Krankheitsverläufe genauer vorherzusagen und Therapien individuell anzupassen. Gleichzeitig adressiert AIPD zentrale Herausforderungen wie begrenzte und heterogene Daten sowie die Nachvollziehbarkeit von KI-Modellen. Ein besonderer Fokus liegt auf vertrauenswürdiger KI, die transparent, ethisch verantwortbar und rechtlich abgesichert ist, um langfristig die Patientenversorgung zu verbessern.
  
9.15 Uhr, Hörsaal IV
Prof. Dr. Laury Sarti (Antrittsvorlesung)
Ein fränkischer König aus Konstantinopel? Die Gundowald-Verschwörung (581–584) und das Problem ihrer Überlieferung 
Die Gundowald-Affäre gehört zu den bekanntesten politischen Krisenmomenten im merowingischen Frankenreich. Obwohl sie bei Gregor von Tours ausführlich behandelt wird, bleiben zentrale Fragen zu Beteiligten, Verantwortlichen, Motiven und Ablauf offen. Die Vorlesung untersucht daher weniger die Chronologie der Ereignisse als das, was hinter ihnen gestanden haben mag. Hinter der Affäre verbarg sich nicht nur ein innerfränkischer Konflikt, sondern eine politische Verschwörung, die weit über das Frankenreich hinausreichte. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Rolle des Kaiserreiches. Die imperiale Unterstützung Gundowalds ab 582 deutet darauf hin, dass Konstantinopel Einfluss auf die Machtverhältnisse im Frankenreich nehmen und Gundowald als gesamtfränkischen König etablieren wollte, um ein großes Frankenheer gegen die Langobarden in Italien zu mobilisieren. Im Ergebnis führten die sich daraus ergebenden Ereignisse zu einem deutlichen Vertrauensverlust zwischen den Franken und dem Kaiserreich.
     
10.15 Uhr, HS VII
Jessica Ammer (Antrittsvorlesung)
Fünf Irrtümer über Sprache.
Von den Spannungen zwischen der Norm und der Wirklichkeit
Jeder spricht seine Sprache, bei uns das Deutsche – und fast jeder hat eine Meinung darüber, was gutes und schlechtes Deutsch ist. Doch was ist, solche Meinungen wissenschaftlich gar nicht so gut/klar begründet sind, wie sie scheinen? Der Vortrag befasst sich mit fünf verbreiteten Annahmen über die Sprache, die im Alltag häufig als selbstverständlich gelten, wissenschaftlich gesehen aber mindestens fragwürdig sind. Dabei zeigt sich: Hinter vielen scheinbar harmlosen Urteilen über den Sprachverfall, die Dialekte oder die Bedeutung der Rechtschreibung verbergen sich Vorurteile, die weit mehr über soziale Hierarchien aussagen als über Sprache selbst – und die konkrete Konsequenzen für Menschen haben können, die „anders" sprechen oder schreiben, als die Normen vorgeben.
  
10.15 Uhr, Hörsaal V
Bonn Center for Dependency and Slavery Studies, pre-doctoral fellows
Understanding Dependency and Slavery Studies: A Multidisciplinary Approach (in englischer Sprache)
Five BCDSS pre-doctoral fellows will present short talks on what sparked their interest in their research topics and what they hope to achieve.
Industrial Afterlives: Governing Labour Regimes through Ecology in India, Ankit Chowdhury
Examines how ecological conditions act as structural mechanisms shaping labour regimes and producing strong asymmetrical dependencies, based on steel towns in India.
Unequal Mobility as a Case Study: Understanding Everyday Life in the Roman Empire, Jakob Jung
Uses mobility to explore the challenges of reconstructing everyday life in the Roman Empire.
Coffee Boom: Cash Crops and Strong Asymmetrical Dependencies in Rural Sumatra, Muhammad Reza Halomoan
Explores how coffee cultivation reshaped patron–client relations between the Serampeh and inland migrants.
Archaeology, Material Culture and Slavery in East Africa, Neema Clement Munisi
Shows how archaeology can both reproduce colonial erasures and support restorative approaches to histories of slavery.
Beyond the Colonial Archive: Women’s Voices and the Abolition of Slavery in the Gold Coast, 1874–1940s, Anita K. Pobi
Draws on indigenous knowledge to recover women’s voices and agency in the abolition of slavery.
  
11.15 Uhr, HS VII
Dr. Till Sonnemann (Antrittsvorlesung)
Walle! walle manche Strecke – historische Wasserwirtschaft, eine Wunderkammer von Betrachtungsmöglichkeiten
Wasserwirtschaft ist kein Hexenwerk! Und doch verzweifelt der Zauberlehrling am einfachen Wasserholen. Vom Wasserloch zu hochkomplexem Wassermanagement, der Zugang zur Wasserquelle prägt die Menschheitsgeschichte. Weil Wassernutzung überall Spuren hinterlassen hat ist deren Untersuchung eines der spannendsten Themen der archäologischen Forschung. 
In meiner Antrittsvorlesung möchte ich auf vier Arbeiten eingehen, die Aspekte historischer Wasserwirtschaft aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten: in Havanna, Augst, Jerusalem und Haiti. Die zugrundeliegenden Projekte variieren in der räumlichen und zeitlichen Dimension ihrer Untersuchungsobjekte, in den angewendeten Analysemethoden und der Präsentation der Erkenntnisse. Der öffentliche Vortrag bietet einen Blick in die Wunderkammer der Möglichkeiten digitaler Anwendungen in Archäologie und Kulturgüterschutz: von der geophysikalischen Prospektion als zerstörungsfreier Erkundungsmethode über GIS als Analysetool georeferenzierter Datensätze, KI als Programmierassistenz, bis hin zur Visualisierung in Augmented Reality. Einige Projekte wurden fächerübergreifend in Seminaren und Übungen mit Studierenden realisiert, publiziert und der Öffentlichkeit präsentiert, ganz ohne das entsetzliche Gewässer über den Saal und die Stufen laufen zu lassen.
   
11.15 Uhr, Hörsaal VIII
Lorenzo Risco
Neuinterpretation vorhispanischer Sakralstätten in der dominikanischen Bekehrung in Peru (in englischer Sprache)
Die Untersuchung konzentrierte sich auf die christliche Konversion indigener Bevölkerungsgruppen, die auf klösterlichen Kontexten des Dominikanerordens angesiedelt waren, zu Beginn der spanischen Besetzung der zentralen Anden Perus (1532–1570). Die Studie erläutert den Prozess der Neuinterpretation vorspanischer sakraler Räume innerhalb der kolonialen Sphäre, der durch die christliche Bekehrung in den Küstenkonventen von Chicama und Chincha geprägt wurde.
Die Anwendung des spatial turn als interpretative Leitlinie bildete die theoretische Grundlage der Analyse und stützte sich auf Henri Lefebvres Konzept der Produktion von Raum, das sich nicht nur mit physischen räumlichen Beziehungen befasst, sondern ebenso mit mentalen und sozialen. Die Untersuchung ermöglichte die Entwicklung des Konzepts der Produktion des klösterlichen Raumes, der zugleich von der indigenen Bevölkerung auf die uralte geprägte Landschaft projiziert wurde.
Die Produktion von Raum vollzog sich sowohl im klösterlichen Atrium als auch im Kirchenschiff jedes Konvents. Infolgedessen wurde den umliegenden sakralen Bereichen eine neue Bedeutung beigemessen, indem Holzkreuze auf nahegelegenen Schutzbergen (cerros tutelares) errichtet wurden, die zuvor vorspanische Gottheiten repräsentiert hatten. Dies war der Fall beim Hügel Tres Cruces in Chicama sowie beim Hügel Chinchaycámac in Chincha.
Die Christianisierung der Umgebung erfolgte durch die eigene Entscheidung der bekehrten Indigenen, die von ihrem neu konfigurierten Glauben überzeugt waren. Auf diese Weise lässt sich feststellen, dass die Reproduktion des Raumes nicht allein innerhalb der Konvente stattfand, sondern sich auch auf die Schutzberge ausdehnte und dort materiell manifestierte.
   
12.15 Uhr, Hörsaal VIII
Dr. Monika Wehrheim (Romanistik), Dr. Antje Gunsenheimer (Altamerikanistik)
Literature to Change the Future: 
Promoting Narratives and Spaces for Ecosocial Change from Universities
(EU-Projekt im Programm Erasmus+ KA220)
Die Forschung zeigt uns auf, welche Perspektiven sich für die Zukunft ergeben aus den unberechenbar werdenden Regen-, Sturm- und Dürreperioden, schmelzenden Gletschern und steigendem Meeresspiegel, die die uns bekannten Lebensräume völlig verändern werden.  
Längst hat die Literatur weltweit diese Themen entdeckt und entwirft auf vielfältige Weise Szenarien der ökologischen Krise, die zwischen Dystopien und Utopien oszillieren und dabei eine neue Konzeptualisierung der Mensch-Natur-Beziehung entwirft.
Literatur schafft so einen imaginären Raum, der uns Handlungsmöglichkeiten ausloten lässt, die wir für weitere Zukunftsentscheidungen nutzen können. Hier setzt das EU-Projekt Lit Future am Beispiel der Literaturen Spaniens und Lateinamerikas an. Es stellt auf einer digitalen Plattform Informationen zu ökologisch orientierten Werken in Form von Rezensionen, Anthologien und Autoreninterviews zusammen und bietet Einführungen in die aktuellen kulturwissenschaftlichen Debatten zu den Themen Umwelt, Klimawandel, ökosoziale Krisen, (erzwungene) Migration und ihrem Widerhall in der Klima-Fiktion. Der Beitrag führt in das Projekt ein und verweist auf die aktuellen Aktivitäten (Webinars, Lese-Clubs, Interviews, Podcasts) mit den Partnern in Spanien, Belgien, Italien und Schweden. 
  
 
Vortragsreihe aus den Bonn International School Oriental and Asian Studies (BIGS-OAS):
 
10.15 Uhr, Hörsaal II
Peng Cao (Doktorand BIGS-OAS/ IOA/ Abteilung für Japanologie/ Prof. Reinhard Zöllner)
Blockade and Economic Warfare in East Asia: Japan´s Strategic Resilience, 1931-1945 (in englischer Sprache)
The dissertation examines why imperial Japan moved toward war and how it prepared for war before full-scale conflict began. It does so through the concept of "Imperial Overreach Preparedness". The project examines how fears of blockade, economic warfare, and resource shortages became shared political assumptions. It offers a new perspective on Japan’s path to war and its preparation for conflict. 
  
10.45 Uhr, Hörsaal II
Juliana Rena (Doktorandin BIGS-OAS/ IOA/ Abteilung für Südostasienwissenschaft/ Prof. Kristina Großmann)
Acehnese as a Stigmatised Heritage Language: Language Endangerment, Social Prestige, and Institutional Revitalisation in Contemporary Aceh (in englischer Sprache)
This study examines Acehnese as a heritage language that, while officially valued as part of cultural identity, is often perceived by younger speakers as less prestigious. Using a qualitative ethnographic approach, it explores patterns of use, avoidance, and transmission across families, communities, and institutions. The study highlights how a culturally celebrated language can become socially devalued in everyday practice and contributes to discussions on language preservation and sociolinguistics.
 

 Vortragsreihe aus dem Bonner Mittelalterzentrum
„Neues aus dem Mittelalter“
 
11.15 Uhr, Hörsaal IX
Harald Wolter-von dem Knesebeck (Kunstgeschichte)
QVOD·NOVA·LEX·PROMIT·LIBRIS·ET·CORDE·RECONDIT·; Zum Zusammenspiel von Schrift und Bild in der Miniatur des Friedrich-Lektionars der Kölner Dombibliothek mit dem Bild des Kölner Erzbischofs Friedrich I. von Schwarzenburg (amtierte 1100-1131)
Der Kölner Erzbischof Friedrich I. (amtierte 1100-1131) ist ein frühes Beispiel eines neuen Typus von gelehrten, theologisch aktiven und gut vernetzten Vertretern des hohen Episkopats im Hochmittelalter. Zudem gelang ihm der Ausbau der Klosterlandschaft in seinem Bereich sowie der Landesherrschaft, letzteres vor dem Hintergrund der Dynastiekrise unter den späten salischen Herrschern während des Investiturstreites und des Dynastiewechsels hin zu dem von ihm selbst in Aachen gekrönten Lothar von Süpplingenburg. Wieso gilt er dennoch bisweilen als „vergessener Bischof“? Um hier auch kunsthistorisch eine Gegenposition zu beziehen, steht die Analyse seines bildlichen Selbstentwurfs in einer großen Miniatur am Anfang einer von ihm für die Kölner Dombibliothek beauftragten Bibliothekshandschrift mit Schriften des Kirchenvaters Hieronymus im Zentrum des Beitrags. Hier lässt sich viel über diesen herausragenden Erzbischof und sein Selbstverständnis erfahren, werden hier doch alte Bildformeln, die mit einander überblendet wurden, in das neue Setting einer Buchmalerei als Schrift-Bild-Hybridbildung integriert. Dies dient dazu, die Mittlerrolle des Bischofs zu Gott auf ebenso neue wie prononcierte Weise zu verdeutlichen.
  
12.15 Uhr, Hörsaal IX
Prof. Dr. Gisela Muschiol (Mittlere und Neuere Kirchengeschichte)
Zwischen Erniedrigung und Erhebung – Wie aus vier Marien eine Maria Magdalena wurde
Die “Heilige” Maria Magdalena ist eine Kunstfigur - durch einen Papst im Frühen Mittelalter aus vier Marien/Frauen der Bibel zusammengefügt und dennoch eine Figur mit unglaublicher Reichweite in Literatur, Verehrung, Kunst, Liturgie und Spiritualität. Den Spuren dieser “Figur” und ihrer Funktionalisierung im Mittelalter (und in der Neuzeit) wird sich der Vortrag widmen.
 
  
14.15 Uhr, Hörsaal VIII
PD Dr. Peter Glasner (Deutsche Philologie)
Dichten, Sammeln, Forschen: Karl Simrock und die Brüder Grimm –
Ein Ausstellungsprojekt von Studierenden der Germanistischen Mediävistik, angeleitet von PD Dr. Peter Glasner
Bis in den Zweiten Weltkrieg repräsentierte ein überlebensgroßes Denkmal im Hofgarten des Bonner Schlosses die Verehrung des ersten Professors für deutsche Sprache und Literatur Karl Simrock (1802–1876). Als eine zudem überregional bekannte Dichter-Persönlichkeit war sein Schaffen vor allem auf die Popularisierung mittelalterlicher Texte, Märchen und Sagen gerichtet. Der mehrwöchige Ferienbesuch der Familie von Wilhelm und Dorothea Grimm am Rhein stiftete 1853 Freundschaftsbande, die über Generationen der Familien Simrock und Grimm Bestand hatten. Im Rahmen eines von der Förderlinie vielfältig.nachhaltig.digital unterstützten Lehr- und Forschungsprojektes von PD Dr. Peter Glasner haben Studierende eine intermediale Ausstellung erarbeitet, die im Sommer im Universitätsmuseum eröffnet werden wird. Der Vortrag stellt das Ausstellungskonzept ebenso vor wie erste, bislang unveröffentlichte Highlights der Exponate.
   
15.15 Uhr, Hörsaal VIII
Hon.-Prof. Dr. Arnulf Krause (Skandinavische Sprachen und Literaturen)
Wie Aragorn in Meduseld empfangen wurde oder der Gast in der Königshalle – zur Geschichte eines bemerkenswerten Motivs
Wie man als Gast von einem Mächtigen empfangen wird ist ein brisantes Thema. Erst jüngst musste der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus in Washington diese Erfahrung machen. Man denke auch an die langen Tische, an denen Wladimir Putin seinen Gästen gegenübersaß. Ganz so bizarr begegnet einem das Motiv in Tolkiens Fantasy-Literatur und in den isländischen Sagas nicht. Trotzdem sind die Gäste einer Vielzahl von Regeln und Gefahren ausgesetzt, denen sich der Vortrag unter Berücksichtigung mittelalterlicher Gepflogenheiten widmen will. 
   
17.15 Uhr, Festsaal
Botschafter a.D. Hans-Dieter Lucas (ehemaliger Politischer Direktor im Auswärtigen Amt und CASSIS Senior Fellow)
Was kann Diplomatie mit dem Iran bewirken? Von den Verhandlungen über das Nuklearabkommen mit dem Iran zu den amerikanisch-israelischen Kriegen gegen den Iran 2025/2026
Die Beziehungen zwischen dem Iran, den USA und Israel stehen exemplarisch für die Spannungsfelder moderner Diplomatie zwischen Verhandlung, Abschreckung und militärischer Eskalation. Während das Nuklearabkommen lange als zentraler Ansatz galt, um das iranische Atomprogramm einzudämmen, zeigen die Entwicklungen der Jahre 2025/2026 die Fragilität diplomatischer Prozesse: Gescheiterte Verhandlungen mündeten in direkte militärische Konfrontationen zwischen den beteiligten Akteuren.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die grundlegende Frage, welche Handlungsspielräume Diplomatie unter Bedingungen zunehmender Gewalt noch besitzt. Kann sie Konflikte nachhaltig deeskalieren – oder wird sie zunehmend von strategischen und militärischen Logiken überlagert? Der Vortrag von Botschafter a.D. Lucas, der von 2011-2015 deutscher Verhandlungsführer in den Verhandlungen über das Nuklearabkommen war, beleuchtet diese Dynamiken und diskutiert, welche Rolle Diplomatie im Kontext des Iran-Konflikts heute noch spielen kann. 
   
17.15 Uhr, Hörsaal IX
Dr. Gabriele Wix (Neuere deutsche Literaturwissenschaft)
„Bilder und Räume“ Zum 60. Geburtstag von Marcel Beyer
Der Schriftsteller Marcel Beyer, Georg-Büchner-Preisträger 2016, ist vor allem durch seine Romane Flughunde oder Spione und seine Lyrikbände bekannt, zuletzt Graphit und Dämonenräumdienst. Der Vortrag gilt einem Genre, das sich zwischen Erzählung und Essay bewegt. Titel wie „Kleine Bilder in schmutzigen, dunklen Farben“ oder „Ferres vor Gursky. Ferres vor Immendorff“ wecken Neugier. Beide Texte sind aus besonderem Anlass entstanden und bewegen sich im Spannungsfeld von Geschichte und eigener Biografie, bildender Kunst und akademischem Diskurs.
Im Sommersemester 2019 war Marcel Beyer an der Universität Bonn als 9. Thomas Kling-Poetikdozent tätig. Anlässlich seines 60. Geburtstags am 23. November 2025 wurde er im Mai dieses Jahres mit einem Symposium im Lyrik-Kabinett in München geehrt. Der Vortrag „Bilder und Räume“ war Teil des Programms. 
  
19.00 Uhr, Hörsaal VII
Moderation: Prof. Dr. Kerstin Stüssel, Dr. Marius Reisener
Veranstaltung des Instituts für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft und des Graduiertenkollegs Gegenwart/Literatur
SON LEWANDOWSKI
»Die Routinen« (Lesung und Gespräch)
Ein Gummibärchen essen, heute den Arm, morgen ein Bein. Was sich anhört wie ein Witz, ist Alltag für die Leistungsturnerin Amik. Für sie zählt jedes Gramm, jeder Wettkampf, jede Wiederholung. Und jede überschrittene Grenze nimmt Amik dafür hin. „Die Routinen“   seziert eine Welt, von der jeder ahnt, dass sie hart ist, aber niemand sieht oder sehen will, wie ausbeutend ein System ist, auf dem so viel Glitzer und Glanzspray liegt.
München. Montreal. Tokio. Wenn die olympischen Spiele anstehen, blickt die ganze Welt auf eine Stadt, auf eine Mannschaft, auf eine Leistungsturnerin. Die Mädchen und Frauen trainieren ihr gesamtes Leben auf diesen Moment hin. Aus diesem Wir der Turnerinnen, das in olympischen Jahren denkt, vom Training auf die Waage zu den Wettkämpfen gedrängt wird, entspringt ein Ich, die Turnerin Amik. Sie beugt sich den gnadenlosen Wettbewerbsprinzipien ihres Sports und mit jedem weiteren Schritt auf ein Siegerinnenpodest entfernt sie sich mehr von den Mädchen, die sie gestern noch getröstet haben. Auf kraftvolle Weise erzählt Son Lewandowski von Sport und Politik, von fragilen Beziehungen und den Grenzen des eigenen, alternden Körpers. Die Geschichten von berühmten Turnerinnen und der größte Missbrauchsskandal der Sportgeschichte werden in die Geschichte von Amik eingewebt und machen „Die Routinen“ zu einer atemlosen Leseerfahrung.
Son Lewandowski lebt als Autorin und Kuratorin in Köln. 2023 wurde sie zum Klagenfurter Literaturkurs und der Autor*innenwerkstatt des LCB eingeladen. Mit „Die kurzen Karrieren“ stand sie in dem Jahr auf der Shortlist des Edit-Essaypreises. 2024 wurde sie durch das Spaltmaße-Stipendium der Jürgen Ponto-Stiftung gefördert, 2025 durch das Arbeitsstipendium der Kunststiftung NRW. „Die Routinen“ war nominiert für den lit.cologne-Debütpreis.
In Kooperation mit dem Literaturhaus Bonn

10.15 Uhr, Hörsaal XII
Prof. Dr. Peter Hurck (Antrittsvorlesung, Experimentalphysik, Hadronenphysik)
Auf der Spur von Quarks und Co und wie der Zufall dabei helfen kann
Die Frage, was die Welt im Innersten zusammenhält, gehört zu den ältesten Fragen der Menschheit. Auf der Suche nach immer kleineren Bausteinen entdeckten Physiker zunächst Atome und deren Kerne, dann deren Bestandteile, Protonen und Neutronen, und schließlich die heute bekannten elementaren Bausteine: Quarks und Gluonen. Zusammengehalten werden diese durch die starke Wechselwirkung, eine der vier fundamentalen Kräfte im Universum. In meiner Forschung untersuche ich, wie diese Kraft auf Quarks und Gluonen wirkt und wie aus ihren verschiedenen Kombinationen die Vielfalt beobachtbarer Teilchen mit ganz unterschiedlichen Eigenschaften entsteht.
Diese Arbeiten sind eingebettet in den neuen Exzellenzcluster Color meets Flavor, welcher das Zusammenspiel der schwachen und starken Wechselwirkung untersucht. Ein zentrales Projekt darin ist das INSIGHT-Experiment, das derzeit am Bonner Elektronenbeschleuniger ELSA aufgebaut wird und in Zukunft wichtige neue Daten liefern soll.
Eine besondere Herausforderung bei der Auswertung solcher Daten sind hochkomplexe mehrdimensionale Parameteroptimierungen. Ein Ansatz, den ich untersuche, sind sogenannte Markov-Ketten-Monte-Carlo-Verfahren. Dabei nutzt man gezielt Zufallsverfahren, um Lösungen zu finden, die die experimentellen Daten möglichst gut beschreiben.
In meiner Vorlesung gebe ich eine Einführung in mein Forschungsgebiet und zeige, mit welchen Experimenten wir die starke Wechselwirkung untersuchen. Außerdem stelle ich aktuelle Herausforderungen in der Datenanalyse vor und diskutiere mögliche Lösungsansätze.
   
11.15 Uhr, Hörsaal XII
Prof. Dr. Joshua Lam (Antrittsvorlesung, Mathematik BJF)
Explain like I'm five: What is a differential equation? (in englischer Sprache)
In school, we all learn to solve equations: linear equations were ok, and there's a formula for quadratic equations. Somewhat later, we hear about differential equations: they come with strange symbols like d/dt, and teachers told us that they govern everyday physics, like how planets orbit, coffee cools, or stock markets crash, ..., but perhaps, just like for me, differential equations never really made sense to you the way usual equations did. In this talk, I will discuss how I overcame my fears of differential equations. I will give a brief, biased, and hopefully intuitive tour of the world of differential equations, including the works of Gauss, Riemann, Eisenstein, and Hilbert. I will try to highlight the appearance of these exotic equations in almost all branches of mathematics and science, including the study of tilings, dynamics, and even whole numbers. 
  
12.15 Uhr, Hörsaal XII
Prof. Dr. Zorah Lähner (Antrittsvorlesung,  Artificial Intelligence and Machine Learning mit Schwerpunkt Computer Vision)
Wie versteht ein Computer unsere 3D Welt?
In den letzten Jahren haben von künstlicher Intelligenz gestützte System viele Aufgaben auf einem Level gelöst, das vorher noch undenkbar war, hauptsächlich in Anwendungen, die mit Text und Bildern zu tun haben. Aber warum gibt es eigentlich noch kein ChatGPT für 3D Daten? In diesem Vortrag werden wir sehen, was genau 3D Daten eigentlich sind, warum sie besondere Herausforderungen für Computer mitbringen und was für Lösungsansätze es für diese schon gibt. Eine häufige Fragestellung ist zum Beispiel die 3D Rekonstruktion: aus einem Video von einem Objekt soll die 3D Struktur gefunden werden. Ein sehr kompliziertes Problem, vor allem wenn das zu rekonstruierende Objekt sich dabei auch noch bewegt. Ein anderes Ziel könnte sein eine 3D Form mit bestimmten, möglichst optimalen physikalischen Eigenschaften zu finden, zum Beispiel ein Auto mit besonders wenig Lü-Widerstand oder (wie wir in diesem Vortrag sehen werden) einen Plasmafluss, der besonders effizient in Fusionskraftwerken genutzt werden kann. Zu guter Letzt beschäftigen wir uns mit der Frage, wie man verstehen kann, was in KI Systemen eigentlich passiert und ob man ähnliche geometrische Ideen wie zum Verständnis unserer 3D Welt auch zum Verständnis der “inneren Welt” von neuronalen Netzen benutzen kann.
  
14.15 Uhr, Hörsaal IX
Jun.-Prof. Dr. Leonie Esters und Simon Hauser
Leben und Arbeiten auf See: Einblicke in die Meeresforschung
Wie lebt und arbeitet man auf einem Forschungsschiff mitten auf dem Ozean? Der Vortrag nimmt das Publikum mit auf Seereisen und abgelegene Meeresforschungsstationen. Dabei wird das Publikum einen unmittelbaren Einblick in den Alltag der Meeresforschung erhalten. Mit zahlreichen Fotos werden Forschung an Bord, besondere Momente auf See und aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse anschaulich erzählt. Gleichzeitig wird gezeigt, wie Meeresforschung auch in Bonn stattfindet und warum Erkenntnisse aus dem Ozean zentral für unser Verständnis von Klima, Wetter und Umwelt sind. Ein Vortrag zwischen Abenteuer, Wissenschaft und persönlicher Erfahrung.
   
14.15 Uhr, Hörsaal XII
Prof. Dr. Tudor Padurariu (Antrittsvorlesung, Mathematik BJF)
Curves and symmetries (in englischer Sprache)
In geometry, one starts by studying manifolds, spaces locally modeled by copies of the real or complex numbers. To understand a manifold of interest, such as a three-dimensional flat space or   a four-dimensional curved shape, one approach is to classify special objects living on it, such as closed lines or spheres, alternatively, real or complex curves. Sometimes the collection of such objects is finite, and one is interested in counting them. Sometimes it is infinite, and the objects are parametrized by a new geometric space, called a moduli space, which is in itself a fascinating object. 
Understanding the structure underlying these counts and these new spaces has been a driving problem across many areas of mathematics in recent decades, and continues to be so. In this talk,  I will survey some aspects of these problems, focusing on the symmetries that these counts exhibit, related to infinite-dimensional Lie algebras and S-duality.
  
15.15 Uhr, Hörsaal XII
Prof. Dr. Juliano Sarmento Cabral (Antrittsvorlesung / Ökologische Modellierung)
Biodiversity dynamics across levels of ecological organisation
(in englischer Sprache)
How biodiversity emerges, is maintained and changes over time are central research questions in ecology, evolution and biogeography. Understanding how biodiversity dynamics take place across natural spatial and temporal scales is an important step to adequately monitor and detect current changes in biodiversity and attribute these changes to the respective human-led drivers. To assess how and why biodiversity is structured in space and time, it is also key to correctly identify the underlying biological and environmental processes influencing biodiversity. Hence, my research develops multiple process-based models across levels of ecological organisation, from individual ecophysiology, over population dynamics, dispersal between populations, and biotic interactions to community assembly, eco-evolutionary feedbacks and biogeographical changes in species richness and abundance. With the explicit appraisal of causal relationships in these models and the inclusion of biologically meaningful parameters, such as reproductive rate and dispersal distance, it is thus possible to explore current scenarios of human disturbances and mitigation policies to improve our capabilities towards a nature positive future, halt species extinctions and promote the preservation of biological processes.
  
13.00 Uhr, Hörsaal IV, Meckenheimer Allee 176 (Geozentrum, Eingang durch den Hof Katzenburgweg)
Dr. Cory W. Whitney (Crop Science and Resource Conservation, Horticultural Sciences, Antrittsvorlesung)
Navigating the Fog: Decision Science for an Uncertain Agricultural Future
(in englischer Sprache)
This lecture will present my vision for transdisciplinary decision-support science. I will argue that tackling the twin challenges of food security and environmental sustainability requires new frameworks that move beyond top-down optimization. By combining probabilistic models with participatory design, we can create tools that are not only scientifically robust but also legitimate and actionable for the communities and policymakers who need them most. The talk will draw on examples from agroecology, water management, and climate adaptation to illustrate this next-generation approach.
  
14.00 Uhr, Hörsaal IV, Meckenheimer Allee 176 (Geozentrum, Eingang durch den Hof Katzenburgweg)
Prof. Melanie Braun (Antrittsvorlesung Soil Protection and Ecosystem Health)
Wie viel Plastik ist in unseren Böden und was geschieht damit?
Kunststoffe sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Zugleich sind sie heute allgegenwärtig in der Umwelt:  Plastikpartikel im Größenbereich von wenigen Nanometern bis hin zu mehreren Zentimetern finden sich inzwischen in nahezu allen Umweltkompartimenten.  Insbesondere unsere Böden werden zunehmend mit Plastik kontaminiert, v.a. im Bereich der Landwirtschaft. Während für aquatische Systeme wie Meere und Flüsse bereits umfangreiche Daten vorliegen, ist unser Wissen über Plastik in Böden bislang begrenzt. Diese Wissenslücke ist für landwirtschaftliche Böden besonders problematisch, da sie die zentrale Grundlage unserer Nahrungsmittelproduktion bilden. Ziel dieser Vorlesung ist es, das Umweltverhalten von Plastik in Böden näher zu beleuchten. Im Vordergrund stehen daher folgende Fragen: Wie hoch ist die Belastung landwirtschaftlicher Böden mit Plastik? Über welche Pfade gelangen diese in den Boden? Was passiert mit Plastik, wenn es im Boden verweilt?  Und besteht die Möglichkeit, dass Kunststoffe von Pflanzen aufgenommen und somit in die Nahrungskette gelangen? 
    
15.00 Uhr, Hörsaal IV, Meckenheimer Allee 176 (Geozentrum, Eingang durch den Hof Katzenburgweg)
Prof. Uwe Rascher (Antrittsvorlesung)
Imaging and imagining the red glow of global photosynthesis - Measuring plant fluorescence across scales to understand the dynamics of photosynthesis and stress resilience (in englischer Sprache)
Plant photosynthesis is one of the best understood biological pathway, which combines photosynthetic light absorption, the usage of the energy in light reactions and the biochemical fixation of atmospheric CO2. Decades of basic and applied research have produced a good mechanistic understanding of the underlying mechanisms and their regulatory properties. Fluorescence techniques are a widely used approach to directly quantify charge separation at the photosystems and to quantify the efficiency of photosynthetic light reactions non-invasively. Because of the rapid development of optical sensors and cameras, also fluorescence techniques have been greatly refined in the past years and nowadays fluorescence sensors can capture the fluorescence signal from larger distances enabling fluorescence measurements even from aircraft and satellite sensors. 
In this seminar I will re-visit our current scientific understanding of the mechanistic link between the fluorescence signal and the functional properties of photosynthetic light reactions. I will give an update on the rapid development of new fluorescence measurement concepts, which include laser-induced fluorescence transients and the retrieval of solar-induced fluorescence from airborne and satellite platforms. These novel data, which for the first time allow monitoring of large scale dynamics of photosynthetic efficiency are exemplified with selected case studies. Finally, I will introduce the FLEX satellite mission (FLEX, FLuoresence EXplorer), which is currently implemented by the European Space Agency as Earth Explorer 8 and which will be launched in September 2026. FLEX will provide global maps of solar-induced fluorescence and actual photosynthetic rates, which will allow for the first time to study the spatio-temporal dynamics of vegetation fluorescence and actual photosynthesis.
15.15 Uhr, Hörsaal VII
Adrian Glubrecht (Pause AI)
If Anyone Builds It, Everyone Dies – Unkontrollierbare KI
Dieser Vortrag behandelt Fragen rund um das Risiko superintelligenter, unkontrollierbarer KI-Systeme. Aktuelle Fortschritte im KI-Bereich deuten darauf hin, dass wir kurz davorstehen, Systeme zu entwickeln, die intelligenter sind als Menschen.
Es existieren derzeit keine Verfahren, um diese Systeme zu kontrollieren. Schon heute können wir kaum einschätzen, wie KI-Systeme sich verhalten. Welche Fähigkeiten künftige Systeme haben werden, ist vollkommen ungewiss. 
Warum warnen KI-Forscher davor, dass sich ihre Erfindung gegen uns wenden könnte und halten das Aussterben der Menschheit für eine reale Möglichkeit? Wie lässt sich das KI-Wettrüsten bremsen? Und welche Rolle spielt dabei Deutschland?

Das Programm des Hochschulsports zum Dies academicus finden Sie unter:

https://www.sportangebot.uni-bonn.de/angebote/aktueller_zeitraum/_Dies_Academicus_Sommer.html

Semesterprogramm Sommersemester 2026

Die Universität Bonn bietet im Rahmen ihres Studium Universale regelmäßig einer breiten Öffentlichkeit Lehrveranstaltungen, Vortragsreihen, Vorträge, Diskussionen, Ausstellungen und Führungen, die das reguläre Studienangebot ergänzen.

Personen, die nicht als ordentliche Studierende an der Universität immatrikuliert sind, können an den Veranstaltungen des regulären Lehrangebots der Universität nur teilnehmen, wenn sie als Gasthörer*innen eingeschrieben sind und den entsprechenden Beitrag in Höhe von 100 Euro für das Semester entrichtet haben. Den Gasthörerantrag und alle notwendigen Informationen zur Gasthörerschaft finden Sie unter:

https://www.uni-bonn.de/de/studium/bewerbung-zulassung-und-einschreibung/besondere-bewerbungsanliegen/gasthoerer-innen

Sofern nicht anders angegeben, finden die Vorlesungen des Sommersemesters vom 13. April bis zum 24. Juli 2026 im Hauptgebäude, Am Hof 1,53113 Bonn statt.

Eine Anmeldung zu den einzelnen Vorlesungen und Seminaren ist nicht erforderlich, außer es wird explizit angegeben. Für den Besuch der Vorlesungen, Seminare und Übungen ist eine Gasthörerschaft erforderlich.

Ringvorlesungen können von allen Interessierten auch ohne Gasthörerschaft besucht werden.


Vorlesungen aus den Fakultäten 

101150704
Gott bei Paulus, Matthäus und Lukas: Politisch, ambig und provokant
Do 10–12,  Ort wird noch bekannt gegeben
Ch. Blumenthal 
  
101140132
Übung: Griechisch 1 BA Übersetzungskritischer Kompetenzkurs
Do 12–13, Ort wird noch bekannt gegeben
(Beginn: 23.04.2026)
Ch. Blumenthal
   
101050007
Kurs: Markus-Übung
Do 16-17, Ort wird noch bekannt gegeben
(Beginn: 23.04.2026)
Ch. Blumenthal 
  
Seminar: Einführung in die Moraltheologie
Fr 12–13, Ort wird noch bekannt gegeben
Beginn: 08.05.2026
Th. van Krüchten
  
Seminar: Christentum im Anthropozän. Identitäten und Sinnentwürfe zwischen sozialökologischer Krise und Transformation
Mo 14–16, Ort wird noch bekannt gegeben
(Beginn: 20.04.2026)
F. Krieß
  
Seminar Es gibt keine Macht, es gibt nur Dienst ‘ – Verantwortung in der Kirche aus sozialwissenschaftlicher Perspektive
Fr 8–10, Ort wird noch bekannt gegeben
Beginn: 17.04.2026
P. Leußler
  
Seminar: Lebensethik für das Lehramt
Di 10–12, Ort wird noch bekannt gegeben
(Beginn: 21.04.2026)
P. Ernst
  
Weitere Veranstaltungen folgen
Einführung in die Ethik
Di 16-18, HS VII
M. Braun
 
Galaterbrief
Zeit wird noch bekannt gegeben
A. Despotis
 
Blockseminar: Kirchgeschichte im Fim
24.04.; 28.05.-30.05.
erste Sitzung digital, danach Rabinstraße 8, SR 2
(Auskunft bei den Dozentinnen)
C. Kampmann; J. Beier
 
Kirchen- und Theologiegeschichte I: Alte Kirche
Mo 14-16, Do 10-12, HS XII
W. Kinzig
  
Lektüre patristischer Texte
Di 10-12, digital (Auskunft beim Dozenten)
W. Kinzig
  
Einführung in die Evangelien
Fr. 10-12, HS XII
H. Löhr
  
Plenum: Bibelkunde NT
Di 14-16, Rabinstraße 8, 03-138
L. Mührenberg
   
Blockseminar:
"Das ist das Ende!" - Offenbarung des Johannes im Computerspiel
Blockseminar; 24.04., 08.05., 29.05., 17.07., Rabinstraße 8, 03-111
L. Mührenberg, J. Rüggemeier
 
Wirklichkeit wahrnehmen und theologisch deuten. Einführung in Empirische Theologie
Mi 12-14, Rabinstraße 8, SR 2
S. Mülller
   
Achtsam glauben - achtsam leben. Spiritualität, Meditation und Mindfulness in Theorie und Praxis
Mi 08-10, Rabinstraße 8, 03-138
S. Mülller
   
Blockseminar: Preaching the Earth: Homiletics for a Planet in Crisis
28.-30.4., Rabinstraße 8, SR 2 (voraussichtlich)
(Beginn: 28.04.2026)
S. Mülller
  
Pastoral and Spiritual Care
Di 15-18, Raum wird noch festgelegt
S. Mülller
  
Zweifel und Glauben. Einführung in die Dogmatik
Di 10-12, HS XIII
K. Opalka
  
Theologien des Alten Testaments
Mo 08:30-10; Di 08:30-10, Ort wird noch bekannt gegeben
M. Sauer
 
Grundzüge des Handelsrechts
Di 14-16, Hörsaal D, Juridicum, Adenauerallee 24 - 42
A. Scheuch
  
Aus dem Kunsthistorischen Institut
  
Bausteine der Moderne. Paradigmatische Bauten der ersten Hälfte des 20.
Jahrhunderts
Do 12 - 14 Uhr, HS IX
M. Dauss
Bitte melden Sie sich bei Herrn Pof. Dr. Dauss (dauss@uni-bonn.de) per E-Mail an.  
  
Die Kunst der Kunst: Manierismusfragen
Do 16 - 18 Uhr, HS IX
R. Kanz
Bitte melden Sie sich bei Frau von der Gönna (bgoenna@uni-bonn.de) per E-Mail an.
   
Das Portrait der/des Kranken
Mi 12 - 14 Uhr, HS IX
U. Münch
Bitte melden Sie sich bei Frau Templeton ( mtempleton@uni-bonn.de ) per E-Mail
an.
  
Geschichte des Sammelns und des Kunstmarkts
Do 14 - 16 Uhr, HS IX
L. Wasenstein
Bitte melden Sie sich bei Frau Jun.-Prof. Dr. Wasensteiner (wasensteiner@uni-
bonn.de) per E-Mail an
  
Kunst der ottonischen Zeit
Di 16 - 18, HS IX
H. Wolter-von dem Knesebeck
Bitte melden Sie sich bei Herrn Prof. Dr. Wolter-von dem Knesebeck (wolter.knesebeck@uni-bonn.de) per E-Mail an
   
Aktuelle Fragen der Comicforschung: Mehr als Menschen in Panels. Perspektiven der Ökologie, Posthuman, Animal und Plant Studies
Mo 18 - 20 Uhr, Online via Zoom
N. Eckhoff
Bitte melden Sie sich bei Frau Dr. Eckhoff-Heindl ( nina.eckhoff-heindl@uni-bonn.de ) per E-Mail an
   
Aus dem Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft
  
505200402
Erwerb sprachlicher Fähigkeiten
Do 10 -12, Ort N.N.
N.N.
  
505200401
Areale Variation im Gebrauchsstandard
Mo 10 – 12, HS VII
J. Seifert
   
505300214
Kultur- und Mediengeschichte
Mi 10-12, HS XVI
A. Polaschegg
   
505100200
Literatur und Stadt im (Spät-)Mittelalter
Fr 12 – 14, HS XII
P. Glasner
  
505300206
Aktualität! Zur Geschichte und Theorie der Gegenwartsliteratur
Di 16 – 18, HS XIV
J. Lehmann
   
505400207
Schreiben, Zeichnen, Kritzeln. Zur Materialität der Literatur
Do 10 – 12, HS V
S. Mainberger
   
505300211
Geist – Form – Leben. Philosophische Ästhetik
Mo 12 – 14, HS XV
I. Stöckmann
    
Aus dem Institut für Klassische und Romanische Philologie
   
07022901
Ringvorlesung Frankreich
Do 18-20, IFB Saal Untergeschoss, Rabinstraße 8
J. Born-Haberlahn
  
507027402
Ringvorlesung Italien – Von Medium zu Medium: Formen und Dynamiken inter- und transmedialen Erzählens
Di 18-20, HS II
L. Tenderin
 
507027101
Romanische Sprachgeschichte und Übersetzung (Frz./It.)
Fr 10-12, HS III
D. Pirazzini
  
507026102
Romanische Sprachgeschichte: vom Vulgärlatein zum Altfranzösischen und zum Altspanischen
Do 10-12, HS VII
V. Weiland
  
507026103
Die günstige Gelegenheit. Eine Erfindung der (spanischen) Frühen Neuzeit
Mi 18-20, HS IV
K. Peters
  
507026601
Historia literaria del vampiro en Hispanoamérica / Literaturgeschichte des Vampirs in Hispanoamerika
Do 08:30-10, HS II
Á. Arango Vallejo
  
Aus dem Institut für Psychologie
  
552102401
Pädagogische Psychologie
Do 10 -12, HS Psychologie, Kaiser-Karl-Ring 9
U. Käser
 
502030201
Grundlagen der Allgemeinen Psychologie II
Do 16 - 18, HS Psychologie, Kaiser-Karl-Ring 9
H. Gibbons
   
Aus dem Institut für Orient- und Asienwissenschaft
  
508002082
Islamic Material Culture (in englischer Sprache)‎
Do 12-16, Brühler Str. 7, 2nd floor, room no. 2.053
B. Walker
  
558104501
Einführung in die Kultur Koreas
Fr 12 – 14, HS IX
N. Bachem
   
508000240
Einführung in die Kultur Chinas
Do 14-16, HS VIII
I. E. Landa

    
Aus dem Institut für Philosophie
 
501000028
Logik und Wissenschaftstheorie
Do 16-18, 0.008, Heinrich-von-Kleist-Str. 22-28 (Unterrichtsraum)
E. Brendel
   
501026019
Die Geburt des Transzendentalen aus dem Geist der mittelalterlichen Logik: Albertus Magnus und der zweite Anfang der Metaphysik im Mittelalter
Di 10-12, HS X
W. Gouris
   
501026025
Einführung in die Philosophie Platons
Mo 14-16, HS VIII
Ch. Horn
   
501026037
Emmanuel Levinas: Die Ethik als erste Philosophie
Di 14-16, 0.008, Heinrich-von-Kleist-Str. 22-28 (Unterrichtsraum)
W. Goris
   
501026039
Einführung in die Philosophie der Neuzeit = des 17. Jh. (Descartes, Hobbes, F.Bacon, J.Böhme)
Do 14-16, 0.008, Heinrich-von-Kleist-Str. 22-28 (Unterrichtsraum)
Th. Kobusch
   
501026058
Wissenschaftstheorie im Mittelalter: Die Kommentartradition zu den zweiten Analytiken
Fr 12-14, Raum wird noch bekannt gegeben
W. Goris
  
Aus dem Institut für Geschichtswissenschaft
  
504006343
Der Untergang Roms
Mo 10-12, HS IX (Beginn: 20.4.)
J. Hillner
504006344
Körpergeschichte der Antike
Mo 16-18, HS IX
Beginn: 20.4.
 J. Meister
  
504003390
Alles was man so braucht?! Einführung in die Historischen Grundwissenschaften
Di 10-12, HS XV
A. Stieldorf
   
504003391
Die Staufer und das Imperium im 12. Jahrhundert
Do 10-12, HS III
M. Becher
     
504003392
Die rheinischen Kurfürsten und ihre Stellung im Alten Reich (1495-1806)
Mo 10-12, HS VIII
M. Rohrschneider
   
504003393
Geschichte Osteuropas vom Wiener Kongress 1814/15 bis zum Berliner Kongress 1878
Di 8-10, HS XV
M. Aust
      
504003394
Deutschland und Frankreich im 19. und 20. Jahrhundert: Eine Verflechtungsgeschichte
Do 12-14, HS I (Beginn: 23.4.)
Ch. Krüger
  
504003395
Macht - Prestige - Risiko: Historisches Lernen am Beispiel des Imperialismus 1884-1918/19
Mi 10-12, HS IX
P. Geiss
   
504003396
Geschichte der europäischen Integration nach 1945
Mi 10-12, HS VIII
N.N.
   
504003438
Europäische Sozialpolitik im 19. und 20. Jahrhundert
Di 14-16, HS XIV
Y. Kouli
  
                                                          
 
 

Aus dem Institut für Geowissenschaften

Physik der festen Erde
Mi 14:30-16, HS II, Meckenheimer Allee 176
Do 12:30-14 HS II, Meckenheimer Allee 176
A. Zoporowski
 
910100201
Einführung in die Anglikanische Theologie
Einzeltermine, jeweils im SeminarÜbungsraum, Adenauerallee 33
Fr. 08.05.2026, 19.15 – 20.45,
Di 30.06.2026, 09.30 – 18.00,
Mi 01.07.2026, 09.30 – 18.00
Do 02.07.2026, 09.30 – 18.00
  
910120202
Einführung in die Orthodoxe Theologie
Die Angaben folgen

Einsatz in Krisengebieten

Dr. med. Michael Brinkmann 

Montag, 01. Juni 2026 , 11.00 Uhr,  Hörsaal Lehrgebäude, Gebäude A10 (Venusberg-Campus), Sigmund Freud Straße (direkt gegenüber von Parkhaus Nord)

Ringvorlesungen

Psychologie der Sexualität 

von Prof. Rainer Banse, Dr. Lisa Hoffmann, M.Sc. Lilli Meißner und Gäste
 
dienstags 18.00 – 19.30 Uhr, Hörsaal des Instituts für Psychologie, Kaiser-Karl-Ring 9
  
Es kann eine Klausur als Abschlussprüfung geschrieben werden. Bei bestandener Klausur kann eine Teilnahmebescheinigung ("Sitzschein") ausgestellt werden.
  
Die Veranstaltung kann außerdem im Überfachlichen Praxisbereich für
Bachelorstudiengänge der Philosophischen Fakultät mit 6 ECTS angerechnet werden. Hierfür melden Sie sich bitte auf Basis offiziell für den Kurs an (zu finden unter Überfachlicher Praxisbereich der Bachelorstudiengänge der Philosophischen Fakultät – Kultur und Bildung).
  
Termine: 
  
14.04.2026
Rainer Banse
Einführung
  
21.04.2026
Rainer Banse
Biologische Grundlagen
  
28.04.2026
Rainer Banse
Anziehung und Erregung
  
05.05.2026
Lilli Meißner
Mythen der Sexualität
  
12.05.2026
Rainer Banse
Liebe und Sex
  
19.05.2026
Lilli Meißner
Sexualität über die Lebensspanne
  
02.06.2026
Lisa Hoffmann
Schwangerschaft und Geburt
  
09.06. 2026
Lisa Hoffmann
Aversive Geburtserlebnisse, Elternschaft und
postnatale Sexualität
  
16.06.2026
Marie-Feline Dienberg
Paar- und Sexualberatung
  
23.06.2026
Lilli Meißner
Sexuelle Orientierungen & Geschlechterdiversität
  
07.07.2026
Linda Dohmen, BirgitZacke, Christoph Antweiler
Teil 1: Sexualität im Mittelalter – Normen und
Normenbrüche
Teil 2: Sexualität quer durch die Kulturen –
Gemeinsamkeiten und Besonderheiten
  
14.07.2026
Rainer Banse
Atypische Sexualität
  
Wenn Sie aus gesundheitlichen oder terminlichen Gründen nicht in Präsenz teilnehmen können, ist auch eine passive Teilnahme per Zoom möglich. Passive Teilnahme bedeutet, dass Sie die vortragende Person hören und die PowerPoint sehen können, aber die Beiträge oder Fragen aus dem Plenum für Sie qahrscheinlich nicht zu hören seien werden. Sie haben bei einer Zoom-Teilnahme auch nicht die Möglichkeit, aktiv in Form von Fragen oder Kommentaren teilzunehmen.
 
Meeting-ID: 674 5858 7793
Kenncode: 391890
 
 

Europas Zukunft im Weltraum

Die Raumfahrt steht am Beginn einer neuen Ära, in der erstaunliche technologische Fortschritte und substantielle geopolitische Veränderungen die strategische Landschaft prägen. Die Europäer müssen angesichts der komplexen Gemengelage auch im All die eigenen Fähigkeiten, Zielsetzungen und Strategien kontinuierlich anpassen, um nicht nur im ansteigenden globalen Wettbewerb mitzuhalten, sondern die eigenen Interessen im Weltraum langfristig und nachhaltig zu wahren.
Die Förderung von Innovation, die Gewährleistung von Sicherheit und Resilienz sowie die aktive Mitgestaltung der internationalen Governance-Strukturen sind entscheidend für erfolgreiches staatliches und unternehmerisches Handeln, gesamtgesellschaftliche Prosperität und den zukünftigen Erfolg Europas im Weltraum. Durch eine zukunftsorientierte Mischung aus technologischer Exzellenz, astropolitischer Weitsicht und wirtschaftlicher Dynamik kann Europa seine Position als führender Akteur in der globalen Raumfahrt behaupten.
Die Ringvorlesung soll in den verschiedenen Segmenten relevante Themenbereiche durch Expertinnen und Experten öffentlichkeitswirksam ausleuchten und so dazu beitragen, die hohe Relevanz der kritischen Infrastruktur im Weltraum für das Leben der Menschen in Europa und darüber hinaus zu verdeutlichen.
Schirmherrin der Ringvorlesung ist die Stellvertretende Ministerpräsidentin Nordrhein-Westfalens Mona Neubaur
 
Termine:
 
14. April 2026 | 18:00 - 20:00 Uhr | Hörsaal I, Campus Poppelsdorf der Universität Bonn (Friedrich-Hirzebruch-Allee 5, 53115 Bonn)
Prof. Dr. Kai-Uwe Schrogl (Sonderberater für politische Angelegenheiten bei der Europäischen Weltraumorganisation (ESA)
Europas Platz im All – Warum Raumfahrt eine Schlüsselfrage des 21. Jahrhunderts ist
  
21. April 2026 | 18:00 - 20:00 Uhr | Hörsaal I, Campus Poppelsdorf der Universität Bonn (Friedrich-Hirzebruch-Allee 5, 53115 Bonn)
Dr. Regina Peldszus (Spezialistin für Weltraumsicherheit beim Europäischen Auswärtigen Dienst, EEAS)
Verletzlichkeit im All – Resilienzstrategien für Europa in der Raumfahrt
  
28. April 2026 | 18:00 - 20:00 Uhr | Hörsaal I, Campus Poppelsdorf der Universität Bonn (Friedrich-Hirzebruch-Allee 5, 53115 Bonn)
Generalmajor Michael Traut (Kommandeur des Weltraumkommandos der Bundeswehr)
Der Orbit als Operationsraum – Europas Sicherheitsarchitektur im All
   
5. Mai 2026 | 18:00 - 20:00 Uhr | Hörsaal I, Campus Poppelsdorf der Universität Bonn (Friedrich-Hirzebruch-Allee 5, 53115 Bonn)
Ramona Schmitt (Koordinatorin der NewSpace Initiative des Bundesverband der Deutschen Industrie, BDI)
Space Economy made in Europe – Dynamik, Wettbewerb, Perspektiven des Raumfahrtmarktes
    
12. Mai 2026 | 18:00 - 20:00 Uhr | Hörsaal I, Campus Poppelsdorf der Universität Bonn (Friedrich-Hirzebruch-Allee 5, 53115 Bonn)
Dr. Björn Gütlich  (Abteilungsleiter im Bereich Satellitenkommunikation bei der Deutschen Raumfahrtagentur)
Souveräne Signale – Europas Weg zur sicheren Satellitenkommunikation
    
19. Mai 2026 | 18:00 - 20:00 Uhr | Hörsaal I, Campus Poppelsdorf der Universität Bonn (Friedrich-Hirzebruch-Allee 5, 53115 Bonn)
Dr. Alexander Weiß (Abteilungsleiter im Bereich Navigation bei der Deutschen Raumfahrtagentur)
Zeit, Raum, Souveränität – Europas Galileo-System als strategische Infrastruktur
   
2. Juni 2026 | 18:00 - 20:00 Uhr | Hörsaal I, Campus Poppelsdorf der Universität Bonn (Friedrich-Hirzebruch-Allee 5, 53115 Bonn)
Prof. Dr.-Ing. Dr. rer. pol. Michael Lauster (Leiter des Frauenhofer Instituts für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalyse und Lehrstuhlinhaber für Technologieanalyse und –Vorausschau, RWTH)
Unendliche Weiten? – Was wir im Weltall für die Erde lernen
     
9. Juni 2026 | 18:00 - 20:00 Uhr | Hörsaal I, Campus Poppelsdorf der Universität Bonn (Friedrich-Hirzebruch-Allee 5, 53115 Bonn)
Dr. Peter Dueben (Abteilungsleiter für Erdsystemmodellierung am Europäischem Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage, EZMW)
The Eye in the Sky – Wie Europas Satelliten Wetterphänomene und Klimawandel erfassen
   
16. Juni 2026 | 18:00 - 20:00 Uhr | Haus der Bildung, Volkshochschule Bonn (Mülheimer Platz 1, 53111 Bonn) – Raumänderung
Maria Hallinger (Wissenschaftliche Mitarbeiterin beim LUNA-Projekt  am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, DLR)
Zurück zum Mond – Europas nächster großer Schritt im All
   
3. Juni 2026 | 18:00 - 20:00 Uhr | Haus der Bildung, Volkshochschule Bonn (Mülheimer Platz 1, 53111 Bonn) – Raumänderung
Dr. Stefan Möstl (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Bereich der Luft- und Raumfahrtmedizin)
Raumfahrtmedizinische Forschung am Boden für das Leben in Schwerelosigkeit
   
30. Juni 2026 | 18:00 - 20:00 Uhr | Deutsche Raumfahrtagentur, DLR  (Königswinterer Str. 522-524, 53227 Bonn) – Raumänderung
Prof. Dr. Reinhold Ewald (Astronaut der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und Weltraum-Botschafter des Landes Nordrhein-Westfalen)
Prof. Dr. Lars Hornuf )Professor für Finanzwirtschaft und Finanztechnologie an der Technischen Universität Dresden, TU Dresden)
Von der Erde zu den Sternen – Wie wir Begeisterung in Zukunft verwandeln
  
Alle Informationen erhalten Sie auch auf der Homepage der Ringvorlesung: 
  

Die Welt im Wandel

 
16.15 Uhr, HS XVI, Institut für Geodäsie und Geoinformation, Nußallee 17, 53115 Bonn
  
07.06.2026
Prof. Dr. Christoph Holst (Lehrstuhl für Ingenieurgeodäsie)
Bauwerke, Städte & Gebirge: Präzise vermessen, Wandel erkennen, Risiken verringern
  
11.06.2026
Prof. Dr.-Ing. Annette Eicker (Professur für Geodäsie und Ausgleichungsrechnung, HafenCity Universität Hamburg)
Satelliten wiegen den Klimawandel 
   
18.06.2026
Dipl.-Ing. Thomas Weindel (Leitung Vermessungs- und Katasteramt, Landeshauptstadt Düsseldorf)
Mit Daten der Stadt die Zukunft gestalten

Ringvorlesung Nachhaltigkeit.

Herausforderungen und Chancen einer nachhaltigen Transformation

 
dienstags 16 – 18 Uhr, Hörsaal IV, Universitätshautgebäude
 
21.04.2026
Veranstalter*innen
Einführung in Thema und Programm
 
28.04.2026
Prof. Dr. Christoph Antweiler
Anthropozän – ein begriffliches Erdbeben Was bedeutet das für Nachhaltigkeitskonzepte?
 
05.05.2026
Dr. Jens Mutke
Der Globale Klima- und Umweltwandel – wie wir unsere Natur verändern
  
12.05.2026
Prof. Dr. Annette Scheersoi
Bildung für Nachhaltigkeit
 
19.05.2026
Tenure Track Professor Dr. Dominic Lemken
Sustainable Food Consumption - The Case of Carbon Footprint labels
  
02.06.2026
Prof. Dr. Hendrik Hakenes/Prof. Dr. Julia Mink
Klimawandel: eine ökonomische Perspektive
   
09.06.2026
Prof. Dr. Kristina Großmann
The new capital of Indonesia: prosperous, inclusive and green?
    
23.06.2026
Pascal Siegert
Das Gesundheitssystem: Verursacher und Leidtragender der Klimakrise
    
30.06.2026
Dr. Thorsten Kraska
Nachhaltigkeit im Gartenbau/closed environmental agriculture
  
07.07.2026
Prof. Dr. Matthias Garschagen
Advancing adaptation to climate change: Insights from the IPCC and beyond 
  
14.07.2026
Prof. Dr. Nikolas Froitzheim
Leben und sterben lassen? Ein Update zur Klimakrise
    
21.07.2026
Prof. Dr. Denise Fischer-Kreer
Sustainable Entrepreneurship
  

Was jeder über künstliche Intelligenz wissen sollte – Grundlagen und Risiken

mittwochs, 18.00 Uhr, Newmanhaus (Adenauerallee 63, Bonn Südstadt) 
Gesprächsreihe mit Impulsvorträgen
Highlights:
29.04. KI Grundlagen – Neuronale Netzwerke einfach erklärt (Einführungsveranstaltung)
06.05. Ist dein Job sicher vor KI? – Statistik und Prognosen
03.06. Maschineller Selbsterhaltungstrieb – Mechanismen und Beispiele

KI verändert, wie wir uns informieren, wie wir arbeiten und wie Kriege geführt werden. Investitionen in KI übersteigen (inflationsbereinigt) das Manhattan-Projekt um mehr als das Zehnfache. Währenddessen sind die größten KI-Unternehmen schwächer reguliert als Sandwichläden.
Wir bei PauseAI Bonn sind davon überzeugt, dass hinter dem Hype um KI reale Risiken stehen, die uns alle betreffen. Die mächtigsten KI-Systeme von heute finden Sicherheitslücken, mit denen sich das Internet lahmlegen ließe, und immer mehr KI-Forscher (z.B. der Nobelpreisträger Geoffrey Hinton) warnen davor, dass wir bald die Entwicklung unkontrollierbarer Systeme riskieren.
Als studentische Initiative möchten wir durch unsere Gesprächsreihe jeden einladen, sich fundiert mit Risiken von KI auseinanderzusetzen. Ganz gleich ob Dich das Thema seit längerem beschäftigt oder Du nur neugierig bist – bei uns bist Du genau richtig!
 Alle Termine und weitere Informationen auf pause-ai-bonn.de
WhatsApp Gruppe:

Forum Musik 

Die Veranstaltungen des Forums Musik der Universität Bonn finden Sie unter: 

https://www.uni-bonn.de/de/universitaet/unileben/forum-musik/aktuelles-im-forum-musik

Bezuschussung einer Vortragsveranstaltung

Unter dem folgenden Link können Sie den Antrag auf Bezuschussung einer Vortragsveranstaltung öffnen und direkt die vorgesehenen Feldern ausfüllen. Nach Genehmigung des Antrags teilen wir Ihnen per E-Mail die Höhe der Honorarsumme mit. Für eine Auszahlung des Honorars benötigen wir nach unserer Mitteilung eine von dem*der Empfänger*in erstellte Rechnung gemäß § 14 des Umsatzsteuergesetzes.

Antrag zur Bezuschussung

Dies academicus


Der nächste Dies academicus findet im Sommersemester am 20.05.2026 statt. Das Programm dazu erscheint online auf dieser Homepage ab dem 06.05.2026

Kontakt

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Katharina Koçer

+49 228 73-3916

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Vorsitzender und Geschäftsführer des Studium Universale: Prof. Dr. U. Baumann 

Geschäftszimmer: Katharina Koçer

Maximilianstraße 22, 53111 Bonn

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