Wissen für alle.

Studium Universale

Die Universität Bonn bietet im Rahmen ihres Studium Universale regelmäßig einer breiten Öffentlichkeit Lehrveranstaltungen, Vortragsreihen, Vorträge, Diskussionen, Ausstellungen und Führungen, die das reguläre Studienangebot ergänzen.

Dieses Angebot richtet sich an alle, die andere Wissensgebiete kennenlernen, sich in allgemeinen Fragen orientieren und ergänzende Kenntnisse erwerben möchten. Studierenden aller Fakultäten der Universität sowie alle Bürger*innen der Stadt Bonn  –  besonders auch ältere  –  sind zu diesen Veranstaltungen herzlich eingeladen.

Personen, die nicht als ordentliche Studierende an der Universität immatrikuliert sind, können an den Veranstaltungen des regulären Lehrangebots der Universität nur teilnehmen, wenn sie als Gasthörer*innen eingeschrieben222 sind und den entsprechenden Beitrag in Höhe von 100 Euro entrichtet haben. Die Teilnahme an  Vorlesungsreihen/Ringvorlesungen und Einzelvorträgen hingegen ist kostenlos.

Um an den digitalen Vorlesungen über Lehr- und Lernplattform eCampus teilzunehmen, muss nach der Registrierung als Gasthörer*in eine Uni-ID beim Hochschulrechenzentrum333 beantragt werden.

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© Barbara Frommann

Semesterprogramm

Die Vorlesungen der Evangelisch-Theologischen Fakultät für Hörerinnen und Hörer aller Fakultäten finden Sie auf Basis unter:

https://basis.uni-bonn.de/qisserver/rds?state=wtree&search=1&trex=step&root120211=224261%7C233944%7C234562&P.vx=lang

 

Die Vorlesungen der Katholisch-Theologischen Fakultät für Hörerinnen und Hörer aller Fakultäten finden Sie auf Basis unter:

https://basis.uni-bonn.de/qisserver/rds?state=wtree&search=1&trex=step&root120211=224261%7C232348%7C232440&P.vx=lang

Informationen unter welchem Format folgende digitale Vorlesungen stattfinden können beim Institut für Deutsche und Rheinische Rechtsgeschichte angefragt werden:

 

311012171
Juristische Hermeneutik
Mi 14 - 16  

311010127
Kanonisches Recht
Mi 16 - 18
 
311010214
Sachenrecht
Mo 10 - 12 und Mo 14 - 16 

31101027
Evangelisches Kirchenrecht
Mo 16 - 18 

Seminar "Neue Moral und Korrektur des Rechts" wird im Juni als Blockveranstaltung stattfinden (Termine noch offen)
Kunsthistorisches Instituts 
 
Quo vadis Museum?
Ringvorlesung
Do 16 - 18, digital, via zoom (ab dem 22.04.2021) 
Bitte melden Sie sich bei der Lehrperson (ulrike.sass@uni-bonn.de) und dem Studiengangsmanagement in Kopie (hdroste@uni-bonn.de) per E-Mail an.
 
Tafelbilder des Mittelalters
Di 16 - 18, digital, via zoom (ab dem 27.04.2021)
Bitte melden Sie sich bei der Lehrperson (h.kier@uni-bonn.de) und dem Studiengangsmanagement in Kopie (hdroste@uni-bonn.de) per E-Mail an.
 
Michelangelo als Architekt
Fr 10 - 12, digital (ab dem 23.04.2021) 
G. Satzinger
Bitte melden Sie sich bei der Lehrperson (g.satzinger@uni-bonn.de) und dem Studiengangsmanagement in Kopie (hdroste@uni-bonn.de) per E-Mail an.
 
Britische Kunstliteratur und -theorie im 20. Jahrhundert
Do 12 - 14, digital, via zoom, (ab dem 22.04.2021) 
Bitte melden Sie sich bei der Lehrperson (grischka.petri@uni-bonn.de) und dem Studiengangsmanagement in Kopie (hdroste@uni-bonn.de) per E-Mail an.
G. Petri
 
Kunst nach 1945 
Do 14 – 16, digital, via zoom, (ab dem 22.04.2021) 
Ch. Zuschlag 
Bitte melden Sie sich bei der Lehrperson (zuschlag@uni-bonn.de) und dem Studiengangsmanagement in Kopie (hdroste@uni-bonn.de) per E-Mail an.
 
Klassische Archäologie
 
Informationen unter welchem Format folgende digitale Vorlesungen stattfinden werden in Kürze bekannt gegeben:
 
Griechische Grabreliefs 
Mi: 10 c.t. - 12 Uhr
F. Rumscheid
 
Athen im späten Hellenismus und in der römischen Kaiserzeit 
Di 10 c. t-12.Uhr
R. Krumeich
 
Archäologisches Forschungskolloquium 
Donnerstags 18 Uhr c. t.
M. Bentz / F. Rumscheid
 
Philosophie 
 
Logik und Wissenschaftstheorie
16 Uhr c.t. bis 18 Uhr 
E. Brendel
per Zoom-Meeting:
Meeting-ID: 914 7926 2636
Kenncode: 436293
 
Klassische und Romanische Philologie
Die Links zu den digitalen Vorlesungen liegen noch nicht vor, allerdings können zur Anmeldung die Lehrenden kontaktiert werden:
 
507026102
Romanische Sprachgeschichte (Span/Frz)
Do 10 - 12 
PD Dr. Felix Tacke (felix.tacke@uni-bonn.de)
 
507026605
Die Auseinandersetzung mit dem Kolonialismus in der französischen Literatur
Do 14 - 16 
 
507027409
Die französische Romantik
Mi 10 - 12 
 
507027101
Die Kategorien der romanischen Sprachen: Grammatik und Kognition (Frz./Ital.)
Fr 10 - 12 
 
507026807
Bioestetica e Ecologia letteraria
Blockveranstaltung 
P. Geyer / D. Luglio (paul.geyer@uni-bonn.de)
 
507026601
Die Moderne in Lateinamerika - von Rubén Darío bis zum Boom
Di 14 - 16 
 
507022901
Ringvorlesung Frankreich
Mo 18 - 20 
Ch. Schröer / L. Charrier (christina.schroeer@uni-bonn.de)
 
Psychologie
 
Informationen unter welchem Format folgende digitale Vorlesungen stattfinden können beim Institut für Psychologie angefragt werden:
 
502030201
Grundlagen der Allgemeinen Psychologie II
Do 16 - 18, 
H. Gibbons
 
502001501
Pädagogische Psychologie
Do 10 – 12
U. Käser
 
Informationen unter welchem Format folgende digitale Vorlesungen stattfinden werden in Kürze bekannt gegeben:
 
7943
Einführung in die Synoptik
Mi 10 -12 Uhr 
 
7944 
Wetterbesprechung  
Mi 11:45 - 12:30 
 
645105000
Regionale Geographie & Räumliche Planung 
Uhrzeit wird noch bekannt gegeben
M. Evers, W. Schenk, C.-C. Wiegandt

Semestereröffnungsgottesdienst

21.04.2021, 19 Uhr
digital (oder Garten Döllingerhaus)
Bischof Ring
 
0054
Einführung in die Anglikanische Theologie
27.04.2021, 28.04.2021, 29.04.2021 jeweils 9-18 Uhr.
 
0057
Forschungsvertiefung Systematische
Theologie: Kirche und Politik  
18.05.2021, 14 Uhr Vorbesprechung;
06.07.2021, 07.07.2021, 20.07.2021, 21.07.2021 jeweils 9-18 Uhr.
Krebs
 
0058
Einführung in die Orthodoxe Theologie
19.05.2021, 20.05.2021, 21.05.2021, 9-18 Uhr.
 
Anmeldungen für die digitalen Vorlesungen bis 25.03.2021 
 

digitale Ringvorlesungen und Kolloqiuen

 
Gemeinsame Veranstaltung der Universität Bonn, Universität Köln und 
des Japanischen Kulturinstituts Köln im Sommersemester 2021
 
Mittwochs, 18.00 – 19.30h, per Zoom
 
Um die Zugangsdaten zu erhalten wird um Anmeldungen gebeten per Mail bei Herrn Dr. Klöckner : 
c.kloeckner@uni-bonn.de
 
In diesem Jahr werden 160 Jahre deutsch-japanische Beziehungen gefeiert. Innerhalb des engen Geflechts bilateraler Beziehungen erwies sich stets der wissenschaftliche Austausch beider Länder als besonders fruchtbar und nachhaltig. Anlässlich des Jubiläumsjahres gewährt eine gemeinsam mit dem Japanischen Kulturinstitut Köln geplante Ringvorlesung einen Einblick in das breite Spektrum aktueller deutsch-japanischer Wissenschaftskooperationen an der Universität Bonn und der Universität zu Köln. Die Ringvorlesung präsentiert Ergebnisse der gemeinsamen Forschung aus verschiedenen Disziplinen und stellt diese in den größeren Kontext der gesellschaftlichen Entwicklung in beiden Ländern. Zu den behandelten Themen gehören u.a. die Digitalisierung, der demografische Wandel in einer alternden Gesellschaft, geopolitische Fragen, die Rolle der Kultur in der Moderne und vieles mehr.
 
Alle Beiträge werden in allgemein verständlicher Form dargeboten und erfordern keine speziellen Vorkenntnisse. Die Vorträge werden auf Deutsch, zum Teil aber auf Englisch gehalten.
 
In der Auftaktveranstaltung der Vorlesungsreihe mit den Rektoren beider Universitäten wird ein Überblick über die Entwicklung der beiderseitigen Wissenschaftsbeziehungen vermittelt, zum Semesterende werden in einer Podiumsdiskussion unter Beteiligung mehrerer Wissenschaftsorganisationen die weiteren Perspektiven des so erfolgreich betriebenen akademischen Austauschs erörtert. Am Beispiel der beiden Universitäten am Rhein dokumentiert die Ringvorlesung somit die engen wissenschaftlichen Verbindungen 160 Jahre nach dem Beginn der Beziehungen zwischen Deutschland und Japan.
 
 
14. April 2021    Auftaktveranstaltung
Grußwort Prof. Dr. Michael Hoch (Rektor der Universität Bonn)
Grußwort Prof. Dr. Axel Freimuth (Rektor der Universität zu Köln)
Prof. Dr. AIZAWA Keiichi (Direktor des Japanischen Kulturinstituts): „Geschichte der wissenschaftlichen Kooperationen zwischen Deutschland und Japan“ 
 
21. April             
Dr. des. Ruth Effinowicz (Institute for International Peace and Security Law, Köln / MPI für ausländisches und internationales Privatrecht, Hamburg):
„75 Jahre unveränderte japanische Verfassung. Herausforderungen für die Auslegung“
Partner: Prof. WATANABE Wataru (Meijō Universität, Nagoya)
 
28. April             
Dr. NISHIYAMA Takahiro (Institut für Orient- und Asienwissenschaften, Bonn):
„Digitale Transformation und ihre Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft in Japan“
Partner: Prof. ITŌ Mamoru (Waseda Universität), Prof. Dr. ŌTA Takayuki (Universität Shizuoka), Prof. Dr. WADA Yoshinori (Dōshisha Universität)
 
5. Mai   
Prof. Dr. Matthias Pilz (Institut für Berufs-, Wirtschafts- und Sozialpädagogik, Köln):
„Der Übergang vom Bildungs- ins Beschäftigungssystem: Japan und Deutschland im Vergleich“
Partner: Prof. Dr. SAKANO Shinji (Tamagawa Universität) 
 
12. Mai 
Prof. Dr. Maximilian Mayer (Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS), Bonn): 
„Global Crossings, Convergence und Coexistence: Ganzheitliche außenpolitische Strategien für Europa in Ostasien“
 
19. Mai 
Prof. Dr. Björn Schumacher (Centre of Excellence on Cellular Stress Responses in Aging-Associated Diseases (CECAD), Köln): 
“The Mystery of Human Aging: New Insights from the Biology of Aging”
 
2. Juni   
Prof. Dr. ITŌ Kei (Institut für Zoologie, Köln): 
„Auf dem Weg vom Gehirn zum Roboter: 30 Jahre Forschung zum Insektengehirn in Deutschland und Japan“ 
 
9. Juni   
Prof. Dr. Reinhard Zöllner (Institut für Orient- und Asienwissenschaften, Bonn): 
„Die Macht der Stimme: Historische Tonaufzeichnungen als Quelle zu Gesellschaft und Politik Japans“
 
16. Juni 
Prof. Dr. Claus Kress (Institute for International Peace and Security Law, Köln):
„Kultur im Recht“
Partner: Prof. NISHITANI Yūko (Universität Kyōto)
 
23. Juni 
Prof. Dr. Markus Gabriel (Institut für Philosophie, Bonn):
„Wirklichkeit und Fiktion im transkulturellen Kontext“
 
30. Juni 
„Fremdes Mittelalter?“
Prof. Dr. Elke Brüggen (Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft, Bonn):
„‚Dinge‘ in mittelalterlicher Literatur“ 
Prof. Dr. IDE Manshū (Rikkyō Universität): 
„Männliche Archetypen in der deutschen und japanischen Literatur der frühen Neuzeit“
 
7. Juli    
Prof. Dr. Monika Unkel (Ostasiatisches Seminar, Köln): 
„Digitalisierung in Lehrer*innenbildung Japanisch (als Fremdsprache)“
Partner: Prof. Dr. MAJIMA Junko (Universität Ōsaka)
 
14. Juli  
Prof. Dr. Hans-Georg Soeffner (Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie, Bonn):
„Japanische Tradition und Multikulturalität: Die Fotografie von SUGIMOTO Hiroshi“
 
21. Juli  
Abschlussveranstaltung mit Vertreter*innen von Wissenschaftsorganisationen (angefragt) und dem Generalkonsul von Japan in Düsseldorf
 
„Nichts Jüdisches ist mir fremd“, erklärte in einer Radiosendung der Religionshistoriker Gershom Scholem. Daran möchte auch die Reihe Tol'dot & Tarbut (Geschichte und Kultur) anknüpfen. In ihrem Fokus stehen Personen, Ereignisse, Zeiträume und Orte, in denen sich bestimmte Entwicklungen der jüdischen Geschichte, Religion und Kultur geradezu kristallisieren. Die
Reihe wendet sich nicht an Experten der Judaistik und Religionsgeschichte, sondern möchte einem breiteren Publikum die reiche Geschichte und die unterschiedlichen Strömungen des Judentums jenseits aller Folklore erschließen. Frühjudentum, Frühchristentum und rabbinische Zeit; Reform, säkulares Judentum und moderne Orthodoxie; Kabbala, Chassidismus, Philosophie und Aufklärung, Assimilation und Zionismus, aschkenasisches und sephardisches Judentum bezeichnen Richtungen und Erscheinungen, die nicht zu harmonisieren oder auf ein zeitloses Wesen zu reduzieren, sondern auch in ihren Unterschieden, ja Gegensätzen darzustellen sind. Es gibt einiges neu und an scheinbar Bekanntem neue Seiten zu entdecken – und schließlich: Auch der christlich-jüdische Dialog lebt nicht nur vom guten Willen der Gesprächspartner, sondern ebenso von deren Wissen.
 
Architektur und Erinnerung. Synagogenbau in Deutschland seit 1945
Mo 19.04.2021 │ 19.30 Uhr s.t.
PD Dr.-Ing. habil. Ulrich Knufinke M.A, Hannover/Braunschweig
„Wer ein Haus baut, bleibt.“ Mit dieser klaren Feststellung kommentierte
Charlotte Knobloch, seinerzeit Präsidentin des Zentralrats der Juden in
Deutschland, die Einweihung der neuen Synagoge in München im Jahr 2006 – ein
Bleiben, das bis heute immer wieder durch Antisemitismus bedroht ist. Dass
sich in Deutschland nach dem Holocaust überhaupt wieder jüdische Gemeinden
gründeten, dass sie in den 1950er Jahren und erneut seit 1990 mit Synagogen
ins Bild der Städte zurückkehrten, ist eine bemerkenswerte Entwicklung. Die
Gestaltung ihrer Bauwerke reagiert nicht nur auf die praktischen und
religiösen Erfordernisse der Gemeinden, sie spiegelt auch die Erwartungen
der nichtjüdischen Mehrheit, die sie als Aspekt der Erinnerungskultur
verstehen will. Der Vortrag geht diesen ambivalenten Perspektiven nach und
untersucht Bauten, die oft auch als spektakuläre Beiträge zur allgemeinen
Architekturentwicklung betrachtet werden können.
 
‚a theyl fun jener kraft ...'
Jiddische Übersetzungen deutscher Klassiker in der Zwischenkriegszeit
Do 06.05.2021 │ 19.30 Uhr s.t.
Dr. Elke-Vera Kotowski, Potsdam (MMZ)
Seit Ende des 19. Jahrhunderts interessierte sich eine breite
jiddischsprachige Leserschaft neben der religiösen auch für säkulare
Literatur. Es folgte ein wahrer Boom an Übersetzungen der Weltliteratur ins
Jiddische, so auch aus dem Deutschen. Aber welche deutschsprachigen
Klassiker wurden ins Jiddische übertragen und wer übersetzte sie? Es ist
durchaus bemerkenswert und kaum bekannt, dass beispielsweise Thomas Manns
„Zauberberg“ von Isaac Bashesvis Singer, dem bislang ersten und einzigen
jiddischsprachigen Nobelpreisträger, 1930 ins Jiddische übersetzt wurde.
 
 
Zur Geschichte der Juden im Rheinland
Mo 07.06.2021 │ 19.30 Uhr s.t.
Dr. Uri Kaufmann, Alte Synagoge Essen
Die jüdische Gemeinschaft ist die älteste nichtchristliche Minderheit in
Europa. Im 10./11. Jahrhundert formieren sich die „Heiligen Drei Gemeinden“
Speyer, Worms und Mainz – die Kehilloth SchUM – die das „aschkenasische“
Judentum bilden. Es soll der große Bogen vom Leben in der mittelalterlichen
Stadt (in Köln bis 1424), die Vertreibung nach Osten und aufs Land, die
ländliche jüdische Kultur im Rheinland bis hin zum Kampf um
Gleichberechtigung (1791-1871) und der Wiederansiedlung in den Städten Köln
und Bonn die Rede sein, von den zuwandernden „Ostjuden“, der Verfolgung,
aber auch dem Wiederaufbau jüdischen Lebens im Rheinland. Düsseldorf und
Bonn waren über vierzig Jahre Sitz des Zentralrats der Juden in Deutschland.
Jüdische Geschichte soll nicht auf Verfolgung reduziert, sondern integrativ
gesehen werden. Es gab nicht nur die „großen Männer“, sondern auch Hausierer
und „Schmuser“ - also arme Juden - und Viehhändler, sowie ostjüdische
Handwerker.
 
Alle Vortrag finden zugleich im Rahmen der Veranstaltungen „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ statt.
 
Um die Zugangsdaten zu erhalten wird um Anmeldungen gebeten unter 0228 / 42979-0 und per Mail unter info@bildungswerk-bonn.de

Aufklapp-Text

Organisiert von Universität Bonn und Students for Future Bonn
per Zoom:
Webinar-ID:
938 8217 0115
Webinar-Kenncode:
276011
 
Jeweils Mittwoch, 18.15 Uhr
 
14.4.2021
Prof. Dr. Niko Froitzheim (Geowissenschaften, Universität Bonn): 
„Wie konnte es so weit kommen? Eine Bestandsaufnahme der Klimakrise“
 
21.4.2021
Prof. emer. Dr. Ulf von Zahn (Atmosphärenphysik): 
„Klimawandel aus der Sicht unserer Bundesregierung und der eines Wissenschaftlers“
 
28.4.2021
Dr. Gregor Hagedorn (Initiator Scientists for Future): 
„Die Dritte Welle: Covid, Klimakrise, Biodiversitätskrise!”
 
5.5.2021
Saskia Meyer (Fooderstand Köln):
„Zukunft beginnt auf meinem Teller – Vorteile einer pflanzenbasierten Ernährung für Gesundheit, Welthunger, Tierschutz und Klimaschutz“
 
12.5.2021
Prof. Dr. Mario Trtkovic (Städtebau, Hochschule Coburg):
„Nachhaltige Entwicklung und die Rolle der Urbanisierung - Globale und Lokale Perspektiven“
 
19.5.2021
Prof. Dr. Christine Alewell (Umweltgeowissenschaften, Universität Basel): 
„Von der Erdkrume zur Ethik – Die Folgen von Bodenerosion auf menschliche Ernährung, Gewässereutrophierung, Biodiversität und Klimawandel“
 
2.6.2021
Dr. Noah Walker-Crawford (Stiftung Zukunftsfähigkeit): 
„Klimawandel vor Gericht: Klagen gegen die Katastrophe“
 
9.6.2021
Prof. Dr. Frank Best (Betriebswirtschaft, Hochschule Konstanz)
„Bepreisung von Treibhausgasemissionen: Fair – Effizient – Sozialverträglich“
 
16.6.2021
Prof. Dr. Eike Lüdeling (Gartenbauwissenschaft, Universität Bonn): 
"Mit Bäumen gegen die Erderwärmung - echte Lösung oder Wunschdenken?"
 
23.6.2021
Prof. Dr. Maike Rabe (Textil und Bekleidung, Hochschule Niederrhein): 
„Mikroplastik textilen Ursprungs: Quellen, Senken, Lösungsansätze“
 
30.6.2021
Prof. Dr. Angela Francke (Stiftungsprofessur Radverkehr, Hochschule
Karlsruhe – Technik und Wirtschaft): 
„Die Rolle des Radverkehrs in der Mobilitätswende“
 
7.7.2021
Prof. Dr. Michael Schmitt (Chemie, Universität Düsseldorf)
„Leugnen, Fälschen, Lügen - Motivation und Tricks der "Merchants of Doubt““ 
 
14.7.2021: N.N.
Thursday 17:00 – 18:00 Uhr (online seminar)
Zoom meeting ID: 910 2379 9670; Password: 339391
 
 
 
15. April
Jakob Rhyner (University of Bonn www.bonnalliance-icb.de )
Introduction, Global Sustainable Energy Supply
 
22. April
Luna Bharati (International Water Mana-gement Institute (IMWI) https://www.iwmi.cgiar.org/ )
Water-Food-Energy Nexus
 
29. April
Julia Steinberger (University of Lausanne http://www.unil.ch/igd )
Providing decent living with minimum energy: A global scenario (TRA6 Lecture 14:00!)
 
06. May
Simone Sandholz (United Nations University https://ehs.unu.edu )
Energy systems as a critical infrastructure
 
20. May
Fatima Denton (UNU Institute for Natural Resources in Africa https://unu.edu/about/unu-system/inra )
Stranded assets in Africa due to transition to renewables
 
10. June
Stefanie Meilinger (Hochschule Bonn-Rhein-Sieg https://www.h-brs.de/de )
Energy storage, green hydrogen, and sector coupling
 
17. June
Joachim Clemens (Soepenberg Company  www.soepenberg.com )
Biogas production at different scales
 
24. June
tba (www.biomass-web.de )
Biomass as energy carrier in Africa
 
01. July
tba (International Renewable Energy Agency  https://www.irena.org )
Renewable energy potential in Africa
 
08. July
Axel Nguedia-Nguedong, Paul Nduura (United Nations University https://ehs.unu.edu )
Planning of energy systems in Africa
 
15. July
Ralf Pude (INRES www.inres.uni-bonn.de )
Bioenergy production and use in Kleinaltendorf
 
Contact: arts@uni-bonn.de; Jakob Rhyner (rhyner@uni-bonn.de ); Mathias Becker (mathias.becker@uni-bonn.de)

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Gratwanderungen – Vom Umgang mit(einander) (in) der Krise

dienstags, 18 c.t.

In der interdisziplinären Ringvorlesung „Gratwanderungen“ möchten wir in Vorträgen von Experten und Expertinnen und in Gesprächsrunden mit ihnen einige Facetten der Pandemiesituation aufgreifen, die nun schon seit gut einem Jahr unser Zusammenleben nachhaltig prägt. Entscheidungen in Politik, Recht, Gesundheit oder Bildung erleben wir dabei als fortgesetzte „Gratwanderungen“. Zur Diskussion steht beinahe jedes Mal ein zu Viel oder zu Wenig, ein zu Nah oder zu Distanziert, ein zu ‚Rigide‘ oder ein zu ‚Locker‘.  Phasen im strikten Lockdown wechseln ab mit solchen, in denen Lockerungen in Aussicht gestellt werden. Die gesamtgesellschaftlichen Folgen dieser Zyklen bleiben schwer abzuschätzen. Viele Effekte für das gesellschaftliche Zusammenleben bereiten zu Recht große Sorgen. Der Krisenmodus scheint der Normalzustand zu sein, und so ist das Bedürfnis nach belastbaren Informationen und Austausch sehr groß.  Die Ringvorlesung möchte hierfür einen Rahmen bieten.

Die RV findet digital statt. Alle Veranstaltungstermine werden über Zoom öffentlich zugänglich sein.

 

Zu den Veranstaltungen:

https://uni-bonn.zoom.us/j/92807951361?pwd=c0YyS2J2WHlKbnBWUytaaDVOVVBydz09

Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an: aik@uni-bonn.de

Klicken Sie für den Flyer und hier für das Plakat

Für Hinweise zu den Vortragenden und zu den Organisatoren klicken Sie hier

Organisation:

Dr. Manuel Becker, Prof. Dr. Volker Kronenberg (Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie, Universität Bonn); Priv.-Doz. Dr. Hedwig Pompe (Arbeitsstelle Internationales Kolleg, Institut für Germanistik, Universität Bonn)

13.04.2021 Einführung in das Thema und Programm der Ringvorlesung

20.04.2021 Vortrag

Prof. Dr. Udo Di Fabio (Öffentliches Recht/Staatsrecht, Universität Bonn)

Leben vor Freiheit? Anfragen einer Pandemie an die grundrechtliche Werteordnung 
‚Darf ein ganzes Land stillgelegt werden, um das Leben alter Menschen ein wenig zu verlängern?‘ Zu Beginn der Corona Pandemie wurde eine solche Frage von einigen wenigen laut gestellt, dann eher hinter vorgehaltener Hand. Die Corona Pandemie war nicht nur ein Härtetest für unser Land, für Föderalismus, Gesundheitssystem und Rechtsstaat, sondern auch eine Probe für unsere grundrechtliche Werteordnung. Ist das menschliche Leben der Höchstwert der Verfassung oder nur einer von mehreren? In welcher Schutzpflicht steht der Staat, was darf er gegeneinander abwägen und was gilt absolut?

 

27.04.2021 Gesprächsrunde

Christoph Pompe (Psychol. Psychotherapeut; Pfarrer i.R., Detmold),

Prof. Dr. Dr. Jochen Sautermeister (Katholische Theologie, Universität Bonn

Moderation: Heidi Ruster (Leiterin Kath. Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen Bonn)

Krisenerfahrungen – Krisenbewältigung – neue Normalität

Nach gut einem Jahr Leben mit der Pandemie zeichnen sich die damit verbundenen psychosozialen Herausforderungen genauer ab. Es sind spannungsvolle Zustände, die unsere Lebenspraxis eingeholt haben. Wir sind ermüdet von der Anstrengung, uns auf ungewohnten Wegen im Auge zu behalten, wir mobilisieren individuelle Ressourcen, um bei begrenzten Freiheitsgraden die neue ‚Normalität‘ im Alltag, in der Familie, im Beruf auszuloten, wir suchen verstärkt nach der Sinndimension des Miteinanders, wir hoffen in unserer Ratlosigkeit auf den Beistand anderer Menschen. In der Gesprächsrunde soll es u.a. um die Art und Weise der wechselseitigen Wahrnehmung gehen, um unseren Umgang mit der Sterblichkeit, um die bereits aufgerissenen Gräben zwischen den Generationen und verschiedenen Bevölkerungsgruppen, aber auch um Kreativität, neue Spiritualität und die gelingende Regulation unserer Emotionen.

 

04.05.2021 Gesprächsrunde

Sabria David (Medienforscherin, Bonn), Andrea Nahles (Präsidentin der Bundesanstalt für Post und Telekommunikation, Bonn), Moderation: Marco Jelić, M.A. (Politikwissenschaftler und Gewerkschaftsexperte, Bonn)

Schöne, neue, digitale Arbeitswelt? Chancen und Risiken der digitalen Transformation
Wie bei vielen anderen Themenfeldern, so auch bei der Digitalisierung: die Corona-Pandemie hat wie unter einem Brennglas bestehende Mängel aufgezeigt und gleichzeitig Entwicklungen beschleunigt, potenziert und kanalisiert. Was macht das mit der Arbeitswelt? Und was macht es mit uns Menschen? Es scheint Fluch und Segen zugleich: Während die einen die neuen Freiheiten mit dem Laptop auf dem Balkon genießen, reiben die anderen sich zwischen Kinderbetreuung und zunehmender Entgrenzung von Privatem und Beruflichem auf. Fakt ist, das Rad wird man nicht zurückdrehen. Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt und damit auch die Gesellschaft. Es stellen sich dabei grundlegende Fragen, die in der Gesprächsrunde diskutiert werden sollen: Welche Rahmenbedingungen muss die Politik setzen? Welche Regeln gelten in der neuen Arbeitswelt in Anbetracht von digitaler Prekarisierung und Entgrenzung? Wo stehen die Unternehmen in der Verantwortung, wo liegen die Potentiale? Und auf individueller Ebene: Was macht das Dauer-Homeoffice mit uns als ‚soziale Wesen‘? Sind wir ‚fit‘ für die schöne, neue digitale Arbeitswelt? Bedeutet – Stichwort Medienresilienz – Veränderung nur Stress oder lernen wir damit individuell und als Gesellschaft umzugehen?

01.06.2021 Vortrag

Prof. Dr. David Kaldewey (Forum Internationale Wissenschaft, Universität Bonn)

Was bedeutet Systemrelevanz in Pandemiezeiten? Definitionskämpfe im Spannungsfeld von Wissenschaft und Politik 
 Mit der Implementierung des ersten Lockdown im März 2020 ging die Frage einher, welche Bereiche von den historisch noch nie dagewesenen Einschränkungen ausgenommen werden mussten. Dabei kam es zu einer Reaktivierung des ursprünglich im Kontext der Finanzkrise um 2009 prominent gewordenen Begriffs der ‚Systemrelevanz‘. Im Vordergrund stand zunächst das Gesundheitswesen; darüber hinaus war es aber für eine ganze Reihe weiterer Infrastrukturen selbstverständlich, dass sie auch im Lockdown weiterlaufen müssen. Andere Bereiche, das hat das inzwischen vergangene erste Pandemiejahr gezeigt, sind – oft implizit – als ‚nicht systemrelevant‘ markiert worden. Vor diesem Hintergrund widmet sich der Vortrag aus soziologischer Perspektive der Frage, wie sich die Definitionskämpfe seit Beginn der Pandemie entwickelt haben: Wie wurde bestimmt, was als systemrelevant offen bleiben sollte und welche Bereiche zur Erreichung des Ziels der Senkung der Gesamtinzidenz geschlossen werden müssen?

 

08.06.2021 Vortrag

Prof. Dr. Achim Hörauf (Medizinische Mikrobiologie, Universitätsklinikum Bonn)

Zoonosen, One Health, vernachlässigte Tropenkrankheiten, Antibiotika-Resistenz – Auf welche Krisen der Global Health müssen wir uns in Zukunft einstellen?

 

22.06.2021 Vortrag

Prof. Dr. Dr. Mariacarla Gadebusch, Phillip Roth, M.A. (Institute for Medical Humanities, Universitätsklinikum Bonn)

Das Leben nach und mit COVID-19. Subjektive Evidenz und Aktivismus in einer vernetzten Welt

Ein neues Krankheitsbild hat sich im Sommer 2020 herausgebildet: Man spricht etwa von ‘Long-Covid’, ‘Post-Covid Syndrom’ oder auch ‘Chronic COVID-19’. In Social Media, Blogs, fachspezifischen – an erster Stelle medizinischen – Zeitschriften wird über Symptome, Diagnosenstellung, Pathogenese, Krankheitsstatus und mögliche Therapien diskutiert. Besonders ist bei diesem auch durch die WHO inzwischen anerkannten Krankheitsbild die aktive Rolle, die Betroffene und Patient*innen in der Diskussion spielen. In unserem Vortrag zeigen wir Genese und Herausbildung einer Bewegung, die sich einerseits bemüht, das Thema der COVID-Langzeitfolgen überhaupt erst auf die Tagesordnung von Gesundheitswesen und Politik zu bringen und andererseits einen Einfluss auf medizinische Definitionen und Normierungsbestrebungen (Leitlinien) auszuüben.

 

06.07.2021 Vortrag

Prof. em. Dr. Kaspar Maase (Empirische Kulturwissenschaft, Universität Tübingen)

‚Müde‘ oder ‚unterwegs‘ – Zum Alltag in der Pandemie

Der Vortrag wird aus der Perspektive der Alltagskulturforschung einen genaueren Blick auf die oft beschworenen ‚Belastungen‘ werfen, die Einschränkungen und Verwerfungen unserer Lebensführung angesichts der Pandemie mit sich bringen. Die Höhe des persönlichen Risikos ist sehr ungleich verteilt. Doch alle müssen eingeschliffene, bewährte Routinen aufgeben und die Balance von Belastung und Erholung/Belohnung neu austarieren. Mit anderen Worten: Wir müssen das tragende Skelett der Lebensführung bei laufendem Betrieb umbauen, unterwegs zu ungewohnten Routinen. Was bringt so viele dazu, das durchzuhalten, obwohl ihr persönliches Risiko begrenzt und abstrakt ist? Was bedeuten ‚Nachlassen‘ und ‚Regelübertretung‘? Welche Alltagsmoral hilft uns, ‚Belastungen‘ anhaltend praktisch zu bewältigen?

 

Donnerstag, 29. April 2021, 12 - 14 Uhr

Dr. Gegentuul Baioud (Independent Scholar)

Producing Authenticity: Ethnic Costumes in Contemporary Inner Mongolia

Das Colloquium findet live via ZOOM statt. Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung. Bitte per e-mail anmelden über Frau Sharleena Goerlitz: goerlitz@uni-bonn.de

 

Mittwoch, 05. Mai 2021, 12 - 14 Uhr

Amgalan Sukhbaatar (PhD Candidate, École Pratique des Hautes Études)

The Future of Ulaanbaatar: Key Urban Actors, Invisible Power and Visible Urbanism

Das Colloquium findet live via ZOOM statt. Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung. Bitte per e-mail anmelden über Frau Sharleena Goerlitz: goerlitz@uni-bonn.de

 

Donnerstag, 1. Juli 2021, 12-14 Uhr

Prof. Tomasz Rakowski & Dr. Oyungerel Tangad (University of Warsaw & Polish Academy of Sciences)

Generous Thrift. Collective Ambition, Political Desire and Post-pastoral Economy among the Torghuts in Mongolia

Das Colloquium findet live via ZOOM statt. Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung. Bitte per e-mail anmelden über Frau Sharleena Goerlitz: goerlitz@uni-bonn.de

 

Mongolei- und Tibet-Colloquium: tba

Kristina Teleki (Eötvös Loránd University, Budapest, Hungary)

Mongolian Buddhism: 30 years after the revival

Das Colloquium findet live via ZOOM statt. Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung. Bitte per e-mail anmelden über Frau Sharleena Goerlitz: goerlitz@uni-bonn.de

 

Donnerstag, 22.04.2021, 20.00 - 21.30 Uhr, per Zoom

Leitung: Dr. Carl Körner

Raffael

Zum 500. Todestag des italienischen Künstlers

Zoom-Meeting beitreten:
https://zoom.us/j/96730252638?pwd=WFZDLzh2emgydytuK0NqWWwwS20vQT0999

Raffaelo Santi, genannt Raffael (1483 - 1520), hat vor 500 Jahren ein Werk hinterlassen, das heute immer noch Erstaunen zu erzeugen vermag. Allein die edlen Gesichtszüge, die malerische Finesse der Hautdarstellung oder die unglaublich plastisch wirkenden Details wie Ärmelfalten sind ein Genuss für das Auge. Der Vortrag thematisiert die Entwicklung seiner Malerei in der Hochphase der Renaissance ebenso wie die soziale Stellung des Künstlers. Eine vergleichende Werkbetrachtung kommt an den anderen Großmeistern wie Leonardo oder Michelangelo nicht vorbei. Im Zentrum stehen aber die Hauptwerke, wie die Sixtinische Madonna, Frauenporträts, Die Schule von Athen und andere bedeutende Fresken. Nicht zu vergessen, die Wandteppiche für die Sixtinische Kapelle, die Raffael entworfen hat.

 

Donnerstag, 27.05.2021, 20.00 - 21.30 Uhr, per Zoom-Meeting:

https://zoom.us/j/92340944304?pwd=eUFvNmpBWjIrMmkvN2xBVE9uS0JOZz09

Meeting-ID: 923 4094 4304, Kenncode: 530300

Leitung: Michael Schikowski

"Über Beethoven" Zum 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens

Was sagen Dichter und Musiker über Ludwig van Beethoven? Mittels dieser Aussagen nähert sich dieser Vortrag dem berühmten Bonner Komponisten. Beethovens Leben und Werk hat in der Literatur zahlreiche Spuren hinterlassen. Ihnen folgt dieser Vortragsabend, indem auch ausgiebig Lesestücke aus den Werken u. a. von Marcel Proust, Thomas Mann und Lew Tolstoi "zu Wort" kommen werden. E.T.A. Hoffmann urteilte: Beethovens Musik bewegt die Hebel der Furcht, des Schauers, des Entsetzens, des Schmerzes. Die Ambivalenz seiner Musik, die von Überwältigung und Befreiung bis zum Ausdruck direkter Gewalt reicht, zeigt sich in den Texten von Romain Rolland, Carson McCullers der Anthony Burgess und wird ebenfalls zur Sprache kommen.

 

Donnerstag, 10.06.2021, 20.00 - 21.30 Uhr, 10 - 24 Teilnehmende

VHS, Mülheimer Platz 1, Raum 1.11 (Saal),

Leitung: PD Dr. Jürgen Nelles

Glücksbringer und Galgenstricke - der Sprachartist Christian Morgenstern

Zum 150. Geburtstag des Schriftstellers

Vor Ort sind nur noch einige wenige Plätze frei. Für die Teilnahme vor Ort (solange noch Plätze verfügbar sind) ist eine Online-Anmeldung möglich unter:

https://www.vhs-bonn.de/programm/kultur-und-kunst.html/kurs/484-C-B6003/t/gluecksbringer-und-galgenstricke-der-sprachartist-christian-morgenstern

Für die Teilnahme am digitalen Stream ist eine Anmeldung per Email an Frau Tillmanns erforderlich:

Gabriele.Tillmanns@Bonn.de (mit Angabe der VA und Hinweis auf Streaming-Teilnahme)

Der Vortrag möchte die humoristische Seite des Bild und Wortkünstlers Christian Morgenstern (1871–1914) - in Wort und Bild - vor Augen führen. Nach einem kurzen Überblick über sein Leben und Schreiben werden vor allem die als "Galgenlieder" berühmt gewordenen Verse und visuellen  extkompositionen Morgensterns in den Vordergrund rücken, aber auch einige unbekanntere Texte, Skizzen und Zeichnungen, die sich durch ihren scharf wie tiefsinnigen Bild und Wortwitz ebenso auszeichnen wie durch ihre spielerisch satirische Sprachakrobatik.


Informationen für Mitglieder der Universitätsgesellschaft Bonn e. V. sowie für Alumni

Eine Uni-ID kann nur mit einer Gasthörer*innenschaft beantragt werden.

Die Universität hat lizenzrechtliche Vereinbarungen mit verschiedenen Lizenzgebern (Verlage und Softwarehersteller), die nur eine Nutzung durch Angehörige der Universität abdecken. Eine Nutzung durch Dritte, wie den Mitgliedern der Universitätsgesellschaft Bonn e. V.  und des Alumni-Netzwerk, ist in diesen Verträgen ausgeschlossen und kann für die Universität empfindliche Vertragsstrafen nach sich ziehen.

Dies Academicus

Der nächste Dies academicus findet im Wintersemester 2021/22 am 01. Dezember 2021 statt.

Sobald bekannt ist, ob dieser wieder mit Präsenzveranstaltungen stattfinden kann, wird diese Information hier auf der Homepage bekannt gegeben.

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© Colourbox

 

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 Bezuschussung einer Vortragsveranstaltung

Unter dem folgenden Link können Sie den Antrag auf Bezuschussung einer Vortragsveranstaltung öffnen und direkt die vorgesehenen Feldern ausfüllen. Nach Genehmigung des Antrags teilen wir Ihnen per E-Mail die Höhe der Honorarsumme mit. Für eine Auszahlung des Honorars benötigen wir nach unserer Mitteilung eine von dem*der Empfänger*in erstellte Rechnung gemäß § 14 des Umsatzsteuergesetzes.

Antrag zur Bezuschussung43


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Katharina Koçer

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