Vampire-Cup 2020 auf dem Venusberg

Anlässlich Halloween veranstaltet der Bundesverband der Pharmaziestudierenden (BPhD) deutschlandweit den Vampire-Cup. Die Fachschaft der Universität Bonn nimmt in Kooperation mit dem Blutspendedienst am Universitätsklinikum Bonn zum sechsten Mal daran teil und ruft Studierende und Bürger zur Blutspende auf. In der Zeit vom 26. Oktober bis 6. November ist eine Teilnahme an dem Blutspende-Marathon möglich. Unter der Hotline 0228/287-14780 können sich Spendewillige montags bis freitags von 8:30 bis 14 Uhr informieren und einen Termin vereinbaren. Terminabsprachen gehen auch per E-Mail an termin.blutspende@ukbonn.de unter Angabe einer Telefonnummer.

Diesjähriger Postdoc Day fand online statt

Der zweite Postdoc Day der Universität Bonn fand am 8. und 9. Oktober 2020 und erstmals komplett online statt. Im Mittelpunkt des virtuellen Programms standen Themen rund um die Karriereentwicklung in der Wissenschaft – ein Highlight war ein offener Austausch mit Vertretern des Rektorats. Über 65 Teilnehmende – Postdocs, Leitende von Nachwuchsgruppen, Inhabende von Juniorprofessuren – hatten sich im Vorfeld registriert und nutzten die Gelegenheit, an den verschiedenen Online-Veranstaltungen teilzunehmen.

„Die Auktionsforschung revolutioniert“

Für ihre Arbeiten auf dem Gebiet der Auktionstheorie und der Erfindung von neuen Auktionsformaten erhalten die beiden US-amerikanischen Ökonomen Prof. Dr. Paul R. Milgrom und Prof. Dr. Robert B. Wilson von der Stanford University in diesem Jahr den Wirtschaftsnobelpreis. Das hat das Nobelkomitee heute in Oslo bekannt gegeben. Beide Preisträger sind geschätzte Kollegen unter Wirtschaftswissenschaftlern und Mathematikern der Universität Bonn.

Die Grüne Lernwerkstatt braucht ihre Hilfe

Gemeinsam wollen Grüne Schule und Bonner Universitätsstiftung eine Grüne Lernwerkstatt in den Botanischen Gärten errichten. Dort sollen in Zukunft auch Kinder durch altersgerechte Programme die Pflanzenvielfalt spielerisch entdecken und selbst erforschen können. Die Räume gibt’s schon. Jetzt geht es an die Renovierung und die erste Ausstattung. Die Bonner Universitätsstiftung ruft deshalb dazu auf, das Projekt zu unterstützen. Für uni-bonn.tv hat Dr. Lara Weiser das Projekt vorgestellt.

Ein Kämpfer für die öffentliche Gesundheit

Prof. Dr. Nico T. Mutters ist neuer Direktor des Instituts für Hygiene und Öffentliche Gesundheit am Universitätsklinikum Bonn. Dem 40-Jährigen geht es vor allem um eine systemische Sicht im Kampf gegen Infektionskrankheiten wie aktuell COVID-19: „Wir dürfen uns nicht auf Einzelpunkte fokussieren, sondern müssen global und regional in Netzwerken innerhalb der Patientenströme denken. Denn dieser Route folgen Infektionen.“ In seinem Spezialgebiet „Transmissionsdynamik“ erforscht er, wie und mit welcher Geschwindigkeit sich beispielsweise multiresistente Erreger (MRE) ausbreiten. Zudem liegt dem Nachfolger des langjährigen Institutsdirektors Dr. Dr. h.c. Martin Exner die europaweite und globale Nachwuchsförderung am Herzen. Hierzu ist er unter anderem seit 2014 Vorstandsmitglied des Europäischen Komitees für Infektionskontrolle (EUCIC). Prof. Mutters machte seinen Master in „Public Health“ an der Freien Universität Amsterdam. Jetzt kommt er vom Universitätsklinikum Heidelberg, wo er Leiter der Sektion Krankenhaushygiene und stellvertretender Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene war.

Horst-Stoeckel-Museum virtuell neu eröffnet

20 Jahre nach Eröffnung des Museums für die Geschichte der Anästhesiologie in einem früheren Schwesternwohnheim auf dem Gelände des Universitätsklinikums auf dem Venusberg wurde das Museum an seinem realen Standort geschlossen und virtuell neu eröffnet. Sein Gründer, Professor Dr. Dr. h. c. mult. Horst Stoeckel, hatte das Museum nach seiner Emeritierung errichtet und nun dessen Digitalisierung und Errichtung als virtuelles Museum begleitet. Das Museum hat jetzt diesen neuen Standort: https://www.anaesthesia-museum.uni-bonn.de/

Nervenzell-Aktivität zeigt, wie sicher wir uns sind

Soll ich oder soll ich nicht? Aus der Aktivität einzelner Nervenzellen im Gehirn lässt sich ablesen, wie sicher wir bei einer Entscheidung sind. Das zeigt eine aktuelle Studie von Wissenschaftlern der Universität Bonn. Das Ergebnis ist unerwartet – eigentlich waren die Forscher einem ganz anderen Bewertungs-Mechanismus auf der Spur. Die Resultate sind in der Fachzeitschrift Current Biology erschienen.

„Ein Zeichen des Ermutigens und Mutmachens“

In diesem Jahr verleiht die Bonner Universitätsstiftung zum ersten Mal den Sigrid Peyerimhoff-Förderpreis und den Sigrid Peyerimhoff-Forschungspreis. Die mit 2000 Euro bzw. 3000 Euro dotierten Preise gehen an zwei Nachwuchstalente aus dem Fachbereich Chemie. Der Preis solle nicht nur die herausragenden Leistungen junger Forscherinnen und Forscher zum Ausdruck bringen, wie die Stifterin, die emeritierte Professorin für Theoretische Chemie, Sigrid Peyerimhoff, anlässlich der Einrichtung des Stiftungsfonds im vergangenen Jahr erklärte. „Er ist auch ein Zeichen des Ermutigens und des Mutmachens – den Weg in die Wissenschaft zu finden und zu wagen, ihn zu gehen. Einen Weg, der mir selbst so viel gegeben hat.“

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