08. Juni 2022

Dating für Forschende in der Bundeskunsthalle Dating für Forschende in der Bundeskunsthalle

Life and health matter(s): Bei einem außergewöhnlichen Netzwerktreffen haben sich Mitglieder der Transdisziplinären Forschungsbereiche „Bausteine der Materie und fundamentale Wechselwirkungen“ (Matter) und „Leben und Gesundheit“ der Universität Bonn kennengelernt und ausgetauscht.

In der Bundeskunsthalle ist aktuell die Ausstellung „Das Gehirn in Kunst und Wissenschaft“ zu sehen. Genau der richtige Ort für ein Netzwerktreffen unter Wissenschaftler:innen.
In der Bundeskunsthalle ist aktuell die Ausstellung „Das Gehirn in Kunst und Wissenschaft“ zu sehen. Genau der richtige Ort für ein Netzwerktreffen unter Wissenschaftler:innen. © Volker Lannert / Uni Bonn
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In vielen Bereichen der Lebenswissenschaften spielen Chemie und Physik eine Rolle und umgekehrt – wenn es zum Beispiel darum geht, Detektoren für die bildgebende Diagnostik zu entwickeln oder chemische Verbindungen zu synthetisieren, damit sie in der Bildgebung oder Medikamentenentwicklung genutzt werden können. Auch bei der sogenannten Biohybridforschung, wenn sich Technik und Natur verbinden, kommen die verschiedenen Disziplinen an einer Schnittstelle zusammen.

Aber wie lernen sich Forschende aus teils sehr unterschiedlichen Arbeitsbereichen überhaupt kennen? Einen möglichen Weg haben jetzt die beiden Transdisziplinären Forschungsbereiche (TRA) „Matter“ und „Leben und Gesundheit“ aufgezeigt und bei einem besonderen Netzwerktreffen ihre Mitglieder zusammengebracht. 27 Forschende ließen sich die Aufforderung zum Dating nicht entgehen und besuchten gemeinsam die aktuelle Ausstellung „Das Gehirn in Kunst und Wissenschaft“ in der Bundeskunsthalle. Danach stellten sie ihre Forschungsschwerpunkte in einem einminütigen Flashtalk vor und diskutierten in zufällig zusammengestellten Kleingruppen. „Nach den Einschränkungen der Pandemie hatten alle ein großes Bedürfnis, sich live zu sehen und auszutauschen“, sagt Dr. Meike Brömer, Managerin des Transdisziplinären Forschungsbereichs „Leben und Gesundheit“, die das Event gemeinsam mit ihrer Kollegin Dr. Birgit Westernströer von der TRA „Matter“ organisiert hat.

Die Teilnehmenden kamen gleichmäßig verteilt aus beiden Transdisziplinären Forschungsbereichen. So trafen sich unter anderem Physiker:innen, Chemiker:innen, Immunolog:innen, Neurowissenschaftler:innen, Mediziner:innen und Pharmazeut:innen. „Es waren auch ein paar neue Professorinnen und Professoren dabei, die die Veranstaltung auch nutzen konnten, um sich innerhalb ihrer TRA zu vernetzen. sagt Meike Brömer. So seien nicht nur neue Kontakte zwischen den beiden Transdisziplinären Forschungsbereichen, sondern auch innerhalb einer TRA entstanden.

Eines der bereits neu identifizierten Forschungsthemen, an dem die Wissenschaftler:innen gemeinsam arbeiten wollen, ist die Nutzung und der Umgang mit großen Datenmengen in unterschiedlichen Disziplinen. „Wir denken über weitere Veranstaltungen nach, um dieses Thema zu vertiefen“, sagt Birgit Westernströer. Auch weitere Austauschtreffen zu anderen identifizierten Themen sind in Planung. „Wir werden Netzwerkformate verstärkt fördern und dabei unterschiedliche Konstellationen mit anderen Transdisziplinären Forschungsbereichen aufbauen“, resümiert Meike Brömer.

„Zwischen den TRAs ,Matter‘ und ,Leben und Gesundheit‘ war es nicht die erste Kooperation“, erzählt Birgit Westernströer. So wurde bereits ein Forschungspreis ins Leben gerufen, um gemeinsame Forschungsprojekte zwischen den Wissenschaftler:innen der beiden Bereiche zu fördern.

Mehr über den Transdisziplinären Forschungsbereich "Matter"

Mehr über den Transdisziplinären Forschungsbereich "Leben und Gesundheit"

Nach den Einschränkungen der Pandemie war das Bedürfnis groß, sich live zu sehen und auszutauschen. Die Ausstellung „Das Gehirn in Kunst und Wissenschaft“ bot einen entspannten Rahmen.
Nach den Einschränkungen der Pandemie war das Bedürfnis groß, sich live zu sehen und auszutauschen. Die Ausstellung „Das Gehirn in Kunst und Wissenschaft“ bot einen entspannten Rahmen. © Volker Lannert / Uni Bonn
In der Bundeskunsthalle ist aktuell die Ausstellung „Das Gehirn in Kunst und Wissenschaft“ zu sehen. Mitglieder der TRAs „Leben und Gesundheit“ und „Matter“ nutzten sie für ein besonderes Netzwerktreffen.
In der Bundeskunsthalle ist aktuell die Ausstellung „Das Gehirn in Kunst und Wissenschaft“ zu sehen. Mitglieder der TRAs „Leben und Gesundheit“ und „Matter“ nutzten sie für ein besonderes Netzwerktreffen. © Volker Lannert / Uni Bonn
In der Bundeskunsthalle ist aktuell die Ausstellung „Das Gehirn in Kunst und Wissenschaft“ zu sehen. Mitglieder der TRAs „Leben und Gesundheit“ und „Matter“ nutzten sie für ein besonderes Netzwerktreffen.
In der Bundeskunsthalle ist aktuell die Ausstellung „Das Gehirn in Kunst und Wissenschaft“ zu sehen. Mitglieder der TRAs „Leben und Gesundheit“ und „Matter“ nutzten sie für ein besonderes Netzwerktreffen. © Volker Lannert / Uni Bonn
In der Bundeskunsthalle ist aktuell die Ausstellung „Das Gehirn in Kunst und Wissenschaft“ zu sehen. Mitglieder der TRAs „Leben und Gesundheit“ und „Matter“ nutzten sie für ein besonderes Netzwerktreffen.
In der Bundeskunsthalle ist aktuell die Ausstellung „Das Gehirn in Kunst und Wissenschaft“ zu sehen. Mitglieder der TRAs „Leben und Gesundheit“ und „Matter“ nutzten sie für ein besonderes Netzwerktreffen. © Volker Lannert / Uni Bonn
In der Bundeskunsthalle ist aktuell die Ausstellung „Das Gehirn in Kunst und Wissenschaft“ zu sehen. Mitglieder der TRAs „Leben und Gesundheit“ und „Matter“ nutzten sie für ein besonderes Netzwerktreffen.
In der Bundeskunsthalle ist aktuell die Ausstellung „Das Gehirn in Kunst und Wissenschaft“ zu sehen. Mitglieder der TRAs „Leben und Gesundheit“ und „Matter“ nutzten sie für ein besonderes Netzwerktreffen. © Volker Lannert / Uni Bonn
Nach der Ausstellung ging es zum fachlichen Austausch mit den Kurzpräsentationen der Wissenschaftler:innen.
Nach der Ausstellung ging es zum fachlichen Austausch mit den Kurzpräsentationen der Wissenschaftler:innen. © Volker Lannert / Uni Bonn
Nach der Ausstellung ging es zum fachlichen Austausch mit einminütigen Flashtalks, in denen die Forschenden sich und ihre Arbeit vorstellten.
Nach der Ausstellung ging es zum fachlichen Austausch mit einminütigen Flashtalks, in denen die Forschenden sich und ihre Arbeit vorstellten. © Volker Lannert / Uni Bonn
Nach der Ausstellung ging es zum fachlichen Austausch mit einminütigen Flashtalks, in denen die Forschenden sich und ihre Arbeit vorstellten.
Nach der Ausstellung ging es zum fachlichen Austausch mit einminütigen Flashtalks, in denen die Forschenden sich und ihre Arbeit vorstellten. © Volker Lannert / Uni Bonn
Nicht länger als eine Minute durften die Flashtalks sein, in denen sich die Forschenden vorstellten. Dr. Birgit Westernströer von der TRA „Matter“ erinnerte an das Zeitlimit.
Nicht länger als eine Minute durften die Flashtalks sein, in denen sich die Forschenden vorstellten. Dr. Birgit Westernströer von der TRA „Matter“ erinnerte an das Zeitlimit. © Volker Lannert / Uni Bonn
Nach den Flashtalks tauschten sich die Teilnehmenden in zufällig zusammengestellten Kleingruppen aus. Der Beginn neuer Kooperationen?
Nach den Flashtalks tauschten sich die Teilnehmenden in zufällig zusammengestellten Kleingruppen aus. Der Beginn neuer Kooperationen? © Volker Lannert / Uni Bonn
Nach den Flashtalks tauschten sich die Teilnehmenden in zufällig zusammengestellten Kleingruppen aus. Der Beginn neuer Kooperationen?
Nach den Flashtalks tauschten sich die Teilnehmenden in zufällig zusammengestellten Kleingruppen aus. Der Beginn neuer Kooperationen? © Volker Lannert / Uni Bonn
Nach den Flashtalks tauschten sich die Teilnehmenden in zufällig zusammengestellten Kleingruppen aus. Der Beginn neuer Kooperationen?
Nach den Flashtalks tauschten sich die Teilnehmenden in zufällig zusammengestellten Kleingruppen aus. Der Beginn neuer Kooperationen? © Volker Lannert / Uni Bonn
Nach den Flashtalks tauschten sich die Teilnehmenden in zufällig zusammengestellten Kleingruppen aus. Der Beginn neuer Kooperationen?
Nach den Flashtalks tauschten sich die Teilnehmenden in zufällig zusammengestellten Kleingruppen aus. Der Beginn neuer Kooperationen? © Volker Lannert / Uni Bonn
Nach den Flashtalks tauschten sich die Teilnehmenden in zufällig zusammengestellten Kleingruppen aus. Der Beginn neuer Kooperationen?
Nach den Flashtalks tauschten sich die Teilnehmenden in zufällig zusammengestellten Kleingruppen aus. Der Beginn neuer Kooperationen? © Volker Lannert / Uni Bonn

Dr. Meike Brömer
Managerin Transdisziplinärer Forschungsbereich „Leben und Gesundheit“
E-Mail: tra3@uni-bonn.de
Tel.: +49 15116933013

Dr. Birgit Westernströer
Managerin Transdisziplinärer Forschungsbereich „Matter“
E-Mail: tra2-matter@uni-bonn.de
Tel.: +49 15152560751

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