28. August 2026

Bonn zieht Talente an Universität Bonn auf der GAIN26 in San Francisco

Auf der GAIN26 in San Francisco brachte sich die Universität Bonn als Standort für internationale Wissenschaftskarrieren ins Gespräch

Drei Tage lang traf sich in San Francisco eine Forschungscommunity, die viel bewegen will: Postdocs und Early Career Researchers aus Nordamerika suchten auf der GAIN26 nach Kontakten, Förderwegen und Perspektiven in Deutschland. Die Universität Bonn nutzte die Jahrestagung des German Academic International Network (GAIN) vom 21. bis 23. August 2026, um genau dort anzusetzen – im direkten Gespräch.

GAIN26 in San Francisco
GAIN26 in San Francisco - Der Stand der Universität Bonn wurde mehrfach zum Treffpunkt für Gespräche mit politischen Akteur*innen: NRW-Wissenschaftsministerin Ina Brandes MdL (Mitte) tauschte sich dort intensiv aus mit dem Rektor der Universität Bonn, Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Michael Hoch und Prof. Dr. Birgit Ulrike Münch, Prorektorin für Internationales. © Foto: Barak Shrama/UA Ruhr
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Ein Team der Universität um Rektor Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Michael Hoch und Prorektorin für Internationales, Prof. Dr. Birgit Ulrike Münch, warben für Bonn als Ort, an dem junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler starke Forschungsumfelder, internationale Netzwerke und konkrete Unterstützung finden. Besonders häufig fragten Interessierte nach Möglichkeiten in Neurowissenschaften, Biologie und Mathematik.

Gespräche, die Karrieren anstoßen

Die GAIN bringt jährlich Nachwuchsforschende aus Nordamerika mit deutschen Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Förderorganisationen sowie Vertreter*innen aus Wissenschaft und Politik zusammen. Mehr als 500 Forschende und Expert*innen sowie rund 80 Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Organisationen nahmen in San Francisco teil. Für die Universität Bonn wurde die Talentmesse zum Ort vieler Gespräche: über Forschungsideen, nächste Karriereschritte, Förderprogramme und die Frage, wie der Weg nach Deutschland gelingen kann.

„Die GAIN zeigt, wie groß das Interesse internationaler Nachwuchsforschender an Karrierewegen in Deutschland ist, und wie gut die Universität Bonn hier aufgestellt ist“, sagte der Rektor der Universität Bonn, Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Michael Hoch. „Wir bieten jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern konkrete Perspektiven für ihre Forschung in einem inter- und transdisziplinären Umfeld mit starker Infrastruktur. Mein Eindruck aus San Francisco ist sehr klar: Bonn kann für viele dieser Talente der nächste wichtige Schritt in ihrer Karriere sein.“

Bonn zeigt, was Forschung braucht

Am Stand der Universität Bonn kamen junge Forschende mit konkreten Fragen vorbei. Welche Arbeitsgruppen passen zum eigenen Profil? Welche Förderwege kommen infrage? Wie unterstützt die Universität internationale Wissenschaftler*innen beim Start? Antworten darauf gaben die Mitarbeitenden des Welcome Centers für internationale Forschende. Im Bereich Mathematik lenkte das Bonner Team den Blick unter anderem auf den Exzellenzcluster Hausdorff Center for Mathematics. Viele Gespräche zeigten: Bonn wird von jungen Wissenschaftler*innen als Standort wahrgenommen, der fachliche Stärke mit internationaler Offenheit verbindet.

Prof. Dr. Birgit Ulrike Münch, Prorektorin für Internationales, führte zahlreiche Gespräche mit internationalen Nachwuchsforschenden. In zwei Workshops stellte sie außerdem individuelle Karrierewege und Fördermöglichkeiten an der Universität Bonn wie auch in einem DFG-Panel die vielfältigen Möglichkeiten innerhalb der von Bonn eingeworbenen acht Exzellenzcluster vor. Die Tagung machte damit sichtbar, was sich in Broschüren nur schwer vermitteln lässt: Wissenschaftliche Laufbahnen entstehen oft dort, wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen. „Gerade auf der GAIN wird sichtbar, wie wirkungsvoll persönliche Gespräche sind: sie machen internationale Wissenschaftskarrieren konkret und zeigen, dass die Universität Bonn junge Forschende mit Unterstützung und attraktiven Perspektiven begleitet“, so die Prorektorin für Internationales.

Wissenschaft und Politik im Dialog

In Panels, Workshops und Austauschformaten ging es auf der GAIN außerdem um die Frage, wie Deutschland im internationalen Wettbewerb um wissenschaftliche Talente bestehen kann. Vertreter*innen aus Bund, Ländern, Bundestag, Wissenschaft und Hochschullandschaft diskutierten, welche Rahmenbedingungen Postdocs brauchen und wie Forschungsstandorte qualifizierte Wissenschaftler*innen gewinnen oder zurückgewinnen können.

Michael Hoch brachte sich in diesen Dialog nicht nur als Rektor der Universität Bonn ein. Als Vorsitzender der Universitätsallianz German U15 sprach er am Rande der Tagung mit politischen Vertreter*innen, darunter Adrian Grasse MdB, Joachim Ebmeyer MdB, Ayşe Asar MdB und Hamburgs Wissenschaftssenatorin Maryam Blumenthal. In seiner Funktion als Präsident der Studienstiftung des deutschen Volkes war Hoch ebenfalls im Umfeld der GAIN26 aktiv.

Der Stand der Universität Bonn wurde während der Tagung mehrfach zum Treffpunkt für Gespräche mit politischen Akteur*innen. NRW-Wissenschaftsministerin Ina Brandes MdL tauschte sich dort intensiv mit Rektor Hoch und Prorektorin Münch aus, ebenso wie Staatssekretär Dr. Marcus Pleyer vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt sowie Prof. Dr. Karl Lauterbach MdB.

Bonner Talente im Silicon Valley

Nach der GAIN setzte die Bonner Delegation ihre USA-Reise mit einem Besuch an der Stanford University und weiteren Stationen im Innovationsökosystem des Silicon Valley fort. Auch dort stand im Mittelpunkt, wie internationale Talente für Wissenschaft, Transfer und Innovation gewonnen und auf ihrem Karriereweg begleitet werden können. Ein konkreter Bonner Bezug zeigte sich beim Besuch des Start-ups Attention Engineering in Palo Alto: Founding Engineer Johann Gaulke hat Mathematik an der Universität Bonn studiert und arbeitet heute an der Schnittstelle von KI, Innovation und Entrepreneurship.

Die Uni Bonn zieht nach drei Tagen in San Francisco und den anschließenden Gesprächen im Silicon Valley ein durchweg positives Fazit, denn ihre starke Präsenz vor Ort hat gezeigt, wie wichtig persönlicher Austausch ist, wenn junge Forschende ihre nächsten Schritte planen, und eine Universität deutlich macht, dass sie Talente nicht nur gewinnen, sondern auf ihrem Karriereweg begleiten will.

Kontakt für die Medien:
Prof. Dr. Birgit Ulrike Münch
Prorektorat für Internationales
prorektorat.internationales@uni-bonn.de

GAIN26 in San Francisco
GAIN26 in San Francisco - Nach der GAIN26 besuchte die Bonner Delegation die Stanford University und weitere Stationen im Silicon Valley, um internationale Talente für Wissenschaft, Transfer und Innovation zu gewinnen. Beim Start-up Attention Engineering in Palo Alto traf sie den Bonner Mathematik-Alumnus und Founding Engineer Johann Gaulke (2. von rechts, neben dem Rektor der Universität Bonn, Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Michael Hoch). © Foto: Kim Roland/Universität Bonn
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