Zuletzt kamen viele der neuen Freunde und Förderer zusammen, um die Eröffnung der grandiosen Ausstellung der Kunstkammer-Sammlung Pohl-Goldschmidt zu feiern. Den Gesellschaftsmitgliedern stand die pure Freude über die faszinierenden Objekte dieser Renaissance-Schatzkammer ins Gesicht geschrieben. Dem Sammler selbst erging es nicht anders, werden doch alle Exponate so präsentiert und wissenschaftlich kuratiert wie er es sich gewünscht hatte.
Im neuen Förderverein treffen sich Professoren der Mathematik ebenso wie Kunstliebhaber, Uhrmacher und Feinmechaniker, Historiker verschiedener Spezialgebiete, auch Bibliothekare, Künstler, Grafiker und Musiker. Mit ihrem Engagement für das Arithmeum möchten die Mitglieder des Freundeskreises nicht zuletzt das Vermächtnis seines Gründers, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Bernhard Korte, bewahren und weitertragen. Sie bilden schon die schon heute einen internationalen, weit über Bonn und die Region hinausreichenden Kreis von Förderern und Wegbegleitern. Wulf Mathies: „Vielen Menschen da draußen ist nicht bewusst, dass das Arithmeum dank der Arbeit von Bernhard Korte und unter der Leitung der heutigen Direktorin Ina Prinz sowohl ein hervorragendes mathematisches Forschungsinstitut der Universität Bonn, als auch das Museum mit einer weltweit einzigartigen und größten Sammlung von Rechenmaschinen beherbergt“. Die Freundes- und Fördergesellschaft möchte deshalb die Bekanntheit des Arithmeums weiter stärken und mehr Menschen auf die bedeutsamen Sammlungen und seine wissenschaftlichen und kulturellen Angebote aufmerksam machen, erklärt Wulf-Mathies. Das Arithmeum sei obendrein ein architektonisches Kunstwerk, in dem angewandte Mathematik und geometrisch-konstruktive Kunst auf einzigartige Weise miteinander in Dialog treten. Selbst die akustische Dimension dieses Gesamtkunstwerks werde erfahrbar, wenn die „concerti discreti“ erklingen, ergänzt die Vorsitzende der Gesellschaft.
Die Freunde und Förderer wollen die Akquise neuer Exponate unterstützen, bei der Weiterentwicklung museumspädagogischer Bildungsangebote helfen und die Verbindung von mathematischem Wissen mit kulturellen Impulsen herstellen, auch um den Austausch von Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft zu fördern, die sich für Wissenschaft, Technik und/oder Kultur interessieren.
Die Mitglieder der Gesellschaft der Freunde und Förderer genießen freien Eintritt ins Arithmeum, werden zu Ausstellungseröffnungen eingeladen und erhalten die Gelegenheit, Sammlerinnen und Sammler sowie Forscherinnen und Forscher persönlich kennenzulernen; darüber hinaus profitieren sie von exklusiven Führungen, Vorträgen und anderen Sonderveranstaltungen und werden regelmäßig über die Aktivitäten und Entwicklungen des Arithmeums informiert. Die Gesellschaft bietet neben der Einzelmitgliedschaft „Leibniz“, der Partnermitgliedschaft „Ada Lovelace“ und der Familienmitgliedschaft „Schickard“ auch Mitgliedschaften für Unternehmen und besondere Donatoren an. Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen sein. Darüber hinaus sind auch Einzelspenden herzlich willkommen; sie kommen der Arbeit und den Zielen des Arithmeums unmittelbar zugute.
Prof. Dr. Ina Prinz, Direktorin des Arithmeums, fasst die Vorzüge einer Mitgliedschaft in der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Arithmeums e. V. so zusammen: „Kultur verbindet – besonders, wenn man sie teilt.“ Wer dem eingetragenen, gemeinnützigen Verein beitreten möchte, wende sich an den
Vorstand der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Arithmeums e.V.,
Lennéstr. 2-4, 53113 Bonn,
E-Mail: info@freundedesarithmeums.de
Tel.: +49 (0)228 73 8701
Weitere Information:
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Johannes Kaminski
Research Institute for Discrete Mathematics / Arithmeum
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