Das sind die geförderten Projekte:
Noten und Neuronen
Im Sommer 2026 geht die Konzertreihe „Noten und Neuronen: Musik für die Gehirngesundheit“ auf Tour. In sechs Konzerten verbinden die Medizinische Fakultät der Universität Bonn, das Universitätsklinikum Bonn (UKB), der UKBonn Musik e.V., das Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik (MPIEA) und das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) hochkarätige Live-Acts mit Einblicken in die Wirkung von Musik auf das menschliche Gehirn und ihr Potenzial für die geistige Fitness. Geplante Spielorte sind unter anderem Berlin, Bonn, Dortmund und Köln.
Mit Orchestern an den Spielorten präsentiert der Chor des UKB ein buntes Programm von Klassik bis Filmmusik. „Wir möchten Interesse wecken für Hirnforschung und Lust machen auf großartige Musik. Wir spielen nicht nur Mozart und Beethoven, sondern auch John Williams und Hans Zimmer“, sagt Dr. Theodor Rüber, Initiator von „Noten und Neuronen“. Der Facharzt für Neurologie leitet eine Arbeitsgruppen in der Neuroradiologie des UKB und ist ausgebildeter Dirigent.
StadtLandMitmachbus
Im Wissenschaftsjahr 2026 tourt der Bonner „StadtLandMitmachbus“ zur Zukunftsmedizin durch ländliche Regionen in Rheinland, Siebengebirge und Eifel. Geplant sind fünf Stopps, etwa auf Wochenmärkten, Festen oder Rathausplätzen. Ziel ist es, interaktive Wissenschaftskommunikation zu Menschen zu bringen, die solche Angebote vor Ort selten erleben.
Am Bus können sowohl Kinder und Jugendliche als auch Erwachsene jeden Alters mit Forschenden der Universität Bonn und des UKB ins Gespräch kommen und Wissen entdecken – etwa zur Tele- und Frauenmedizin, zur Robotik in der Chirurgie oder der Immunologie. An Kreativstationen können die Mitmachenden selbst Ideen einbringen, die in einem anschließenden Ideen-Workshop mit Bürgerinnen und Bürgern weitergedacht werden. Die Ergebnisse werden bei einer Abschlussveranstaltung in Bonn präsentiert und diskutiert.
Wie die Medizin der Zukunft, ist auch das Projekt unter Beteiligung mehrerer Fakultäten und Einrichtungen der Universität Bonn und des UKB interdisziplinär. Koordiniert wird es vom Lehrstuhl für (Sozial-) Ethik der Universität mit Unterstützung der Stabstelle für Strategische Entwicklung und Qualitätssicherung sowie Mitgliedern der Medizinischen Fakultät und des UKB. „Die Zukunft der Medizin beginnt bereits jetzt und lässt uns auch fragen, wie wir als Gesellschaften in Zukunft ein gutes Leben ermöglichen wollen“, sagt Projektleiter Prof. Dr. Matthias Braun. „Mit unserer Tour wird aktuelle Forschung nahbar. Und zugleich sammeln wir im Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern spielerisch Ideen, die später in die Forschung zur Medizin der Zukunft einfließen können.“[
Wissenschaftsjahr 2026
Gesundheit ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein gutes Leben. Wie bleiben wir gesund? Was bringt die Medizin der Zukunft? Im Wissenschaftsjahr 2026 zeigen Forschende, wie sie mit ihren Ideen und Lösungen bereits heute die Medizin von morgen gestalten – eine Medizin, die präventiv, personalisiert, digital und partizipativ ist. Das Wissenschaftsjahr ist eine Initiative des BMFTR gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog.