Wenn Kleinkinder Batterien verschlucken
Greta Dresse (12 Jahre) und Johanna Schümmer (11) vom Schülerforschungszentrum/Erfinderwerkstatt der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin untersuchten, wie sich schwerwiegende Verletzungen vermeiden lassen, wenn Kleinkinder Knopfzellenbatterien verschlucken. Für ihren Ansatz erhielten Sie den ersten Preis in der Kategorie „Arbeitswelt“.
Kresse im Magnetfeld
Beeinflusst ein künstliches Magnetfeld das Wachstum von Kresse? Dieser Frage ging Nikola Nizamov (17) vom Galabov-Gymnasium in Sofia nach. Er verglich das Wachstum unter dem Einfluss des künstlichen Magnetfeldes mit Pflanzen, die lediglich dem natürlichen Erdmagnetfeld ausgesetzt waren. Mit dieser Arbeit siegte er in der Kategorie „Biologie“.
Joghurtbecher aus Algen
Clara Morschhäuser (14), Julia Surazynska (13) und Anshika Sharma (13) vom Erzbischöflichen Clara-Fey-Gymnasium in Bonn hat die glibberige Konsistenz von Algen am Strand so neugierig gemacht, dass sie ausprobiert haben, ob sich daraus Joghurtbecher herstellen lassen. Sie mischten Rotalgen mit Pektin und Zellulosefasern. Hiermit errangen sie in der Juniorsparte den ersten Platz in „Chemie“.
Setzt Malachit Kupferionen frei?
Unter welchen Bedingungen setzt das Mineral Malachit für die Umwelt gefährliche Kupferionen frei? Fynn Krischen (15) und Milow Leibner (15) vom Gymnasium Lohmar prüften zunächst die Löslichkeit von Malachit in Wasser. Anschließend untersuchten sie es unter der Einwirkung von Schwefelsäure. Sie siegten damit ebenfalls in „Chemie“, aber in der Kategorie Jugend forscht für etwas ältere Teilnehmende.
Ein mathematisches Modell für Epidemien
Niklas Lennartz (16) führte sein Projekt zuhause durch: Er optimierte ein mathematisches Modell, das den Verlauf einer Epidemie simuliert und gleichzeitig Handlungsempfehlungen für Entscheider gibt. Ziel ist, die Epidemie wirksam einzudämmen und die gesellschaftliche Belastung möglichst gering zu halten. Mit seinem Ansatz erzielte er den ersten Platz in der Kategorie „Mathematik/Informatik“.
Mit echtem Feuereifer dabei
„Mich begeistert besonders die Vielfalt der Themen, die beim Regionalwettbewerb vorgestellt wird. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind mit echtem Feuereifer dabei“, sagte Prof. Dr. Klaus Sandmann, Prorektor für Studium, Lehre und Hochschulentwicklung, in seinem Grußwort. Diese Begeisterung sei eine zentrale Voraussetzung für eine spätere wissenschaftliche Laufbahn. „Der Wettbewerb gibt diesem Forscherdrang den Raum, den er verdient. Die Universität Bonn versteht sich dabei als Ort der Ermutigung und Unterstützung. Wir möchten Begeisterung für Wissenschaft wecken und langfristig begleiten.“
Uni Bonn richtet zum 15. Mal Jugend forscht aus
„Unser besonderer Dank gilt der Universität Bonn, die den Regionalwettbewerb bereits zum 15. Mal ausrichtet“, sagt Dr. Jessica Bönsch, Geschäftsführende Vorständin der Stiftung Jugend forscht e. V. „Als Gastgeberin und Pateninstitution ist sie ein zentraler Bestandteil der größten öffentlich-privaten Partnerschaft ihrer Art in Deutschland, die die bundesweite Durchführung von Jugend forscht möglich macht. Das Engagement unserer Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft, das weit über reines Sponsoring hinausgeht, bildet seit mehr als 60 Jahren das organisatorische Rückgrat des Wettbewerbs und leistet zugleich einen wichtigen Beitrag zur MINT-Nachwuchsförderung in Deutschland.“
Weitere Informationen zu den Projekten im Internet:
www.uni-bonn.de/jugend-forscht