„WIR helfen“: Spendenaktion für von der Flut betroffene Universitätsmitglieder

Die Unwetter-Katastrophe in unserer Region hat viele Universitätsmitglieder auf das Schwerste getroffen. Nicht wenige haben alles Materielle verloren – von den psychischen Folgen und Belastungen gar nicht zu sprechen. Unter dem Titel „WIR helfen“ hat die Universität ihre Hilfs- und Unterstützungsangebote gebündelt und ein Spendenkonto für die kurzfristige finanzielle Unterstützung von Universitätsmitgliedern eingerichtet.

Expertise zur Hochwasserkatastrophe

Die Hochwasserkatastrophe der vergangenen Woche wirft viele Fragen auf. Auch an der Universität Bonn beschäftigen sich Forschende aus unterschiedlichen Disziplinen mit den Zusammenhängen. Wie haben sich Hochwasserereignisse aus historischer Sicht verändert? Wird der zukünftige Klimawandel das Auftreten von Wetterextremen befördern? Wie kann ein nachhaltiges Hochwassermanagement aussehen, und was muss getan werden, um den Katastrophenschutz zu verbessern? Um das aktuelle Ereignis aus unterschiedlichen Perspektiven zu beurteilen, stehen Wissenschaftler*innen gern Medienschaffenden zur Verfügung.

Millionenförderung für Bekämpfung der Flussblindheit

Das Institut für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Parasitologie der Universität Bonn erhält eine Projektförderung der Bill & Melinda Gates-Stiftung in Höhe von 1,48 Millionen US-Dollar. Zusammen mit der internationalen IT-Beratung Capgemini und der Drugs for Neglected Diseases Initiative (DNDi) in Genf entwickeln die Forscher eine Technologie, mit der sich die Flussblindheit, die durch parasitischen Würmer verursacht wird, besser bekämpfen lassen soll. Mithilfe Künstlicher Intelligenz sollen Schnitte von Wurmknoten im Gewebe maschinell ausgelesen und damit Wirkstofftests standardisiert und deutlich beschleunigt werden.

„Unsere Gedanken sind bei den Menschen in den Katastrophengebieten“

Die starken Regenfälle der vergangenen Tage haben zu schweren Zerstörungen in Teilen von Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, den Niederlanden und Belgien geführt. Zahlreiche Tote sind zu beklagen, die Sachschäden sind immens. Besonders betroffen sind auch Städte und Gemeinden, die im direkten Umfeld der Universität Bonn liegen. Viele Universitätsangehörige sind von den Folgen des Unwetters persönlich betroffen.

Zwei Millionen Euro zur Weiterentwicklung von Studium und Lehre

Die Universität Bonn hat für die Weiterentwicklung von Studium und Lehre einen Strategiefonds eingerichtet, aus dem jährlich Fördermittel von rund zwei Millionen Euro in einem wettbewerblichen Verfahren vergeben werden. Gefördert werden Einzel- oder Gruppenprojekte, die dazu beitragen, die individuellen Potentiale der Studierenden zu stärken, für nachhaltige Entwicklung zu sensibilisieren und den Erwerb digitaler Kompetenzen in der Lehre zu verankern. Lehrende aus fünf Fakultäten und dem Bonner Zentrum für Lehrerbildung (BZL) haben insgesamt 28 Projektskizzen für die erste Förderrunde eingereicht. Zehn Projekte wurden nun von einer Jury ausgewählt und können zeitnah mit der Umsetzung beginnen.

Was Deutschland aus der Pandemie lernen muss

Wie kann ein Staat, der Probleme beim Bewältigen der Corona-Krise hat, im kommenden Jahrzehnt den komplexen ökologischen Umbau der Wirtschaft steuern? Diese Frage stellt der Wirtschaftswissenschaftler Moritz Schularick in seinem neuen Buch „Der entzauberte Staat - Was Deutschland aus der Pandemie lernen muss“, erschienen im C.H. Beck Verlag.

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