Neuer Studiengang Hebammenwissenschaft gestartet

Der erste duale Studiengang Hebammenwissenschaft startet zum Wintersemester 2022/23 an der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Bonn (UKB). In der heutigen Einführungsveranstaltung werden die 54 neuen Studentinnen begrüßt. Sie erhalten Einblicke über den Ablauf des neuen Studiengangs und die Einsatzorte am UKB.

Universität Bonn weitet weltweite Erasmus+-Kooperationen aus

In der diesjährigen Ausschreibungsrunde für das Erasmus+ weltweit-Programm konnte die Universität Bonn erfolgreich neue Kooperationen mit Partneruniversitäten in Kalifornien (USA), und Georgien schließen. Außerdem konnte die Zusammenarbeit mit der Hebrew University of Jerusalem und der Tel Aviv University erfolgreich verlängert werden. Zusammen mit den bereits bestehenden Kooperationen mit Einrichtungen in Ghana und Tansania stehen den Interessierten somit über das Erasmus+ weltweit-Programm Austauschmöglichkeiten in fünf Ländern zur Verfügung.

Ökonomin Julia Mink ist neue Argelander-Professorin

Wie wirken sich Umweltverschmutzung und Klimawandel auf die Gesundheit und die damit verbundenen Kosten aus? Wie passen sich Menschen an ihre Umweltbedingungen an, und welche Faktoren sind für eine solche Anpassungsfähigkeit ausschlaggebend? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich Julia Mink, neue Argelander-Professorin an der Universität Bonn. Im Transdisziplinären Forschungsbereich „Individuals, Institutions and Societies“ wird sie an der Schnittstelle von Umwelt- und Gesundheitsökonomik arbeiten.

Sigrid Peyerimhoff erhält den Erick-Hückel-Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) ehrt Professor Dr. Sigrid Peyerimhoff mit dem Erich-Hückel-Preis. Die Wissenschaftlerin erhält die mit 7.500 Euro dotierte Auszeichnung für die grundlegende Entwicklung quantenchemischer Methoden zur Berechnung von Moleküleigenschaften, zur Aufklärung chemischer Reaktionen und zur Analyse von Molekülspektren. Der Preis ist eine der höchsten Auszeichnung der Gesellschaft Deutscher Chemiker. Die Verleihung fand kürzlich beim 58. Symposium für Theoretische Chemie in Heidelberg statt. 

Schwer sein oder nicht – das ist hier die Frage

Wer am Grund von Gewässern auf Beute lauern möchte, sollte bewegungslos verharren – ohne sich gegen die Auftriebskräfte des Wassers zu wehren. Dazu braucht man eine Art Tauchgürtel, der beim Sinken hilft. Eine große Amphibienart, Metoposaurus krasiejowensis, die vor mehr als 200 Millionen Jahren lebte, kompensierte den Auftrieb mit einem schweren Schultergürtel. Forschende der Universitäten Bonn und Opole (Polen) untersuchten die Knochen unter einem Mikroskop. Die Kompaktheit im Zwischenschlüsselbein zeigt eine auffällige Ähnlichkeit mit den Brustknochen moderner Seekühe. Die Ergebnisse sind nun im Journal of Anatomy veröffentlicht.

Physik für Großeltern

Wie war das nochmal mit Mechanik und Kräften? Wie bewegen sich Planeten? Was sind die physikalischen Grundlagen von Musikinstrumenten? Wer solche Fragen seinen Enkelinnen und Enkeln erklären möchte, ist in der neuen Vorlesungsreihe von Physik-Professor Dieter Meschede an der Universität Bonn genau richtig. Die erste anderthalbstündige Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 20. Oktober, um 17:15 Uhr im Hörsaal des Helmholtz-Instituts für Strahlen- und Kernphysik (HISKP), Nussallee 14-16 in Bonn. Wer online per Zoom teilnehmen möchte, erfragt die Zugangsdaten bitte unter E-Mail: meschede@uni-bonn.de.

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