Uni Bonn baut Übersetzungsnetzwerk auf
Seit Anfang Februar 2026 ist an der Universität Bonn die neue „Landeskoordinationsstelle für Übersetzungsangelegenheiten im Hochschulwesen des Landes Nordrhein-Westfalen“ angesiedelt. Sie baut eine Plattform mit Musterdokumenten und Übersetzungshilfen auf, ist Anlaufstelle für Fragen und bietet Schulungen an. Ab Ende April soll das digitale Portal bereits zur Verfügung stehen.
Komödie der Einsamkeit
Wo erleben wir Einsamkeit? Wie werden durch Einsamkeit die Grenzen zwischen innen und außen markiert, gefestigt, eingeklagt, durchbrochen? Führt Einsamkeit zu „Conspiracist Ideation“ als Persönlichkeitseigenschaft? Wie gehen wir mit dem Tod als Dimension von Einsamkeit um? Gibt es Unterschiede zwischen sozialer, emotionaler und romantischer Einsamkeit?
KI mit Ortskenntnis
Die Universität Bonn erhält eine neue Emmy-Noether-Gruppe für KI-Methoden. Juniorprofessor Dr. Marc Rußwurm entwickelt KI-Methoden, die unterschiedliche Arten von Geodaten zu einer einheitlichen räumlichen Darstellung zusammenführt. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert die Forschungsgruppe in den nächsten sechs Jahren mit bis zu 1,4 Millionen Euro. Das Emmy Noether-Programm ermöglicht qualifizierten Postdocs sowie befristet beschäftigten Juniorprofessor*innen sich für eine Hochschulprofessur zu qualifizieren.
Neues Teleskop auf chilenischem Berg öffnet Fenster zum Universum
Gut drei Jahrzehnte nach der ursprünglichen Idee von Wissenschaftler*innen der Cornell University (USA) erhebt sich das Fred Young Submillimeter Telescope (FYST) nun über der Atacama-Wüste, nahe dem Gipfel des Cerro Chajnantor im chilenischen Parque Astronómico Atacama. Das Teleskop, an dem die Universität Bonn beteiligt ist, wird dazu beitragen, einige der wichtigsten Fragen der Astronomie zu beantworten, zum Beispiel wie das Universum funktioniert, woraus dunkle Energie und dunkle Materie besteht, wie sich Galaxien bilden und entwickeln und was in den mysteriösen ersten Momenten nach dem Urknall geschah.
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