Kanadische Delegation zu Gast an der Universität Bonn
Ende März empfing die Universität Bonn eine hochrangige Delegation der Western University aus Kanada. Ziel des Treffens war es, bestehende Kontakte insbesondere im Bereich der Neurowissenschaften weiter auszubauen und neue Kooperationen in verschiedenen Disziplinen zu initiieren.
Wie die Chips von morgen entstehen, wurde jetzt in Bonn verhandelt
Ohne leistungsfähige Mikrochips gäbe es keine Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz, keine vernetzten Autos und keine energieeffizienten Rechenzentren. An der Universität Bonn haben jetzt führende Forschende und Unternehmen aus aller Welt diskutiert, wie sich Chips schneller, präziser und künftig womöglich mit Hilfe von KI entwickeln lassen. Dass eine der wichtigsten Konferenzen des Fachs erstmals nach Europa kam und hier am Rhein stattgefunden hat, zeigt auch die Bedeutung des den Wissenschaftsstandortes Bonn.
Wie Piratengold sich als Kulturerbe entpuppt
Das Gold der Akan aus dem heutigen Ghana landete während der Kolonialzeit in gewaltigen Mengen in europäischen Schmelzhütten. In historischen Quellen werden die afrikanischen Händler verdächtigt, das Gold systematisch gestreckt zu haben. Hochmoderne Technik und ein versunkenes Piratenschiff ermöglichten nun eine Überprüfung dieser Behauptung.
Umwelt, Darm und Parkinson
Warum erkranken manche Menschen an Parkinson, während andere trotz ähnlicher Voraussetzungen gesund bleiben? Ein neues gemeinsames Forschungsprojekt des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und der Universität Bonn zusammen mit der Universität Augsburg geht dieser Frage mit einem ungewöhnlichen Ansatz nach: dem sogenannten Exposom, also der Gesamtheit aller Umweltfaktoren, denen ein Mensch im Laufe seines Lebens ausgesetzt ist – von Ernährung über Umweltchemikalien bis hin zu Mikroplastik. Das Projekt „ExPres-RBD“ wird von der Walter und Ilse Rose-Stiftung mit über 400.000 Euro gefördert und untersucht erstmals systematisch, wie Umweltfaktoren und biologische Prozesse im Körper zusammenwirken und möglicherweise zur Entstehung von Parkinson beitragen können.
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