26. März 2021

Dr. Michael Wustmans erhält den Christian-Patermann-Preis Dr. Michael Wustmans erhält den Christian-Patermann-Preis

Bioeconomy Science Center lobt Engagement in der Doktorandenbetreuung

Das Bioeconomy Science Center (BioSC) hat Dr. Michael Wustmans mit dem erstmals verliehenen Christian-Patermann-Preis für herausragende Betreuungsleistung in der Bioökonomie ausgezeichnet. Der wissenschaftliche Mitarbeiter der Universität Bonn erhielt die mit Forschungsmitteln in Höhe von 25.000 Euro dotierte Auszeichnung im Rahmen des fünften BioSC-Symposiums, das in diesem Jahr virtuell stattfand.

Dr. Michael Wustmans
Dr. Michael Wustmans © Foto: Barbara Frommann/Uni Bonn
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Im 2010 gegründeten Bioeconomy Science Center sind verschiedenste Forschungsdisziplinen und hochrangige wissenschaftliche Expertise gebündelt. Die Gründungsmitglieder sind die RWTH Aachen, die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, die Universität Bonn und das Forschungszentrum Jülich. Mit dem erstmalig „Christian-Patermann-Preis für Bioökonomie“ genannten Preis werden besondere Leistungen in der Betreuung von Doktoranden in einem interdisziplinären Umfeld ausgezeichnet. Der oftmals als Vater der modernen Bioökonomie bezeichnete Namensgeber war persönlich bei der Verleihung anwesend. Preisträger Dr. Michael Wustmans leitet seit 2018 eine Arbeitsgruppe am Lehrstuhl für Technologie-, Innovationsmanagement und Entrepreneurship der Universität Bonn.

 

Die Laudatio hatte Prof. Dr. Ingar Janzik vom Forschungszentrum Jülich übernommen. Nominiert hatten Dr. Wustmans die Doktoranden selbst sowie die Leiterin des Lehrstuhls, Prof. Dr. Stefanie Bröring. Gut 20 persönliche Unterstützungsschreiben waren von aktuellen und ehemaligen Doktorandinnen und Doktoranden eingegangen, berichtete Prof. Janzik: „Alle loben seine Fähigkeit, Projektmanagement-Skills zu vermitteln, die besonders in den disziplinübergreifenden Bioökonomieprojekten des BioSC sehr wichtig sind. Es war beeindruckend zu lesen, wie Michael Wustmans das wissenschaftliche Selbstbewusstsein und die Sichtbarkeit seiner Doktoranden fördert.“ Er ermutige sie zu aktiven Konferenzbeiträgen, selbständiger Workshop-Organisation und Präsentation vor Fachleuten und Fachfremden. Mit einem „Wissenschaftlichen Jour Fixe“ am Lehrstuhl fördere er ein Denken über den persönlichen Tellerrand hinaus. Prof. Janzik ergänzte: „ Auch mit dem ‚Science fiction prototyping‘ leitet er zu erfolgreicher Projektentwicklung im interdisziplinären Feld der Bioökonomie an.“ Darüber hinaus engagiert sich der Preisträger im Bereich der Gründungsförderung als Mentor und Coach.

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