27. September 2021

Forschungspreis „Auswärtige Kulturpolitik“ geht an Dr. Hendrik W. Ohnesorge Forschungspreis „Auswärtige Kulturpolitik“ geht an Dr. Hendrik W. Ohnesorge

Dr. Hendrik W. Ohnesorge vom Center for Global Studies (CGS) der Universität Bonn hat für sein Buch „Soft Power: The Forces of Attraction in International Relations“ den Forschungspreis „Auswärtige Kulturpolitik“ des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) in Stuttgart erhalten. 

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Ausgezeichnet: - Dr. Hendrik W. Ohnesorge am Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) in Stuttgart. © Foto: Privat
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Akteure auf der internationalen Bühne versuchen, mit militärischer Gewalt oder wirtschaftlichen Instrumenten – also mit „Hard Power“ – Interessen durchzusetzen und Konflikte zu lösen. Doch häufig bringt „Soft Power“ den Durchbruch: China wirbt mit seiner Panda-Diplomatie um Sympathien, die Fridays for Future-Bewegung hat ein großes Echo und in der Coronavirus-Pandemie ist gemeinsames Handeln gefragt. Der Politikwissenschaftler Dr. Hendrik W. Ohnesorge, Geschäftsführer des Center for Global Studies (CGS) und Mitglied des Transdisziplinären Forschungsbereiches „Individuen, Institutionen und Gesellschaften“ (TRA 4) der Universität Bonn, hat in seiner Dissertation untersucht, wie Soft Power als strategisches Mittel zur Erreichung eigener Ziele im globalen Wettkampf um Macht und Einfluss eingesetzt wird. Seine Arbeit wurde nun mit dem Forschungspreis „Auswärtige Kulturpolitik“ ausgezeichnet.

Der mit 3.000 Euro dotierte Forschungspreis wird seit 2001 jährlich für herausragende Dissertationen im Themengebiet Kultur und Außenpolitik aus Ländern der Europäischen Union vergeben. Die Auszeichnung soll dazu anregen, die wissenschaftliche Auseinandersetzung im Themenfeld von Kultur und Außenpolitik zu intensivieren und stärker ins Blickfeld einer breiteren Fachöffentlichkeit zu rücken.

Das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) versteht sich als Deutschlands älteste Mittlerorganisation. Es engagiert sich weltweit für ein friedliches und bereicherndes Zusammenleben von Menschen und Kulturen. Das ifa fördert den Kunst- und Kulturaustausch in Ausstellungs-, Dialog- und Konferenzprogrammen und agiert als Kompetenzzentrum der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Es ist weltweit vernetzt und setzt auf langfristige, partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Soft Power: The Forces of Attraction in International Relations, Springer International, 2020; https://doi.org/10.1007/978-3-030-29922-4

Pressemitteilung der Universität Bonn: https://www.uni-bonn.de/de/neues/127-2020

Informationen zum ifa: https://www.ifa.de/

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