Die Universität Bonn lädt zum Dies academicus ein
Für Mittwoch, 20. Mai 2026, lädt die Universität Bonn ab 9:15 Uhr zum Dies academicus ein – dem traditionellen Tag der offenen Tür für alle Interessierten. Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm aus Vorträgen, Ausstellungen und Führungen.
Langer Abend der Studienberatung
Tipps für eine erfolgreiche Studienwahl oder eine Neuorientierung im Studium erhalten Studieninteressierte und Studierende, die über einen Fachwechsel nachdenken, dieses Jahr beim „Langen Abend der Studienberatung“ der Universität Bonn. An Informationsständen, in Kurzvorträgen und Beratungsgesprächen gibt es Antworten auf Fragen rund um das Studium. Die Veranstaltung ist kostenlos und findet am Donnerstag, 25. Juni, von 17 bis 20 Uhr auf dem Hörsaalgelände des Campus Poppelsdorf statt.
Vom Rhein in die Tropen
Mit einem kostengünstigen Sensor und dem globalen Navigationssatellitensystem-Interferometrischen Reflektometrie (GNSS-IR) lässt sich der Wasserstand von Flüssen rund um die Uhr überwachen. Per Mobilfunk werden die Pegeldaten automatisch an ein Auswertungszentrum übermittelt. Forschende der Universität Bonn haben das Verfahren vor einigen Jahren entwickelt und am Niederrhein erprobt. Mit Unterstützung der Europäischen Weltraumorganisation ESA (European Space Agency) findet die Messeinrichtung inzwischen auch in Afrika und im asiatisch-pazifischen Raum Anwendung.
250 Jahre Nees von Esenbeck: Botanische Gärten erinnern an ihren Gründungsdirektor
Die Botanischen Gärten der Universität Bonn erinnern in diesem Jahr an ihren Gründungsdirektor Christian Gottfried Daniel Nees von Esenbeck (1776-1858). Der bedeutende Botaniker, Wissenschaftsorganisator und Präsident der Leopoldina wäre 2026 250 Jahre alt geworden. Nees kam 1818 an die neu gegründete Universität Bonn und legte mit großem Engagement die Grundlagen für die Entwicklung des Botanischen Gartens am Poppelsdorfer Schloss. Mit der Pflanze des Monats Mai, biografischer Würdigung und einer begleitenden Veranstaltung feiern die Botanischen Gärten der Universität Bonn den besonderen Anlass.
Universität Bonn startet in „Neue Masterplanung“ des Landes
Die Universität Bonn wird in die „Neue Masterplanung“ im Hochschulbau des Landes Nordrhein-Westfalen aufgenommen. Das neue Verfahren soll Bauvorhaben schneller, verbindlicher und wirtschaftlicher voranbringen. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten das Ministerium für Kultur und Wissenschaft, das Finanzministerium, der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) sowie die Universitäten Bonn und Wuppertal am Montag, 4. Mai 2026, in Düsseldorf.
Verstehen, wie Gene zusammenwirken
Wie bestimmen unsere Gene unser Aussehen und unsere Anfälligkeit für Krankheiten? Diese Frage steht im Mittelpunkt der biomedizinischen Forschung und heute können wir Tausende menschlicher Genome sequenzieren, um diese Gene zu finden. Gene arbeiten allerdings in komplexen Netzwerken zusammen. In einer großen transdisziplinären Zusammenarbeit machte sich ein internationales Team aus Genetikern und Bioinformatikern daran, eine sogenannten Genetische Interaktions(GI)-Karte einer menschlichen Zelle zu erstellen. Unter maßgeblicher Beteiligung des kanadischen Donnelly Centre, der University of Minnesota, des kanadischen Hospital for Sick Children, des Universitätsklinikums Bonn und der Universität Bonn konnte jetzt im Fachjournal Cell ein erster Entwurf veröffentlicht werden. Dieser deckt derzeit etwa 2,5 Prozent aller möglichen Genpaare ab.
Fit für den richtigen Umgang mit Tabletten gegen Krebs
Wie können Krebspatient:innen am besten die Kompetenz erwerben, Informationen über ihre Medikamente zu finden, zu verstehen und daraus die richtigen Handlungen abzuleiten? Die Universitäten Bonn und Köln entwickeln und evaluieren gemeinsam digitale Schulungen für Patient:innen zum richtigen Umgang mit Krebsmedikamenten. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Projekt „ANIMATE“ in den nächsten drei Jahren mit mehr als 370.000 Euro. Das Vorhaben startet im Mai.
Warum CEOs immer älter werden
Ein Forscherteam der Universitäten Bonn und Princeton zeigt in einem neuen Diskussionspapier, dass Führungskräfte in den USA heute deutlich später in Spitzenpositionen gelangen als noch vor zwei Jahrzehnten. Das höhere Antrittsalter als Geschäftsführer ist insbesondere außerhalb der großen börsennotierten Unternehmen zu beobachten. Die Forscher führen die Entwicklung darauf zurück, dass Unternehmen heute breites Wissen und vielfältige Fähigkeiten von ihren CEOs verlangen.