Proteste funktionieren nicht ohne Videoaktivismus!?
Wie beeinflussen politische Videos auf Social Media öffentliche Diskurse und Meinungen? Wie können sich Video-Aktivist:innen gegen die Macht hegemonialer Diskurse und autoritärer Propaganda behaupten? Solche Fragen untersuchte Prof. Dr. Britta Hartmann von der Universität Bonn zusammen mit zwei Kollegen und veröffentlichte die Ergebnisse in dem Buch „Understanding Video Activism on Social Media“. In der neuen Folge des Hypothese-Podcasts diskutiert Britta Hartmann mit Moderator Denis Nasser die These „Proteste funktionieren nicht ohne Videoaktivismus“.
Treiber von Entzündung nach leichter Kopfverletzung
Leichte Hirnverletzungen, wie sie bei Unfällen, Sport oder Gewalt häufig vorkommen, können zu anhaltenden Gedächtnisproblemen und Demenzrisiko führen. Doch bisher fehlen Therapien gegen diese Folgeschäden. Ein Forschungsteam unter Federführung des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und der Universität Bonn haben nun entdeckt: Das Protein ASC – ein Baustein von zellulären Notruf-Knöpfen – sorgt in Mäusen für langanhaltende Entzündungen im Gehirn bis zu 21 Tage nach der Verletzung. Das Forschungsteam erhofft sich durch die Aufklärung der Entzündungsmechanismen, die der traumatischen Hirnverletzung zugrunde liegen, Ansatzpunkte für zukünftige therapeutische Strategien. Die Arbeit im Journal of Clinical Investigation legt die Grundlage für zukünftige klinische Studien.
Campus-Kino startet am 7. Mai ins Sommersemester
In Bonner Hörsälen flimmern wieder Kinofilme über die Leinwand. Seit dem vergangenen Wintersemester organisieren Studierende wieder günstige Kinoabende auf dem Campus. Am 7. Mai geht es los mit "Hannah Montana" um 19 Uhr in Hörsaal IX. Wir sprachen mit Anastasia Jochim, die Englisch und Philosophie auf Lehramt studiert.
Künstlerische Stadtforschung wird auf die Bonner Innenstadt ausgeweitet
Das BACK:LAB – Labor für künstlerische Stadtforschung, ein gemeinsames Projekt der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter (Fachbereich Architektur) und der Universität Bonn (Geographisches Institut), geht ab Mai 2026 in die nächste Runde. Mit Unterstützung der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen wird das Projekt nicht nur fortgesetzt, sondern inhaltlich erweitert: Ausgehend vom Marthashof richtet sich der Blick nun auf die Bonner Innenstadt insgesamt.