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Rechtswissenschaft (Staatsexamen, Ein-Fach)

Rechtswissenschaft  (Staatsexamen, Ein-Fach)

Allgemein gesagt regelt das Recht menschliches Verhalten durch ein Gefüge von Normen. Sowohl das geschriebene Recht als auch das sogenannte Gewohnheitsrecht gehören dieser Rechtsordnung an. Aufgabe der Juristen ist es, diese Rechtsnormen zum Zwecke der Konfliktlösung auf konkrete Sachverhalte anzuwenden, wobei bestimmte Regeln und Methoden eingehalten werden müssen. Die Rechtswissenschaft beschäftigt sich mit Problemen von Gesetzgebung und Rechtsprechung, nimmt kritisch zu ihnen Stellung und erarbeitet Alternativlösungen, die wiederum Eingang in die Legislative und Judikative finden. Das rechtswissenschaftliche Studium hebt weniger auf die Kenntnis einzelner Paragraphen ab als vielmehr auf ein vertieftes Verstehen von Rechtstexten jedweder Art. Zielsetzung des Studiums ist es, die verschiedenen Rechtsgebiete nach Regeln, Regelungsmaterien und Systematik zu beherrschen, die erworbenen Kenntnisse auf konkrete Fälle anwenden und Falllösungen in Form von Gutachten erstellen zu können. Die Inhalte des Studiums berücksichtigen die rechtsprechende, verwaltende und rechtsberatende Praxis einschließlich der hierfür erforderlichen Schlüsselqualifikationen.
In Anlehnung an F. Braschos/C. Maas: Fachstudienführer Rechtswissenschaft, München 1981 und § 7 JAG NRW vom 11.3.2003

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