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Qualitätssicherung


Die Universität Bonn hat sich im Jahr 2014 im Zuge eines gemeinschaftlichen Abstimmungsprozesses eine neue Evaluationsordnung (EvaLS) gegeben, die die Verfahren zur Qualitätssicherung in Studium und Lehre im Sinne operativer Regelkreise regelt. Sie veröffentlich regelmäßig einen Evaluationsbericht.

Systematische Analyse, Sicherung und Verbesserung der Qualität erfolgen insbesondere unter dem Fokus, die definierten inhaltlichen Studienziele zu erreichen sowie einen möglichst 'regelhaften' Studienfortschritt zu gewährleisten.

Gegenüber den Dekanen verantwortlich für die Umsetzung entsprechender Verfahren gemäß EvaLS sind in den Lehreinheiten sogenannte Evaluationsbeauftragte, die in ihrer Arbeit durch statusgruppenübergreifend besetzte Evaluationsprojektgruppen unterstützt werden. Sie sind insbesondere verantwortlich für die Durchführung von Studierendenbefragungen auf Modul-, Lehrveranstaltungs- und Studiengangsebene sowie die Auswertung studiengangsbezogener Kenndaten. Die Kombination der Kenndaten mit Ergebnissen aus kontinuierlichen und anlassbezogenen Befragungen bildet eine umfassende Datengrundlage für die Weiterentwicklung von Studienbedingungen.

 

 

Das Rektorat in seiner Verantwortung für die Qualitätsentwicklung und -sicherung an der Universität Bonn im Bereich der Lehre stellt über das ZEM (Zentrum für Evaluation und Methoden) sowie BZH (Bonner Zentrum für Hochschullehre) entsprechende Befragungs- bzw. dezentrale Auswertungsinstrumente einschließlich Betriebs-und Beratungsstrukturen zur Unterstützung der Evaluationsverfahren nachhaltig bereit.

Die implementierten Verfahren erlauben ein Studienmonitoring, das in effizienter Weise Maßnahmenbedarfe für optimierte Studienbedingungen zu identifizieren hilft. Vorrangige Maßnahmenkategorien bilden hierbei insbesondere

  • die gezielte Verbesserung der Betreuungsrelation,
  • die Anpassung von Studien- und Prüfungsinhalten,
  • die Anpassung der Arbeitsbelastung (Workloads),
  • Angebote unterstützender Lehrveranstaltungen außerhalb des Curriculums sowie
  • Angebote zur didaktischen Weiterbildung des Lehrpersonals.

Im Rahmen ihres Qualitätsmanagements misst die Universität Bonn zudem dem universitätsweit etablierten Studiengangsmanagement eine bedeutsame Rolle bei. Dessen Funktion besteht nicht primär in der operativen Bewältigung administrativer Aufgaben. Es soll mit Blick auf die Gesamtstruktur und in enger Abstimmung mit den Evaluationsprojektgruppen insbesondere auch Prozesse curricularer, konzeptioneller und qualitativer Weiterentwicklung des Studienangebots unterstützen.

Es arbeitet hierbei eng mit den Lehrenden zusammen. Gleichzeitig werden die Lehrenden entlastet, da deren Mitwirken an den Verfahren fokussierter und koordinierter erfolgen kann. Über die auf die Lehreinheiten begrenzten Aufgaben des Studiengangsmanagements hinaus, besteht dessen Aufgabe auch darin, in thematisch fokussierten Arbeitskreisen fach- und fakultätsübergreifende Problemstellungen in der Lehre aufzugreifen und Lösungsvorschläge zu erarbeiten.

 

Foto: colourbox.com

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