Fragmente im Fokus: Ruinenfotografie als Medium der Moderne
Ruinen und Fotografie stehen seit dem 19. Jahrhundert in einem engen Zusammenhang. Beide verweisen auf Zeitlichkeit, Vergänglichkeit und Erinnerung: Ruinen als materielle Überreste historischer Prozesse, Fotografie als Medium ihrer Dokumentation, Interpretation und ästhetischen Aneignung. Die fotografische Darstellung von Ruinen gehört zu den langlebigsten und zugleich wandelbarsten Bildgenres der medialen Moderne.
Das Forschungstreffen "Fragmente im Fokus. Ruinenfotografie als Medium der Moderne" / "Focus sur les fragments. La photographie des ruines comme médium de la modernité" widmet sich den historischen, theoretischen und medialen Beziehungen zwischen Ruine und Fotografie in Frankreich und Deutschland. Im Zentrum steht die Frage, wie fotografische Bilder des Ruinösen zur Konstruktion von Geschichte, Erinnerung und kultureller Identität beigetragen haben und bis heute zur Reflexion gesellschaftlicher Transformationsprozesse genutzt werden.
Das Forschungstreffen "Fragmente im Fokus. Ruinenfotografie als Medium der Moderne" / "Focus sur les fragments. La photographie des ruines comme médium de la modernité" widmet sich den historischen, theoretischen und medialen Beziehungen zwischen Ruine und Fotografie in Frankreich und Deutschland. Im Zentrum steht die Frage, wie fotografische Bilder des Ruinösen zur Konstruktion von Geschichte, Erinnerung und kultureller Identität beigetragen haben und bis heute zur Reflexion gesellschaftlicher Transformationsprozesse genutzt werden.
Zeit
Donnerstag, 01.10.26 - 15:00 Uhr
– Freitag, 02.10.26
- 17:00 Uhr
Veranstaltungsformat
Workshop
Themengebiet
Deutsch-Französisches Forschungstreffen
Referierende
Jean-Yves Marc (Straßburg), Danièle Méaux (Saint-Étienne), Jonathan Tichit (Aix-Marseille), Jean-Philippe Garric (Paris) und Anne Lacoste (Lille), Kirsten Wagner (Bielefeld), Claudia Widow (Bonn), Leonard Borowski (Bonn)
Zielgruppen
Wissenschaftler*innen
Studierende
Ort
Donnerstag: Rabinstraße 8, 53111 Bonn, Seminarraum 4; Freitag: CERC, Konrad-Zuse-Platz 1-3, 53227 Bonn
Reservierung
erforderlich
Link zu Anmeldung/Ticket
Weitere Informationen
Veranstalter
CERC, in Kooperation mit Prof. Dr. Markus Dauß, Kunsthistorisches Institut der Universität Bonn, unterstützt durch die Gielen-Leyendecker-Stiftung Bonn
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