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Das Leben nach und mit COVID-19

Subjektive Evidenz und Aktivismus in einer vernetzten Welt Ein neues Krankheitsbild hat sich im Sommer 20 herausgebildet: Man spricht etwa von 'Long-Covid’, ‘Post-Covid Syndrom’ oder auch ‘Chronic COVID-19’. In Social Media, Blogs, fachspezifischen – an erster Stelle medizinischen – Zeitschriften wird über Symptome, Diagnosenstellung, Pathogenese, Krankheitsstatus und mögliche Therapien diskutiert. Besonders ist bei diesem auch durch die WHO inzwischen anerkannten Krankheitsbild die aktive Rolle, die Betroffene und Patient*innen in der Diskussion spielen. In unserem Vortrag zeigen wir Genese und Herausbildung einer Bewegung, die sich einerseits bemüht, das Thema der COVID-Langzeitfolgen überhaupt erst auf die Tagesordnung von Gesundheitswesen und Politik zu bringen und andererseits einen Einfluss auf medizinische Definitionen und Normierungsbestrebungen (Leitlinien) auszuüben. Die Veranstaltung findet digital statt. Zugang über die Website des Studium Universale.
Zeit
Dienstag, 22.06.2021 18:15 Uhr - 19:45 Uhr
Veranstaltungstyp
Vorlesung
Themengebiet
Das Leben nach und mit COVID-19
Zielgruppen

Öffentlich

Ort
online (Zoom)
Reservierung
Nein
Veranstalter
Dr. Hedwig Pompe, Dr. Manuel Becker, Prof. Dr. Volker Kronenberg
Kontakt

Arbeitsstelle Internationales Kolleg; Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaften; Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie

aik@uni-bonn.de

+49 15775069112

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