Solidarität mit der Ukraine

Hilfsangebote und Informationen der Universität Bonn

Die Universität Bonn verurteilt den Einmarsch der russischen Truppen und solidarisiert sich mit den Menschen in der Ukraine. Der Krieg hat vielfältige Folgen auch für das akademische Leben. — Auf dieser Seite bündeln wir alle Hilfsangebote und Informationen der Universität Bonn.

08.05.2022: Benefizkonzert für die ukrainische Flüchtlingshilfe

Die Junge Philharmonie Köln in Kooperation mit Hans Wallow, Vorsitzender des internationalen Global Club e.V., veranstaltet am Sonntag, 08. Mai 2022, 17.00 Uhr ein Benefizkonzert für die ukrainische Flüchtlingshilfe in der Aula im Hauptgebäude der Universität. Gespielt werden Werke unter anderem von Mozart, Tschaikowsky und Sarasate.

Tickets unter www.ticket-regional.de oder über das Kartentelefon 0651 9790777

Hotlines der Universität

Hilfe für Studierende

Die Universitätsverwaltung bietet an, bei akuten Herausforderungen für Studierende aus der Ukraine und aus Russland, die jetzt infolge des Krieges entstanden sind, nach Möglichkeit zu helfen.

Bitte kontaktieren Sie die Kolleg*innen unter:
Telefon: +49 228 73-5544
E-Mail: support@verwaltung.uni-bonn.de

Hilfe für Forschende

Das Welcome Center für internationale Forschende kann ukrainische Postdoktoranden in Hinsicht auf verfügbare Stipendien beraten und bei der Suche nach potentiellen wissenschaftlichen Mentor*innen unterstützen.

Bitte kontaktieren Sie die Kolleg*innen unter:
E-Mail: welcome@uni-bonn.de

Studierende

Achtung: Fake News!

Aus gegebenem Anlass weisen wir darauf hin, dass der Krieg in der Ukraine keinerlei Auswirkungen auf den Immatrikulationsstatus von Studierenden hat, egal, welche Staatsbürgerschaft sie haben. Anderslautende Behauptungen, die derzeit in den Sozialen Medien kursieren, sind falsch! 

Informationen für ukrainische und russische Studierende der Universität Bonn

Prüfungen

Der Universität ist es ein großes Anliegen, Ihnen allen in Ihrer Notlage die größtmögliche Flexibilität zu ermöglichen, dazu gehört selbstverständlich auch die Berücksichtigung Ihrer persönlichen Situation in den Prüfungsverfahren. Bitte wenden Sie sich nach Möglichkeit an die für Sie zuständige Prüfungsbehörde, da dort die bestmögliche fall- und fachbezogene Beratung gewährleistet werden kann.

Prüfungsbehörden an der Universität Bonn

Rücktrittsrecht

Regelung ab dem 01.04.2022 gemäß Ihrer Prüfungsordnung: Ein Rücktritt von einer Prüfung nach dem Ende der Abmeldefrist ist aus triftigen Gründen, insbesondere wegen krankheitsbedingter Prüfungsunfähigkeit, grundsätzlich möglich. Der Rücktritt ist dem Prüfungsausschuss unverzüglich schriftlich anzuzeigen. Erkennt der Prüfungsausschuss den Nachweis für den krankheitsbedingten Rücktritt oder andere triftige Gründe an, gilt der Prüfungsversuch als nicht unternommen.

Individuelle Regelungen

Individuelle Regelungen zur Verlängerung von Abgabefristen oder die Möglichkeit, bei Nicht-Rücktritt von Prüfungen diese zu individuellen Prüfungsterminen abzulegen, hängen auch von den Gegebenheiten im Fach ab. Die Entscheidung darüber trifft die für Ihren Studiengang zuständige Prüfungsbehörde. Es empfiehlt sich daher, diese Fragen direkt mit dem zuständigen Prüfungsamt abzuklären. Auch zur Möglichkeit der Wiederholung von Prüfungsleistungen, der Gewährung von Kompensationsleistungen oder der Durchführung alternativer Prüfungsformen können die Prüfungsbehörden individuell beraten.

Studentischer Hilfsfond (AStA)

Darüber hinaus gibt es den Studentischen Hilfsfonds des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) zur finanziellen Unterstützung von Studierenden. Kontakt: hifo@asta.uni-bonn.de

Weitere Informationen

„Freitisch“ — Kostenlose Mahlzeiten für Bedürftige

Studierende in finanzieller Notlage können in den Mensen und Cafeterien des Studierendenwerks Bonn kostenlose Mahlzeiten erhalten. Hierfür ist ein Antrag beim Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) zu stellen. Weitere Informationen zum so genannten „Freitisch“ gibt es auf den Seiten des Studierendenwerks.

Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) befindet sich gerade im Gespräch, um ein entsprechendes Unterstützungsprogramm starten zu können. Sobald uns nähere Informationen vorliegen, werden wir sie hier bekanntgeben.

Zentrale Studienberatung

Studierende können sich an die Psychologische Beratung in der Zentralen Studienberatung wenden. Termine können Sie per Telefon vereinbaren.

Telefon: +49 228 73-7080
E-Mail: pb-zsb@uni-bonn.de

Weitere Informationen

Studierendenwerk Bonn

Die Psychologische Beratungsstelle des Studierdenwerks Bonn bietet Studierenden psychologische Beratung an. Termine können Sie per E-Mail oder per Telefon vereinbaren.

Telefon: +49 228 73-7106
E-Mail: pbs@studierendenwerk-bonn.de 

Psychosoziale Beratung für Beschäftigte

Für Mitarbeitende ist die Psychosoziale Beratung für Beschäftigte ansprechbar.

Telefon: +49 228 73-5060
E-Mail: srothes@uni-bonn.de

Telefon: +49 228 73-4515
E-Mail: vndiaye@uni-bonn.de

Aufklapp-Text

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Für Angehörige und Freunde, die aktuell aus der Ukraine flüchten müssen, gelten die unter dem Punkt Aufenthaltsrechtliche Informationen aufgeführten Informationen.

Wenn Sie nach Bonn kommen möchten, ist das Amt für Soziales und Wohnen die erste Anlaufstelle, die auch die Unterbringung organisiert. Die allgemeine Webseite der Stadt Bonn wird laufend aktualisiert. Betroffene können sich an die Anlaufstelle Ukraine in der Ausländerbehörde wenden.

Telefon: +49 228 77-6052 oder +49 228 77-6053
E-Mail: ukraine@bonn.de

Zudem gibt es deutschlandweit agierende Organisationen, die Wohnraum organisieren; zum Beispiel:

Sollten Sie in Bonn eine Ausstattung für eine Wohnung, Kleidung oder sonstige Gegenstände benötigen, ist das Zentrale Sachspendenlager (ZeSaBo) eine gute Anlaufstelle.

Informationen für Flüchtende aus der Ukraine zum Studium in Bonn

Laut dem EU-Ratsbeschluss vom 03. März erhalten alle aus der Ukraine Flüchtenden unbürokratischen humanitären Aufenthalt — in Deutschland nach § 24 Aufenthaltsgesetz — und darum auch Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Ebenso werden in der Ukraine anerkannte Geflüchtete gehandhabt. Der Aufenthalt gilt zunächst für ein Jahr und kann dann auf 3 Jahre verlängert werden.

Sollten Sie ihr Studium in Bonn fortführen wollen, finden Sie auf folgenden Seiten die für Sie erforderlichen Informationen:

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Caritas Bonn

Psychosoziales Zentrum Mondial für Geflüchtete (PSZ)

Angebote der Stadt Bonn

TelefonSeelsorge®

Außerdem helfen die ehrenamtlichen Mitarbeitenden der TelefonSeelsorge® Deutschland e.V. rund um die Uhr, mit bedrückenden Gefühlen und Angst umzugehen. Die Hotline ist kostenfrei.
Weitere Informationen: https://www.telefonseelsorge.de
Kontakt: +49 800 1110111 und +49 800 1110222

Krisenchat.de/ukraine

Krisenchat.de/ukraine bietet einen kostenfreien psychosozialen Beratungsdienst für junge Menschen bis 25 Jahre via WhatsApp und SMS in ukrainischer und russischer Sprache an. Ausgebildete Psychologinnen und Psychologen unterstützen durch psychosoziale Soforthilfe.

Handbook Germany: Sonderseite „Ukraine“

Auf der Sonderseite „Ukraine“ bietet Handbook Germany wichtige Informationen zu Einreise, Aufenthalt und Leben in Deutschland für Menschen auf der Flucht aus der Ukraine und Ukrainer in Deutschland. Die Seite ist auf Ukrainisch, Russisch, Englisch und Deutsch verfügbar.


Forschende

Informationen für gefährdete Forschende

Die Universität Bonn engagiert sich aktiv für gefährdete Forschende, die aufgrund von Verfolgung oder Gewalt nicht mehr in ihren Heimatländern arbeiten können.

Als Gründungsmitglied der deutschen Sektion des weltweiten Scholars at Risk Netzwerk bekennt sich die Universität Bonn explizit zum Prinzip der akademischen Freiheit.

DAAD: Unterstützungsangebote für ukrainische Studierende und Wissenschaftler*innen

Die Nationale Akademische Kontaktstelle Ukraine des DAAD bietet auf ihrer Website Informationen zu Orientierung in Deutschland und zum deutschen Hochschul- und Forschungssystem und eine Übersicht über unterschiedliche Hilfsangebote im akademischen Raum. Auch in ukrainischer Sprache.

„ERA4Ukraine“: Informationen für Forschende auf der Flucht aus der Ukraine

Die pan-europäische Initiative EURAXESS informiert Forschende, die vor dem Krieg in der Ukraine fliehen, auf seiner Sonderseite „ERA4Ukraine“ mit einem Überblick über alle bestehenden Angebote und Maßnahmen auf europäischer und nationaler Ebene.

Gastforschungsprogramm der VolkswagenStiftung

Wissenschaftler*innen, die durch die Invasion russischer Truppen gezwungen sind, die Ukraine zu verlassen, können Fördermittel von der VolkswagenStiftung erhalten, um ihre Tätigkeit an einer Universität oder einem Forschungsinstitut in Deutschland fortzusetzen.

Ab sofort können Anträge für einen Förderzeitraum von 6 bis 12 Monaten bei der VolkswagenStiftung eingereicht werden.

Informationen für gefährdete Forschende

Die Universität Bonn engagiert sich aktiv für gefährdete Forschende, die aufgrund von Verfolgung oder Gewalt nicht mehr in ihren Heimatländern arbeiten können.

Als Gründungsmitglied der deutschen Sektion des weltweiten Scholars at Risk Netzwerk bekennt sich die Universität Bonn explizit zum Prinzip der akademischen Freiheit.

DAAD: Unterstützungsangebote für ukrainische Studierende und Wissenschaftler*innen

Auf seiner Website informiert der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) über aktuelle Unterstützungsangebote seiner Partnerinnen und Partner sowie von internationalen Hochschulen. Informieren Sie sich. Die Seite wird fortlaufend aktualisiert.

Gastforschungsprogramm der VolkswagenStiftung

Wissenschaftler*innen, die durch die Invasion russischer Truppen gezwungen sind, die Ukraine zu verlassen, können Fördermittel von der VolkswagenStiftung erhalten, um ihre Tätigkeit an einer Universität oder einem Forschungsinstitut in Deutschland fortzusetzen.

Ab sofort können Anträge für einen Förderzeitraum von 6 bis 12 Monaten bei der VolkswagenStiftung eingereicht werden.

Nachrichten und Veranstaltungen

Handbook Germany: Ukraine

Handbook Germany hat eine Sonderseite mit wichtigen Informationen zu Einreise, Aufenthalt und Leben in Deutschland für Menschen auf der Flucht aus der Ukraine und Ukrainer in Deutschland eingerichtet. Die Seite ist auf Ukrainisch, Russisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Podcast: Die wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Kriegs

In einer Sonderstaffel des Wirtschaftspodcasts widmen sich Forschende des Exzellenzclusters ECONtribute der Universitäten Bonn und Köln den internationalen wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukraine-Kriegs und beleuchten diese wissenschaftlich.

Ringvorlesung: Strategische Konsequenzen des Ukraine-Kriegs

Ringvorlesung organisiert vom CASSIS im Rahmen des Studium Universale im Sommersemester 2022.

Jeweils donnerstags, 18.00 - 19.30 Uhr, Hörsaal IX, Hauptgebäude der Universität.

Interview: Ende einer Epoche Europas

Mit dem Angriff Putins auf Russlands Nachbarstaat Ukraine ist eine historische Epoche zu einem Ende gekommen, sagt Prof. Dr. Martin Aust, Historiker und Osteuropa-Experte der Universität Bonn. Wie der Konflikt weitergeht, ist ungewiss. Fest steht aber: Präsident Putin führt sein Land in die Isolation. Mit Professor Aust haben wir dazu ein Interview geführt.

Online-Vortrag: Geschichte der Ukraine

Aufzeichnung des Alumni Online-Vortrags „Geschichte der Ukraine“ von Prof. Dr. Martin Aust, Historiker und Osteuropa-Experte der Universität Bonn, vom 07. März 2022 (Quelle: Alumni-Netzwerk der Universität Bonn/ YouTube).

Singende Menschenkette: „Give Peace a Chance!“

Rund 2.500 Menschen setzten gemeinsam ein Zeichen für den Frieden und beteiligten sich an einer singenden Menschenkette, zu der der Internationale Chor und der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Universität Bonn aufgerufen hatten. Die Kette schlängelte sich durch die Stadt von der Universität bis zum Campus der Vereinten Nationen.

DW News: Demonstranten in Bonn bilden Menschenkette

In Bonn versammelten sich Demonstranten zu einer langen Menschenkette, um den Einmarsch Russlands in die Ukraine zu verurteilen. (Bericht von Deutsche Welle NEWS vom 20. März 2022)

Informationen für Medien

Expertise für die Medien

Der Krieg in der Ukraine hat zahlreiche drängende Fragen aufgeworfen, die es zu beantworten gilt. An der Universität Bonn gibt es zahlreiche Fachleute, die den Themenkomplex aus verschiedenen Perspektiven erforschen — vom Völkerrecht über Internationale Beziehungen bis hin zur Rohstoffpolitik. Wir haben für die Medien eine Übersicht zusammengestellt.

Dossier Ukraine des CASSIS

Gesammelte Beiträge der Expertinnen und Experten des Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS) an der Universität Bonn zum russischen Angriff auf die Ukraine und seinen weiteren Kontext.

Spendenaktion

Die Universitätsgesellschaft Bonn e.V. ruft zu einer Spendenaktion auf. 
Bitte unterstützen auch Sie „Hilfe Ukraine“ mit einer Spende.

„Hilfe Ukraine“

Mit den Spenden möchte die Universitätsgesellschaft internationalen Studierenden, Forschenden und Wissenschaftler*innen helfen, die durch den Krieg in der Ukraine in eine finanzielle Notlage geraten sind, hier ihren laufenden Lebensunterhalt zu bestreiten, ihr Studium fortzusetzen oder ihre Forschung weiterzuführen.

Jeder Beitrag zählt und wird vor Ort eingesetzt.

Spendenkonto

Universitätsgesellschaft Bonn e.V.
Commerzbank Bonn
IBAN: DE36 3708 0040 0208 6268 02

Verwendungszweck: „Hilfe Ukraine“

Die Universitätsgesellschaft Bonn e.V. ist nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaf