Green Screen

GreenScreen - Kino trifft Nachhaltigkeit

GreenScreen ist eine filmische Veranstaltungsreihe, die als Kooperation zwischen dem Team N(achhaltigkeit) der Universität Bonn, der Bonner Kinemathek und dem Kulturzentrum Brotfabrik Bonn sechs Mal im Jahr im Kino in der Brotfabrik stattfindet.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Und wie viel sie erst sagen, wenn sie laufen und sprechen können!

Kinofilme sind Transporteure großer Emotionen, Eindrücke und Erkenntnisse. GreenScreen nutzt die Kunstform des Kinofilms, um über Themen ins Gespräch zu kommen, die üblicherweise in universitären Hörsälen verhandelt werden.

Dazu lädt das Team N Wissenschaftler*innen ein, die sich in ihrer Forschung mit Aspekten der Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Die dazu passend ausgewählten Filme können so verschieden sein, wie die Nachhaltigkeitsforschung vielfältig: Von Retro-Arthaus über Popkultur-Klassiker bis zu aktuellen Blockbustern – alles ist denkbar.

Der Austausch mit dem Publikum ist uns dabei ein besonderes Anliegen: Nach einer wissenschaftlichen Einführung und der gemeinsamen Filmbetrachtung im Kino, sind alle Interessierten zum gemeinsamen Gespräch eingeladen. 

Bei dieser Gelegenheit gibt es gleich zweierlei zu gewinnen: Eine neue Perspektive auf den einen oder anderen Schatz der Filmgeschichte – und einen Einblick in aktuelle Forschung aus dem Bereich der Nachhaltigkeit!

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© Team N

Nächster Film: Silent Friend (2025) 

Wissenschaftliche Einführung: Joanne Rodriguez (Global Heritage Lab, Universität Bonn) 

Was bedeutet es, mit der Natur in Beziehung zu treten – und welche Stimmen bleiben dabei ungehört? 

Silent Friend ist ein Film der ungarischen Regisseurin Ildikó Enyedi der Anfang des Jahres in den deutschen Kinos gestartet ist. Er spielt größtenteils im Alten Botanischen Garten der Universitätsstadt Marburg, mit kurzen Ausflügen nach Paris und Hongkong. Im Zentrum stehen drei lose miteinander verwobene Geschichten, die sich über mehr als ein Jahrhundert erstrecken – verbunden durch einen Ginkgo-Baum. Mit seiner ruhigen, poetischen Erzählweise verbindet Silent Friend diese drei Zeitebenen zu einer meditativen Reflexion über Wahrnehmung, Wissen und die Beziehung zwischen Mensch und Natur. Der Film lädt dazu ein, sich auf eine entschleunigte Form des Sehens einzulassen und die verborgenen Zusammenhänge zwischen wissenschaftlicher Neugier, persönlicher Erfahrung und ökologischer Sensibilität neu zu denken.

Joanne Rodriguez ist Kuratorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Global Heritage Lab der Universität Bonn. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf Nachhaltigkeit als Methode, insbesondere auf Strategien und Wissenstransferpraktiken deutscher Kunstinstitutionen. Dabei untersucht sie, wie Nachhaltigkeit, Dekolonisierung und Klimagerechtigkeit institutionelle Rahmenbedingungen und Ausstellungsformate prägen und transformieren können. Gemeinsam mit Jun.-Prof. Dr. Julia Binter kuratiert sie zudem die aktuelle Ausstellungsreihe „Pflanzenwissen. Ökologien des Erinnerns und Handelns“ im P26 (Haus des Wissens und der Forschung, Poststraße 26 in Bonn), die der Frage nachgeht, welche Formen von Wissen unseren Umgang mit Pflanzen und Umwelt prägen – und wie sich nachhaltigere Beziehungen zu ihnen gestalten lassen.

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© Team N

Mittwoch, 22. April 2026

Beginn: 17:30 Uhr

Ort: Kino in der Brotfabrik, Kreuzstraße 16, 53225 Bonn-Beuel

Tickets erhalten Sie demnächst über den unten stehenden Button oder an der Abendkasse.


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Leonie Kornel

Projektkoordinatorin
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