29. Juli 2019

Bonner Rekordbudget für Erasmus + Rekordbudget für das Erasmus-Programm

Studierende der Uni Bonn erhalten künftig mehr Förderung bei Auslandsaufenthalten mit Erasmus +

Die Universität Bonn hat im Jahr 2019 ein Rekordbudget von 1,6 Millionen Euro für den Austausch im Rahmen des Erasmus+-Programms für Europa zur Verfügung. Die Mittel stehen für den Austausch von Studierenden und Hochschulpersonal zur Verfügung.

Willkommen im Internationalen Club
Willkommen im Internationalen Club - Eine Studentin der Universität Bonn unterstützt in der Erasmus-Welcome-Week eine internationale Erasmus-Studentin beim Ausfüllen eines Anmeldebogens der Stadt Bonn. © Katharina Robbers / Universität Bonn

Erasmus+ ist das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union. An der Universität Bonn ist Erasmus+ mit rund 900 Teilnehmenden im Jahr das drittelmittelstärkste und wichtigste internationale Austauschprogramm. Im Akademischen Jahr 2017/18 nutzten 580 Bonner Studierende dieses Programm für einen Studienaufenthalt oder ein Praktikum, 263 Studierende anderer Hochschulen kamen im gleichen Zeitraum nach Bonn. 59 Lehrende und 17 Beschäftigte der Universität Bonn nutzten das Programm für einen Auslandsaufenthalt.

Die Umsetzung von Erasmus+ wird durch nationale Agenturen und durch die Exekutivagentur der Europäischen Kommission organisiert. Für den Austausch im Bereich der Hochschulbildung ist in Deutschland die National Agentur für Erasmus+ in Deutschland (NA DAAD) zuständig.
Susanne Maraizu, Hochschulkoordinatorin Erasmus +, erklärt: „Hochschulen beantragen jährlich bei NA DAAD Mittel für die Teilnahme an den verschiedenen Programmlinien. Voraussetzung für einen erfolgreichen Antrag ist, dass die Qualitätsstandards und Pflichten der 'Erasmus Charta für die Hochschulbildung' (ECHE) erfüllt werden. Aufgrund unserer vorbildlichen Programmumsetzung gehören wir zu den ‚Best-Practice-Hochschulen‘ der Erasmus-Projekte 2014-2016. Alle beantragten Mobilitäten wurden bewilligt. Herzlicher Dank gilt hier insbesondere den Fachkoordinatoren und –koordinatorinnen in den Fakultäten, die mit ihrem Einsatz - weit über ihr angestammtes Aufgabengebiet hinaus - die Internationalisierung der Uni Bonn voran treiben. Ohne sie wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen.“

Im Zeitraum 2019/20 werden dadurch mehr Auslandsaufenthalte für Studierende, Lehrende und Beschäftigte möglich und für die Studierenden wird sich die Fördersumme erhöhen. „Bisher konnten wir aufgrund begrenzter Mittel nicht den kompletten Auslandsaufenthalt fördern, sondern nur vier bzw. acht Monate bei Aufenthalten von einem bzw. zwei Semestern. Nun können wir die Studierenden für den kompletten Zeitraum fördern - und dies bei gleichzeitiger Erhöhung der monatlichen Fördersummen“, erklärt Susanne Maraizu. So erhält eine Studentin, die beispielsweise für zehn Monate in Frankreich studieren wird, mit dem Erasmus-Programm künftig 3.900 Euro. Im Vorjahr wären es 3.100 Euro gewesen.

Darüber hinaus erhofft sich das Erasmus-Team der Universität Bonn für die Zukunft eine Steigerung in der Personalmobilität. Dazu soll unter anderem vermehrt die Teilnahme an Englischkursen im Ausland gefördert werden.

Kontakt:

Susanne Maraizu
Erasmus-Hochschulkoordinatorin
Dezernat Internationales
Tel: +49-228-73 5949
E-Mail: maraizu@uni-bonn.de

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