25. Juli 2019

Vereint für mehr Nachhaltigkeit Vereint für mehr Nachhaltigkeit

Studierende der Hochschulgruppe „Fridays for Future“ übergaben Offenen Brief an die Universität Bonn

Die neue Hochschulgruppe „Fridays for Future“ überreichte heute dem Rektor mit einem Offenen Brief ihre Forderungen zum Beitrag der Universität bei der Bewältigung der Klimakrise. Etwa 20 Studierende wurden dazu im Rektorat von Rektor Michael Hoch, Kanzler Holger Gottschalk und Prorektor Klaus Sandmann begrüßt. Alle Beteiligten der Begegnung möchten künftig vereint für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz eintreten.

Der Offene Brief
Der Offene Brief - Studierende der Hochschulgruppe Friday for Future übergaben dem Rektor den Offenen Brief samt der Forderungen für mehr Nachhaltigkeit. © Foto: Benjamin Westhoff / Universität Bonn.

Auf dem Weg hin zu einer nachhaltigen Universität, ein erklärtes Ziel der Universitätsleitung, wollen alle Akteure, Hochschulgruppen, der AStA mit seinem Referat für Ökologie, das Rektorat sowie weitere universitäre Gruppen und Gremien nun gemeinsam weitere Schritte gehen.

Das Rektorat hatte bereits kürzlich die Erarbeitung einer „Nachhaltigkeitsstrategie 2030“ für die Universität Bonn beschlossen, die die drei Säulen Forschung, Lehre und Betrieb umfassen soll. „Wir haben bereits viel erreicht. Jetzt geht es darum, das Tempo noch einmal zu erhöhen. Dafür brauchen wir die Unterstützung alle Gruppen an der Universität Bonn. Ich unterstütze das Engagement der Studierenden daher auch ausdrücklich.“

Im Bereich Lehre soll unter anderem zeitnah eine Ringvorlesung zu den Themen Klimakrise und Nachhaltigkeit starten, die federführend von der Bonner Allianz für Nachhaltigkeitsforschung, deren Leiter Prof. Dr. Jakob Rhyner ebenfalls anwesend war, entwickelt wird. Geplant ist hierbei auch eine Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Nikolaus Froitzheim vom Institut für Geowissenschaften, der mit der Fachgruppe Erdwissenschaften und der Landwirtschaftlichen Fakultät bereits Studienmodule angeboten hat.

Holger Gottschalk, Kanzler der Universität, sieht drei wesentliche Handlungsfelder, in denen weitere Fortschritte nötig seien: der Energieverbrauch, die Mobilität und die Herausforderung der Abfallentsorgung und Mülltrennung. Der Kanzler ist optimistisch, sieht aber, dass nur gemeinsam die zahlreichen Akteure in Stadt, Land und Universität in diesen Handlungsfeldern erfolgreich sein können.

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