09. März 2018

Frisch wie die Universität: ihre Museen und Sammlungen Frisch wie die Universität: ihre Museen und Sammlungen

200 Jahre Universität Bonn: Eine Woche mit den Museen und Sammlungen

Seit 200 Jahren bestehen die Wissenschaftlichen Sammlungen und Museen der Universität Bonn, ebenso lang wie die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität selbst. Weil ihre Exponate - Zeichen der Wissenschaftsgeschichte und des 200jährigen Forschungsgeistes der Bonner Universität – bis heute für Hochschulangehörige wie für die Bürger gleichermaßen interessant sind, laden die Museen der Universität in der nächsten Themenwoche zu Veranstaltungen von den Anfängen bis zu den künftigen Herausforderungen ein.

200 Jahre Universität Bonn: eine Themenwoche in ihren Museen und Sammlungen
200 Jahre Universität Bonn: eine Themenwoche in ihren Museen und Sammlungen © Bilder: Dr. Thomas Mauersberg / Uni Bonn, Volker Lannert / Uni Bonn; Montage: Litsa Keranidou

Am Sonntag, 11. März 2018, präsentieren die Museen der Universität Bonn zum Familientag ihre laufenden Ausstellungen, bieten Führungen an und starten für die Kinder eine Rallye. Aus der Rheinischen Wunderkammer werden einzelne Texte gelesen; Autoren sind vor Ort. Es präsentieren sich die folgenden Museen bei freiem Eintritt für Familien am 11. März 2018:

Ägyptisches Museum, Öffnungszeiten am Familientag: 13:00 bis 18:00 Uhr. Ausstellung "Wadi Ameyra": die Suche nach altägyptischen Felsinschriften.
• Akademisches Kunstmuseum, Öffnungszeiten am Familientag: 11:00 bis 18:00 Uhr. Rallye auf den Spuren verschiedener Tiere; Spiele aus der Antike
Arithmeum, Öffnungszeiten am Familientag: 11:00 bis 18:00 Uhr. Um 11:00 Uhr Führung durch die Dauerausstellung „rechnen einst und heute“, um 15:00 Uhr Führung durch die Kunstausstellung, um 16:30 Uhr Kinderprogramm „Rechnen mit Maschinen“ (ab 9 Jahre)
Goldfuß-Museum im Steinmann-Institut, Öffnungszeiten am Familientag: 13:00 bis 17:00 Uhr. Sonder-Ausstellung der Objekte des Goldfuß-Museums aus der „Rheinischen Wunderkammer“, um 15:00 Uhr Lesung aus Texten der „Rheinischen Wunderkammer“
Mineralogisches Museum am Steinmann-Institut, Öffnungszeiten am Familientag: 10:00 bis 17:00 Uhr
Universitätsmuseum, Öffnungszeiten am Familientag: 12:00 bis 16:30 Uhr. Kinder malen und zeichnen zum Thema: Was gibt es im Universitätsmuseum zu entdecken?, um 11:00 Uhr Lesung aus Texten der „Rheinischen Wunderkammer“

Der Anfang
Unter dem Titel „Am Anfang war....“ findet am Mittwoch, 14. März 2018 ein Rundgang durch das Paul-Clemen-Museum, das Arithmeum und das Kunstmuseum Bonn statt. Prof. Dr. Prinz, Dr. Sabina Leßmann und Prof. Dr. Harald Wolter-von dem Knesebeck führen zu den Anfängen dieser drei ganz unterschiedlichen Kunstmuseen. Ausgewählte Kunstwerke verdeutlichen den Gründungsgedanken und die Beweggründe des Sammelns für jedes der drei Häuser, die unterschiedlichen und die gemeinsamen.
Der Rundgang beginnt am Mittwoch, 14. März 2018 um 15.15 Uhr im Foyer des Paul-Clemen-Museums im Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn, Regina-Pacis-Weg 1, 53113 Bonn. Der Rundgang führt dann über das Arithmeum und endet um etwa 17.00 Uhr im Kunstmuseum Bonn. Der Eintritt ist frei. Es wird um Anmeldung wird gebeten unter E-Mail: abert@verwaltung.uni-bonn.de

Die Zukunft
„Die Universität soll mit allen einer solchen Anstalt nöthigen wissenschaftlichen Sammlungen [...] versehen [...] werden“. So steht es in der Gründungsurkunde der Rheinischen Friedrichs-Wilhelms-Universität Bonn, die 1818 von Friedrich Wilhlem III. unterzeichnet wurde. Die meisten Sammlungen sind heute in den Museen der Universität Bonn auch der Öffentlichkeit zugänglich. Durch die Universitätsmuseen wird heute ein Forschungs-Sujet für die Studierenden anschaulich und das kulturelle Bildungsangebot ergänzt. Wie sieht ihre Zukunft aus?
Ursprünge und Zukunft der Universitätsmuseen und ihrer Sammlungen werden am Donnerstag, 15. März 2018 um 19 Uhr im Arithmeum diskutiert: Darüber sprechen mit einander Dr. Kornelia Kressirer,  Kustodin des Akademischen Kunstmuseums, Kathrin Michel vom Sammelverein, Prof. Dr. Ina Prinz, Direktorin des Arithmeum, Prof. Dr. Martin Sander, Leiter des Goldfuß-Museums und Dr. Anne Zacke, Leiterin des Mineralogischen Museums; es moderiert Klaus Herkenrath. 

Ansprechpartner:
Dr. Thomas Becker
Leiter der Arbeitsgemeinschaft der Museen der Universität Bonn,
E-Mail: thomas.becker@verwaltung.uni-bonn.de

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