06. November 2016

Eigeninitiative ist ein zweischneidiges Schwert Eigeninitiative ist ein zweischneidiges Schwert

Proaktives Handeln wird in der Arbeitswelt stets gefordert. Doch können Kollegen richtig nerven, wenn sie es mit ihren Verbesserungsvorschlägen übertreiben. Was gibt es hinsichtlich der Proaktivität zu beachten, wenn man im Job punkten möchte? Der Psychologe Dr. Andreas Wihler von der Universität Bonn hat hierzu die Ergebnisse einer Studie in der renommierten „Harvard Business Review“ veröffentlicht.

Zweischneidig wie ein Schwert:
Zweischneidig wie ein Schwert: - Wenn Proaktivität gut ankommen soll, braucht es Gespür für den richtigen Moment. © Foto: COLOURBOX.de

„Ob Proaktivität zum Erfolg führt, hängt wesentlich von den persönlichen sozialen Fertigkeiten ab“, fasst Dr. Wihler das Ergebnis der Studie zusammen. Während manche Kollegen mit ihren Verbesserungsvorschlägen und Ideen laufend beim Chef auf offene Ohren stoßen, können andere überhaupt nicht landen – obwohl sie es immer wieder versuchen.

Untersuchungen zeigen, dass sich Organisationen mit proaktiven Mitarbeitern besser behaupten, weil sie sich besonders schnell an wechselnde Gegebenheiten anpassen können. Aber Eigeninitiative ist ein zweischneidiges Schwert, wie in dem Artikel dargestellt wird. Allein läuft sie ins Leere, weil das Gespür für den richtigen Moment und das entsprechend angepasste Verhalten notwendige Voraussetzungen sind, damit Proaktivität in der Arbeitswelt zum Zug kommt. Wer dies nicht beachtet, steht schnell als Nervensäge da.

Harvard Business Review: https://hbr.org/2016/10/proactivity-can-be-a-double-edged-sword

Pressemitteilung: https://www.uni-bonn.de/neues/278-2014

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