07. September 2015

Die Azteken - einst und heute Die Azteken - einst und heute

Neue Sonderausstellung in der Bonner Altamerika-Sammlung vom 14. September bis zum 1. November 2015.

Studierende der Altamerikanistik haben eine Ausstellung über die Azteken entrwickelt und nun in der Bonner Altamerika-Sammlung. BASA, realisiert: "Die Azteken - einst und heute" wird eröffnet am 14. September um 18.15 Uhr in der BASA, Oxfordstraße 15, 53111 Bonn.

Totenschädel aus Zuckerguss.
Totenschädel aus Zuckerguss. - In Mexiko sind Geschenke für die Verstorbenen und für die Lebenden zu Allerseelen eine typische Geste. © Bonner Altamerikasammlung, BASA / Universität Bonn
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Leben und Kultur der Azteken des 15. und 16. Jahrhunderts zeigt eine von Studierenden kuratierte Ausstellung in der Bonner Altamerika-Sammlung ab Montag, 14. September 2015. Die Studierenden der Altamerikanistik sind dazu ins Magazin der Sammlung gestiegen, haben im Sommersemester an der Universität Bonn mit Dr. Antje Gunsenheimer ihr Konzept entwickelt und präsentieren nun die neue Ausstellung.

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uni-bonn.tv war bei den Vorbereitungen und der Eröffnung der Ausstellung dabei.

Mit einer Zeit- und Themenreise zeichnen die Studierenden der Altamerikanistik der Bonner Universität Leben und Kultur der Azteken nach. Sechs Themenkomplexe vermitteln jeweils Kontinuität oder Wandel in der Entwicklung. Dabei geht es um das laienhafte Bild, das wir heute von den Azteken habe ebenso wie um die Frage, wer die Azteken wirklich waren. In einer Zeitreise stellen die Studierenden die Entwicklung der Stadt Mexico-Tenochtitlan hin zu Mexiko City heute vor. Weiter befasst sich die Schau mit Bilderhandschriften, mit dem Schriftsystem, mit der Religion damals und Totenkulten heute, sowie auch mit der Lebensmittelproduktion im Becken von Mexiko. Unter dem Titel Concheros y Danzantes del Sol wird eine moderne globale Tanzbewegung mit vorkolumbischen Wurzeln vorgestellt. Nicht zuletzt geht es um die Chinampas, die schwimmenden Gärten im See.

Die Studierenden haben durch ihre neue Rolle als Kuratoren gelernt, wie sie den Objekten durch Recherche auf den Grund gehen, wie sie adäquate Objekte für die Ausstellung auswählen und schließlich auch mit einem Ausstellungstext angemessen vorstellen können. Um andere Studierende und Interessierte außerhalb der Universität über die entstehende Ausstellung zu informieren, haben die Studierenden in sechs Folgen über den NewsBlog der Uni Bonn verschiedene Aspekte der Ausstellung vorgestellt. "Ich habe Erfahrungen gesammelt, die ich auch künftig anwenden kann", kommentiert Studentin und Jung-Kuratorin Cornelia Friske ihre Arbeit im Projekt.

Dr. Anne Slenczka, Referentin der Amerika-Abteilung des Rautenstrauch-Joest-Museums - Kulturen der Welt in Köln erklärt, es bedeute für sie "einen großen Unterschied, ob Praktikanten oder Projektmitarbeiterinnen bereits Erfahrungen mit Museumsthemen während ihres Studiums sammeln konnten odwr noch nicht. Sie haben eine deutlich klarere Vorstellung von Theorie und Praxis der Museumsarbeit als ohne diesen Hintergrund."

Ansprechpartnerin zum Ausstellungsprojekt:
Dr. Antje Gunsenheimer
Universität Bonn, Institut XI, Abteilung für Altamerikanistik
Oxfordstr. 15, 53111 Bonn, Tel. 0228/73-4456
E-Mail: antje.gunsenheimer@uni-bonn.de

Öffnungszeiten und weitere Information zur Bonner Altamerika-Sammlung, BASA, finden Sie unter www.altamerikasammlung.uni-bonn.de. Die Ausstellung läuft bis zum 1. November 2015.

Maisgöttin Chicomecoatl
Miniatur einer Küchenszene
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