08. Mai 2013

Leben und Tod im alten Peru Leben und Tod im alten Peru

Ausstellung der Bonner Altamerika-Sammlung ab 26. Mai

Um Kontakt zwischen den Lebenden und den Toten zu ermöglichen, haben Andenvölker besondere Objekte genutzt und dazu hergestellt. Die Altamerikanisten der Universität Bonn präsentieren ausgewählte Objekte in der Bonner Altamerika-Sammlung.

Reiter auf einem Lama
Reiter auf einem Lama - Gabelhalsgefäß aus gebranntem Ton. Moche-Kultur. Peru, vor 800 n.Chr. © Bildrechte: BASA / Universität Bonn

Die Ausstellung „Leben und Tod im Alten Peru“ zeigt Objekte andiner Kulturen wie der Inka, Nasca und Moche. Die meisten der ausgestellten Objekte dienten dazu, die Toten auf dem Weg in die andere Welt zu begleiten; den Lebenden sollten sie Botschaften über die Ordnung der diesseitigen und der jenseitigen Welten vermitteln. Andere Objekte stammen aus nicht-rituellen Kontexten, zum Beispiel ein Fußpflug oder ein Krug der Inka. Die Objekte spiegeln Jahrtausende der alten Kulturen. Sie können infolge der Kooperation mit der Stiftung/Sammlung Köhler-Osbahr und dem Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg präsentiert werden. Die Ausstellung ist nun schon die zweite der Altamerika-Sammlung der Universität Bonn zur Sammlung des Kunstprofessors Kurt Sandweg sowie des Zustifters Horst Schuwerack. "Leben und Tod im alten Peru" wird gezeigt in den Räumen der Bonner Altamerika-Sammlung, BASA.

Kontakt:
Jennifer Schmitz
Bonner Altamerika-Sammlung, BASA, Abteilung Altamerikanistik
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität
Telefon: +49 (0)228 73 5737
E-Mail: sammlung@uni-bonn.de

Wissenschaftliche Betreuung:
Prof. Dr. Karoline Noack
Tel.: +49 (0)228 73 4414
Fax: +49 (0)228 73 4385
E-Mail: knoack@uni-bonn.de

Öffnungszeiten:
Die Ausstellung ist zu sehen ab dem 26. Mai 2013 bis zum 22. Dezember 2013, immer mittwochs und freitags von 12.00–18.00Uhr, sonntags 12.00–16.00 Uhr; Eintritt: € 2,- für Erwachsene

Bringer der Früchte
Wird geladen