24. Oktober 2011

Experimente mit historischen Apparaturen Experimente mit historischen Apparaturen

Ausstellung zum 50-jährigen Bestehen der Heinrich Hertz-Stiftung / Experimentalvortrag am 2. November

Zu ihrem fünfzigjährigen Jubiläum im Jahr 2011 hatte die Heinrich Hertz-Stiftung einen Plakatwettbewerb ausgeschrieben. Die Ergebnisse sind vom 2. bis 30. November 2011 im Lesesaal der Universitäts- und Landesbibliothek in Bonn, Adenauerallee 39-41, zu sehen.

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Hertz03.jpg - Heinrich Hertz - einer der bedeutendsten deutschen Wissenschaftler und Erfinder des 19. Jahrhunderts. © Heinrich Hertz - einer der bedeutendsten deutschen Wissenschaftler und Erfinder des 19. Jahrhunderts.

Die Universität Bonn hält noch heute funktionierende Originalapparaturen von Heinrich Hertz in Ehren. Diese kommen bei einem Experimentalvortrag zum Einsatz, den Professor Dr. Klaus Desch vom Physikalischen Institut aus Anlass der Ausstellungseröffnung am Mittwoch, 2. November 2011, um 15:15 Uhr im Wolfgang-Paul-Hörsaal, Kreuzbergweg 28, halten wird. Die Veranstaltung ist öffentlich, Gäste sind willkommen.

Der Bonner Wissenschaftler Heinrich Hertz (1857-1894) gilt als einer der ganz großen deutschen Entdecker des 19. Jahrhunderts. Die von ihm erstmals nachgewiesenen elektromagnetischen Wellen bilden die Basis des Nachrichtenaustauschs von der drahtlosen Telegraphie über Radar bis zur Radioastronomie. Hertz lehrte von 1889-1894 an der Universität Bonn. Die nach ihm benannte Heinrich Hertz-Stiftung wurde 1961 gegründet. Sie ist eine Einrichtung des Landes Nordrhein-Westfalen und fördert den internationalen Austausch von Hochschullehrern, Nachwuchswissenschaftlern und besonders qualifizierten Studierenden mittels Stipendien.


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