25. Oktober 2010

Goldrausch im Poppelsdorfer Schloss Goldrausch im Poppelsdorfer Schloss

Das Mineralogische Museum der Universität Bonn zeigt eine Sonderausstellung zum Edelmetall Nummer Eins

Alles zum Thema Gold gibt es vom 7. November bis zum 10. Juli in einer Sonderausstellung des Mineralogischen Museums der Universität Bonn zu sehen. Mittwochs und freitags von 15-17 Uhr sowie sonntags von 10-17 Uhr sind die Säle im Poppelsdorfer Schloss für Besucher geöffnet.

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Gold aus Round Mountain, Nevada ohne Legende.jpg - Gold aus Round Mountain, Nevada © Firma Kristalle, Laguna Beach
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„Kleine Kunstwerke sind sie, die natürlich gewachsenen Goldminerale“, preist die Museumsleiterin Dr. Renate Schumacher voller Stolz ihre Exponate. Die außergewöhnlichen Kristalle stammen aus der ganzen Welt und sind Leihgaben von Sammlern und renommierten Museen.

Gold spielte in der Geschichte der Menschheit schon immer eine außerordentliche Rolle. Ob zu religiösen Zwecken, als Zahlungsmittel in Form von Münzen oder heute in der Technik und der Medizin. Aber auch Goldschätze aus der Region sind Thema der Ausstellung. So ist wenigen bekannt, dass auch im Oberrhein Gold gefunden wurde. Auch heute kann man noch fleißige Goldwäscher am Rhein antreffen. In Köln wurden zudem im Mittelalter Goldfäden für Brokatstoffe hergestellt und nach Venedig exportiert.

Die Ausstellung geht auch der Frage nach, wie sich Gold überhaupt bildet und wie sich Spurengehalte des Edelmetalls in der Erdkruste anreichern. Dabei darf nicht außer Acht gelassen werden, wie aufwändig die Gewinnung des wertvollen Gutes ist. Das Goldwaschen ist die älteste Methode der Goldgewinnung. Mit viel Glück fanden die Sucher Nuggets, doch viel wahrscheinlicher waren kleinste Goldflitter. Heute wird das Edelmetall aus Bergwerken mit bis zu 4.000 Metern Tiefe abgebaut.

Die offizielle Eröffnung der Ausstellung findet am Freitag, 5. November um 18Uhr im Hörsaal des Poppelsdorfer Schloss statt. Der Eintritt beträgt fünf Euro, ermäßigt nur die Hälfte. Kinder bis sechs Jahre haben freien Eintritt. Spezielle Aktionstage mit Führungen, Vorträgen und Überraschungen bietet das Museum am 4. Dezember, 2. April und 18. Juni zu einem Eintrittspreis von zehn Euro an. Zusätzliche Führungen außerhalb der Öffnungszeiten sind nach Absprache möglich. Weitere Informationen gibt es unter: http://uni-bn.de/c4fNbp

Für die Vertreter der Medien wird am 5. November zwischen 16:30Uhr-17:30Uhr eine Sonderführung durch die Ausstellung angeboten.

Kontakt:
Mineralogisches Museum am Steinmann-Institut der Universität Bonn
Dr. Renate Schumacher
Telefon: 0228 / 73 - 2764
E-Mail: r.schumacher@uni-bonn.de


 

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