Bislang größte genetische Studie zur bipolaren Störung

Genetische Faktoren tragen erheblich zur Entstehung der bipolaren Störung bei. Nun ist die bislang wohl größte Analyse zu den beteiligten Erbanlagen erschienen. Mehr als 40.000 Betroffene und 370.000 Kontrollen wurden in die Untersuchung eingeschlossen; rund 320 Forschende rund um den Globus waren beteiligt. Die Federführung der Arbeit lag unter anderem bei der Icahn School of Medicine, New York, der Universität Oslo und dem Universitätsklinikum Bonn. Die Ergebnisse liefern nicht nur neue Hinweise auf die genetischen Grundlagen der Erkrankung, sondern auch auf mögliche Risiko-Faktoren in Lebensumständen oder Verhalten. Sie erscheinen in der Zeitschrift „Nature Genetics“.

Wenn der Krebs von der Prostata in die Knochen streut

Wenn der Prostatakrebs in den Knochen streut, führt das nicht selten zum Tod des Patienten. Leider wirken in diesem Stadium etablierte Therapieoptionen nicht mehr, deshalb suchen Forscher nach neuen Wirkstoffen. Ein internationales Forscherteam unter maßgeblicher Beteiligung von Prof. Dr. Michael Muders von der Universität Bonn zeigt, dass eine Blockade des Proteins Neuropilin 2 neue innovative Behandlungsmethoden des knochenmetastasierten Prostatakarzinoms ermöglichen könnte. Die Studie ist nun im renommierten Journal “Bone Research” der Nature Publishing Group veröffentlicht.

Die Saarschleife in 3D

Studierende und Forschende der Arbeitsgruppe Umweltgeologie der Universität Bonn haben ein 3D-Modell der großen Saarschleife bei Mettlach im Saarland erstellt und veröffentlicht. Hintergrund dazu ist ein Projekt, in dem die 30 geologisch bedeutendsten Landschaftselemente Deutschlands digitalisiert werden – realisiert anlässlich des 175-jährigen Bestehens der Deutschen Geologischen Gesellschaft. In dem Projekt dokumentieren die Forschenden ausgewählte Geotope mithilfe verschiedener Methoden. Neben satellitengestützten Daten sind das vor allem durch Drohnen und Laserscanner erfasste Aufnahmen. Sie werden verschnitten und zu fotorealistischen Modellen verrechnet.

„Wir stehen an der Seite der jüdischen Gemeinde“

Am Dienstagabend hat sich in Bonn ein Anschlag auf die jüdische Gemeinde ereignet. Nach Medienberichten wurde die Synagoge in der Tempelstraße mit Steinen beworfen und Zettel mit Schriftzeichen hinterlassen. Außerdem wurde eine angezündete weiß-blaue Fahne gefunden.

Forschung zum Hören: Folgen des Distanzunterrichts

Wie erreichen wir Chancengleichheit und funktionierende Integration an deutschen Schulen? Wie wird sich die Corona-Pandemie langfristig auf Bildung auswirken? Und was erhoffen sich Studierende eigentlich von ihrem Abschluss? In der neuen Staffel des Wirtschaftspodcasts des Exzellenzclusters ECONtribute der Universitäten Bonn und Köln widmen sich die Ökonominnen und Ökonomen dem Thema Bildung. In rund 30-minütigen Folgen diskutiert Carolin Jackermeier, Junior Science Editor bei ECONtribute, monatlich mit den Forschenden. Der Podcast ist auf Spotify, Soundcloud und Deezer verfügbar.

Patientenkolloquium des UKB rund um moderne Krebstherapie, Roboter im OP und Lungenkrebs

Im Rahmen des regelmäßig stattfindenden Patientenkolloquiums „Uni-Medizin für Sie - Mitten im Leben“ lädt das Universitätsklinikum Bonn in Kooperation mit dem General-Anzeiger Bonn zu einem Informationsabend ein. Unter dem Motto „Die onkologische Strategie des UKB, Robotische Chirurgie in der Krebstherapie, Fortschritte bei der Lungenkrebs-Behandlung“ geben Vorträge einen Überblick über moderne Standards in der Krebstherapie. Die kostenlose Veranstaltung findet am Donnerstag, 20. Mai, von 18 Uhr bis 19:30 Uhr online per Zoom statt.

Digitaler Dies Academicus und Studium und Praktikum im Ausland

Einen Einblick in die Vielfalt der Wissenschaft für Universitätsangehörige und externe Gäste bietet der Dies Academicus im Sommersemester 2021. Bedingt durch die Corona-Pandemie hat das Studium Universale am Mittwoch, 19. Mai 2021, wieder einen „digitalen Dies Academicus“ organisiert.

Was bleibt, wenn Corona geht?

Seit über einem Jahr hat die Corona-Pandemie die Welt fest im Griff. Auch für Hochschulen hatte die Pandemie gravierende Auswirkungen. Aus der Vorlesung im Hörsaal wurde die Videokonferenz aus der eigenen Wohnung. Aus großen wissenschaftlichen Tagungen im In- und Ausland wurden digitale Treffen am heimischen Computer. Schon jetzt ist absehbar, dass Corona auch in Zukunft den Alltag beeinflussen wird. Doch wie werden Lehre, Forschung und die Zusammenarbeit in der Verwaltung nach der Pandemie aussehen? Welche Rolle wird dabei die Digitalisierung spielen? Wie werden die Universitäten die Transformation gestalten? In vier Veranstaltungen, die auch für die Öffentlichkeit zugänglich sind, will die Universität Bonn eine Diskussion über diese drängenden Fragen anstoßen.

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