„Life Coaching“ mit antiken Wurzeln
Scheinbar Unvereinbares wird hier zusammen gedacht: Das neue „Forum for the Study of Philosophy and Religion in Antiquity“ (FoSPRA) an der Universität Bonn soll die Erforschung der Schnittstellen von Religion und Philosophie vom frühen Römischen Reich bis in die Spätantike (1. bis 9. Jahrhundert n.Chr.) fördern. Am Dienstag, 28. April, findet von 18 bis 19 Uhr im IMPULSE House, Adenauerallee 131, die Auftaktveranstaltung statt.
Was im bronzezeitlichen Südkaukasus auf den Tisch kam
Welche kulinarischen Praktiken herrschten während der Bronzezeit im Südkaukasus vor? Die Küche war außergewöhnlich reichhaltig. Das hat ein internationales Forschungsteam der Universitäten Bonn und Bari mit weiteren wissenschaftlichen Institutionen wie dem Centre national de la recherche scientifique (CNRS) und der Aserbaidschanischen Nationalen Akademie der Wissenschaften herausgefunden. Die neuen Belege zeigen, dass die Küche aus vielen Zutaten bestand. In den Kura-Araxes-Gemeinschaften spielten vor allem Milchprodukte, Obst und Traubengetränke eine zentrale Rolle. Die Ergebnisse sind nun im Journal PNAS veröffentlicht.
Nachhaltigkeit studieren an der Universität Bonn
Zum Sommersemester 2026 startet an der Universität Bonn das neue „Zertifikat Nachhaltigkeit“. Studierende können sich ab sofort – unabhängig von ihrem Studienfach – systematisch und vertieft in ihrem Studium mit Nachhaltigkeitsthemen auseinanderzusetzen. Ihrem strategischen Ziel, Nachhaltigkeit umfassend in der Lehre zu verankern, kommt die Universität Bonn damit ein gutes Stück näher.
Studie zeigt dynamische Wechselwirkungen zwischen Hirntumoren und Immunzellen
Das Glioblastom, der häufigste und aggressivste Hirntumor bei Erwachsenen, ist schwer zu behandeln, da dieser Krebs in das umliegende Gehirngewebe eindringen und sich weit über das ursprüngliche Tumorgebilde hinaus ausbreiten kann. Forschende des DZNE, des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und des Exzellenzclusters „ImmunoSensation3“ an der Universität Bonn haben diesen Infiltrationsprozess mittels Hightech-Mikroskopie im lebenden Gehirn beobachtet. Ihre Studie beruht auf Untersuchungen an Mäusen mit einer Form von Gehirntumor, die dem menschlichen Glioblastom sehr nahekommt.