09. Dezember 2020

Fokus-Förderung zum Coronavirus für die Universität Bonn Fokus-Förderung zum Coronavirus für die Universität Bonn

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert 33 Forschungsvorhaben zur Infektion mit SARS-CoV-2 mit insgesamt 3,6 Millionen Euro für maximal ein Jahr. Ein Team der Universität Bonn erhält diese neuartigen Fokus-Förderung zu COVID-19.

Erforschen gemeinsam COVID-19:
Erforschen gemeinsam COVID-19: - Prof. Dr. Christoph Wilhelm (links) vom Institut für Klinische Chemie und Klinische Pharmakologie und Privatdozent Dr. Christian Bode (rechts) von der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin. © UKB
Privatdozent Dr. Christian Bode von der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin und Prof. Dr. Christoph Wilhelm vom Institut für Klinische Chemie und Klinische Pharmakologie sowie vom Exzellenzcluster ImmunoSensation2 der Universität Bonn werden mit dem Projekt „Die Rolle der Ketogenese in der Immunantwort gegen SARS-CoV-2“ nun im Rahmen der Fokus-Förderung unterstützt. Dabei geht es darum, ob und wie auch während einer verringerter Nahrungszufuhr bei COVID-19 das Immunsystem gegen das neuartige Corona-Virus abwehrbereit bleibt.
 
Die Fokus-Förderung zu COVID-19 war im August dieses Jahres von der DFG in der Einzelförderung zur Bearbeitung von besonders drängenden und kurzfristig zu beantwortenden wissenschaftlichen Fragestellungen zur Coronavirus-Pandemie eingerichtet worden. Sie zeichnet sich durch ein vereinfachtes Verfahren aus, bei dem das wissenschaftliche Vorhaben im Förderantrag auf maximal fünf Seiten beschrieben werden soll. Antragstellerinnen und Antragsteller sollen fachlich besonders ausgewiesen sein und über etablierte Forschungsinfrastrukturen, entsprechendes Methodenrepertoire und Untersuchungsmaterial verfügen. 
  
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