05. Februar 2020

18. Forschologicum: Bonner Wissenschaftskarneval mit starker Uni-Beteiligung 18. Forschologicum: Bonner Wissenschaftskarneval mit starker Uni-Beteiligung

Unter dem Motto „Wer zuletzt faket…“ fand jetzt vor dicht gefüllten Rängen im Haus der Springmaus in Bonn-Endenich die 18. Auflage der legendären Bonner Wissenschaftskarnevalssitzung „Forschologicum“ statt. Wissenschaftler und Forschungsmanager aus Bonn und der Region bewiesen dabei abermals, dass Wissenschaft und Humor wunderbar zusammenpassen. Die Universität Bonn war bei der Sitzung stark vertreten – auf der Bühne und im Publikum.

Forschologicum 2020
Forschologicum 2020 - Rektor Hoch als Räuber Hotzenplotz in der Karriereberatung. © Foto: Volker Lannert/Uni Bonn

Lokales Spitzenpersonal aus Wissenschaft und Forschungsförderung steigt bei Forschologicum alle zwei Jahre in die „Bütt“, um das Publikum mit selbst gestalteten Darbietungen zu unterhalten: Der Generalsekretär der Volkswagenstiftung und ehemalige Staatssekretär im Bundesforschungsministerium, Dr. Georg Schütte, brillierte in seiner Paraderolle als indischer Gastwissenschaftler Vikram, der in diesem Jahr auf eine Mondmission ging, um am Ende die Völker der Welt miteinander zu versöhnen.

Auch der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks, Achim Meyer auf der Heyde, stand zum wiederholten Male als Mensakoch auf der Bühne, um das Geschehen in Mensen, Wohnheimen und Hochschulen aus seiner ganz besonderen Perspektive zu beleuchten.

Viel Beifall erntete der Rektor der Universität Bonn, Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Hoch, der den Räuber Hotzenplotz gab. In seinem Sketch plante der Berufsräuber seine Umschulung in der Karriereberatung von „Dr. Seppel“. Dieser wurde von der Geschäftsführerin des Rektorats, Dr. Martina Krechel-Engert, verkörpert, die neben großem schauspielerischem Talent auch ein perfektes Bönnsch offenbarte. Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Holzgreve, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Bonn, begeisterte mit einem launigen Vortrag über die Seilbahn und andere Geschichten rund um den Venusberg.

Forschologicum 2020

Prof. Michael Hoch (links) als Räuber Hotzenplotz mit Karriereberater Dr. Seppel, gespielt von Dr. Martina Krechel-Engert. Foto: Lannert/Uni Bonn

Der Forschologicum-Pionier Kurt-Jürgen Maaß erinnerte an die erste Aufführung vor 25 Jahren. Lieder zum Zuhören und Mitsingen brachte Dr. Ursula Egyptien vom Deutschen Akademischen Austauschdienst DAAD zu Gehör.

Weitere Beiträge kamen von den bekannten Kabarettisten Andreas Etienne und Michael Müller sowie von Dr. Stephan Eisel von den Bürgern für Beethoven e.V., der als Beethoven-Forscher nachwies, dass alle heutigen Karnevalslieder auf den alten Meister zurückgehen.

Durch das Programm führten Dr. Christian Bode, Generalsekretär des DAAD a.D., und Dr. Andreas Archut, Pressesprecher der Universität Bonn, die beide auch mit eigenen Beiträgen auf der Bühne standen. Dr. Bode gab wieder den Prof. Dr. Dr. h.c. Mult, und Dr. Archut trat gemeinsam mit dem Pressesprecher der Humboldt-Stiftung, Georg Scholl, als erfolgreiches Unternehmer-Duo auf. Ihr innovatives Produkt: Künstliche Dummheit!

Musikalisch und tänzerisch wurde die Veranstaltung von der Dixie-Band „Forschologicum All-Stars“ und der Hip-Hop-Gruppe der Universität Bonn unter der Leitung von Staicy Stadtler begleitet.

Forschologicum 2020

Exzellente Tanzformation: Die Hip-Hop-Gruppe der Universität Bonn. Foto: Volker Lannert/Uni Bonn.

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