Wie Piratengold sich als Kulturerbe entpuppt
Das Gold der Akan aus dem heutigen Ghana landete während der Kolonialzeit in gewaltigen Mengen in europäischen Schmelzhütten. In historischen Quellen werden die afrikanischen Händler verdächtigt, das Gold systematisch gestreckt zu haben. Hochmoderne Technik und ein versunkenes Piratenschiff ermöglichten nun eine Überprüfung dieser Behauptung.
Umwelt, Darm und Parkinson
Warum erkranken manche Menschen an Parkinson, während andere trotz ähnlicher Voraussetzungen gesund bleiben? Ein neues gemeinsames Forschungsprojekt des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und der Universität Bonn zusammen mit der Universität Augsburg geht dieser Frage mit einem ungewöhnlichen Ansatz nach: dem sogenannten Exposom, also der Gesamtheit aller Umweltfaktoren, denen ein Mensch im Laufe seines Lebens ausgesetzt ist – von Ernährung über Umweltchemikalien bis hin zu Mikroplastik. Das Projekt „ExPres-RBD“ wird von der Walter und Ilse Rose-Stiftung mit über 400.000 Euro gefördert und untersucht erstmals systematisch, wie Umweltfaktoren und biologische Prozesse im Körper zusammenwirken und möglicherweise zur Entstehung von Parkinson beitragen können.
Europas Zukunft im Weltraum
Welche Bedeutung kommt dem Weltraum für unser Leben auf der Erde zu? Wie kann Europa seine führende Rolle in der Raumfahrt langfristig sichern? Und welchen Nutzen ziehen die Menschen in Europa aus den zukünftigen Entwicklungen im All? Ohne Weltraumtechnologien geht fast nichts mehr: Internet, Navigationssysteme, die Stabilität unserer Stromnetze und sogar Bargeldabhebungen hängen davon ab. Unter der Schirmherrschaft der stellvertretenden Ministerpräsidentin Mona Neubaur findet an der Universität Bonn dienstags von 18:00 bis 20:00 Uhr im Hörsaal 1 auf dem Campus Poppelsdorf die Ringvorlesung „Europas Zukunft im Weltraum“ statt. Start ist am 14. April.
Zwei Jahre Supercomputer Marvin: Bonner Forschende präsentieren ihre Projekte
Zwei Jahre nach seiner Inbetriebnahme hat die Universität Bonn den Supercomputer Marvin mit einem Community-Event im Forschungs- und Technologiezentrum Detektorphysik (FTD) gefeiert. Forschende aus unterschiedlichen Disziplinen präsentierten Projekte, die mit Hochleistungsrechnen umgesetzt wurden, und nutzten die Veranstaltung zum fachübergreifenden Austausch.