Elena Reckzeh

Elena Reckzeh 

Elena Reckzeh hat eine Argelander-Professur für Organoide und chemische Biologie an der Universität Bonn. In ihrer Forschung nutzen Reckzeh und ihr Team Minidärme und Minitumore im Labor, um den Stoffwechsel zu manipulieren und so neue Behandlungsansätze gegen Diabetes und Krebs zu finden. Die Idee, mit diesen Mini-Organen zu arbeiten, ist das Ergebnis transdisziplinärer Forschung; soweit bisher bekannt, ist dieses Konzept näher an den Patienten und näher an der Heilung. Die Auszeichnung mit dieser Arglander-Prodfessur führte sie an die Universität Bonn - und hat damit einen Anteil an unserer Botschaft: "We are Uni Bonn".

Metabolische Phänomene verstehen 

Elena Reckzeh und ihr Team nutzen Stammzell-abgeleitete Modellsysteme des Darms (Organoide, Mini-Organe) und von Dickdarmtumoren (Tumor-Organoide), um extrinsische und intrinsische Einflüsse auf die Nährstoffaufnahme, -abhängigkeit und -flexibilität zu studieren. Wir setzen diese Organoide ein, um neue biologisch aktive niedermolekulare Substanzen (Compounds) zu finden, um damit metabolische Phänomene besser zu verstehen. 

Elena Reckzeh

Transdisziplinarität entscheidet 

Als Elena Reckzeh die Ausschreibung zu dieser Argelander-Professur kennen lernte, war sie von Beginn an von der attraktiven Umsetzung der Transdisziplinarität begeistert. Sioe sieht ihre eigene Forschungsarbeit "exakt in der Nische", erklärt Reckzeh, also in einem Feld, das Erkenntnisse, Methoden und Kompetenzen der Zoologie und der Chemie benötigt. In der TRA , der sie jetzt angehört, kann sie an der Schnittstelle zwischen Medizinischer Fakultät und Naturwiss.-Math. Fakultät forschen. 


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