Für Prinz Roland I. und Bonna Stephanie III. ist der Rosenmontagszug der Höhepunkt ihrer Session. Mit über 4.500 Teilnehmenden war dies vermutlich auch der größte Bonner Rosenmontagszug aller Zeiten, und das trotz regnerischer Witterung. Hunderttausende Jecken säumten den verschlungenen Zugweg durch die Innenstadt.
„Morje es hück“: Uni-Motto mit Blick nach vorn
Unter dem Motto „Morje es hück“ (Morgen ist heute) zeigte die Universität Bonn: Karneval kann Tradition – und Zukunft. Mit zwei Wagen und einer Fußgruppe war die Universität sichtbar präsent. Mit dabei waren nicht nur Uni-Angehörige, sondern auch Gäste von nah und fern, die gemeinsam mit der Bonner Uni-Karnevalscrew feierten und den Zug bereicherten. Angeführt wurde die muntere Truppe von Rektor Michael Hoch und dem Hochschulratsvorsitzenden Georg Schütte.
„Enten, Enten!“ – die begehrtesten Kamelle der Stadt
Wer die Uni-Gruppe kommen sah, wusste sofort: Hier wird es bunt. Roboter, Datenkraken und Astronautinnen mischten sich unter die Jecken. Ein Highlight durfte auch in diesem Jahr nicht fehlen: die Quietscheenten der Universität. Denn die Uni-Jecken werfen traditionell nicht nur „Kamelle“, sondern auch eine individuell gestaltete Mottofigur. In vielen Straßen rufen die Verkleideten am Rand längst nicht mehr „Kamelle“, sobald die Uni-Gruppe sich nähert, sondern: „Enten, Enten!“ Und die Freude ist riesig, wenn eine der begehrten Uni-Enten tatsächlich in den Händen der Jecken landet.
So wurde der Rosenmontagszug einmal mehr zu einem Tag, an dem Bonn zusammenkommt – und die Exzellenzuniversität Bonn war wieder mittendrin. Alaaf!