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Denn es stehet (nicht) geschrieben.

Transformationen des Buchs der Bücher in medienkulturgeschichtlicher Perspektive
Wer 'Bibel' sagt, denkt 'Buch', denkt 'Schrift', denkt 'Quelle'. Umso naheliegender erscheint es, die kulturgeschichtliche Resonanz der Bibel als Rezeptionsprozess zu verstehen, der von dem einen Text auf andere Texte, Medien oder Künste ausgegriffen hat und sich jederzeit mit ihm abgleichen lässt.
Der Vortrag eröffnet eine andere Perspektive. Er macht die kulturelle Wirkungsgeschichte des 'Buchs der Bücher' als multimedialen Transformationsprozess sichtbar, im Zuge dessen die Bibel zahlreiche Narrative, Bildprogramme und Wissensbestände absorbiert hat und dabei keineswegs mit sich selbst identisch geblieben ist: Vom Apfel im Garten Eden, dem Fall Adams und der Teilung des Roten Meeres bis zum Stern über der Krippe, dem Tanz der Salome und zur büßenden Magdalena reichen die Effekte dieser Transformation, denen hier nachgegangen werden soll.
Zeit
Dienstag, 17.03.26 - 18:15 Uhr - 20:00 Uhr
Themengebiet
Religionsgeschichte, Theologie, Kultur- und Literaturgeschichte
Zielgruppen

Alle Interessierten

Ort
Festsaal
Reservierung
nicht erforderlich
Veranstalter
TRA 5: Present Pasts
Kontakt

Dr. Julia Winnebeck, Anke Grimm

a.grimm@uni-bonn.de

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