Neues Teleskop auf chilenischem Berg öffnet Fenster zum Universum
Gut drei Jahrzehnte nach der ursprünglichen Idee von Wissenschaftler*innen der Universität zu Köln und der Cornell University (USA) erhebt sich das Fred Young Submillimeter Telescope (FYST) nun über der Atacama-Wüste, nahe dem Gipfel des Cerro Chajnantor im chilenischen Parque Astronómico Atacama. Das Teleskop, an dem die Universität Bonn beteiligt ist, wird dazu beitragen, einige der wichtigsten Fragen der Astronomie zu beantworten, zum Beispiel wie das Universum funktioniert, woraus dunkle Energie und dunkle Materie besteht, wie sich Galaxien bilden und entwickeln und was in den mysteriösen ersten Momenten nach dem Urknall geschah.
Buchpreisträgerin Dorothee Elmiger wird nächste Thomas-Kling-Poetikdozentin an der Uni Bonn
Dorothee Elmiger, die aktuelle Trägerin des Deutschen Buchpreises, übernimmt die Thomas-Kling-Poetikdozentur der Kunststiftung NRW am Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft (IGLK) der Universität Bonn. Die Autorin gehört zu den bedeutendsten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.
Wi-Wi-Wi – Wie der Wachtelruf Hieroglyphen beeinflusste
In Zeiten von Sprachnachrichten und Videos gerät Schrift leicht in Vergessenheit. Dabei ist sie seit Jahrtausenden zentrales Medium unseres kulturellen Gedächtnisses: Sie speichert Wissen und erzählt Geschichten. Aus einfachen Zeichen entstehen im Kopf ganze Welten – fast wie Kino ohne Popcorn. Gemalt oder in Stein geritzt hält sie erstaunlich lange. Ohne sie wüssten wir wenig über die Vergangenheit. Schon bevor der Mensch lesen konnte, deutete er Zeichen: Er las Tierspuren, orientierte sich an Sternen und erkannte die Tageszeit am Sonnenstand. Den langen Weg zur Schrift beschreibt der Ägyptologe Prof. Ludwig Morenz von der Universität Bonn in seinem neuen Buch.
Anarchie bestimmt die internationalen Beziehungen!?
Das Seufzen und Klagen über das Ende der regelbasierten Weltordnung ist nicht zu überhören und weit verbreitet. Rechtsexpertinnen und Volkswirte, Politikerinnen und Militärs, nicht zuletzt Lobbyisten und NGO-Vertreterinnen, sie alle leiden am Ende der alten Weltordnung, wie sie sich seit Gründung der Vereinten Nationen im Jahr 1945 entwickelt haben soll. Dr. Hendrik Ohnesorge stellt diese Gedankenführung vom Kopf auf die Füße – und erklärt, dass es strukturell nie anders war.
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