19. Januar 2022

Ausstellung: Ressourcen der Macht Ausstellung: Ressourcen der Macht

Exzellenzcluster präsentiert Objekte aus Museen und Sammlungen der Uni Bonn an vier Standorten noch bis Ende März

Ein neues Video des Bonn Center for Slavery Studies unter dem Titel „Resources of Power“ präsentiert Objekte, die über Abhängigkeit und Sklaverei sprechen. Welche Aussagekraft materielle Kultur nachwievor hat, zeigen Forscherinnen und Forscher des „Bonn Center for Dependency and Slavery Studies“ (BCDSS), dem geistes- und sozialwissenschaftlichen Exzellenzcluster der Universität Bonn.

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Menschen leben seit Jahrtausenden in asymmetrischen Abhängigkeitsverhältnissen. Abhängigkeitsnetzwerke werden von Menschen geschaffen, die den Zugang zu Ressourcen und den Dingen, die Menschen produzieren und konsumieren, kontrollieren. Doch oft sind es gerade diese Dinge, die Abhängigkeiten für den Betrachter real werden lassen.
In einem solchen Rahmen materieller und sozialer Abhängigkeiten erzählt die Ausstellung eine Jahrtausende alte Geschichte von Sklaverei und starken asymmetrischen Abhängigkeiten anhand von Objekten, die sich auf die Materialität von drei Ressourcengruppen beziehen: Getreide, Genussmittel und Textilien. Die Produktion von Ressourcen wie Baumwolle, Kaffee und Mais, die globalisierten Handelsströme und die unterschiedliche Verwendung der aus den Ressourcen hergestellten Güter sind eng verwoben mit unterschiedlichen Ausprägungen von Abhängigkeiten.

Die Ausstellung basiert auf Objekten aus verschiedenen Museen und Sammlungen der Universität. Während sie bis zum 30. März 2022 an vier Orten der Universität zu sehen ist, dient sie auch als Vorgeschmack auf ein viel größeres Ausstellungsprojekt, das 2024 geplant ist. Die kommende Ausstellung zeigt nicht nur die bis 2024 erzielten gemeinsamen Forschungsergebnisse, sondern auch den Prozess wie die Forscher dorthin gekommen sind. Dieser Prozess impliziert viele Diskussionen, die Eingang in diese Ausstellung finden sollen. Der Rundgang gibt den Besucherinnen und Besuchern einen Vorgeschmack auf das Jahr 2024. 

Noch bis Ende März ist die Ausstellung montags bis freitags grundsätzlich zu den üblichen Bürozeiten öffentlich zugänglich. Es wird empfohlen, die jeweiligen Öffnungszeiten am Standort zu erfragen. Der Eintritt ist kostenlos. Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.dependency.uni-bonn.de/en/exhibition

Ansprechpartnerin:
Bonn Center for Dependency and Slavery Studies
Cécile Jablawei
Mail: pr@dependency.uni-bonn.de
Niebuhrstraße 5
53113 Bonn (EG & 1. Etage)

Ressourcen der Macht
Ressourcen der Macht © (c) Cécile Jeblawei / Uni Bonn
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