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Datum: 06.11.2020

Was hat es mit dem Physik-Nobelpreis 2020 auf sich? Andreas Eckart von der Uni zu Köln informiert über die Natur der kompakten Masse im Zentrum der Milchstraße

Das kompakte und sehr massive Objekt im Zentrum der Milchstraße (bekannt als Sagitarius A*) ist zur Zeit der beste Kandidat für ein supermassives Schwarzes Loch in unserer direkten Nachbarschaft. Für die Untersuchung dieses Objektes und seiner Umgebung werden in diesem Jahr Reinhard Genzel und Andrea Ghez mit dem Nobelpreis für Physik geehrt. Den Preis teilen sie sich mit Roger Penrose, der für seine Forschung über Schwarze Löcher und Allgemeine Relativitätstheorie ausgezeichnet wird. Aus diesem Anlass lädt das zdi-Schülerlabor Physikwerkstatt Rheinland der Universität Bonn für Mittwoch, 11. November, 19 Uhr zu einem Informationsabend ein.

In einem allgemeinverständlichen Vortrag erläutert Prof. Andreas Eckart, wie die Arbeit der drei Wissenschaftler (und vieler anderer) dazu beigetragen hat, das Objekt im Zentrum unserer Milchstraße besser zu verstehen. Die Veranstaltung findet online über Zoom statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Informationen zur Teilnahme sind unter www.schuelerlabor.uni-bonn.de zu finden.

Andreas Eckart ist seit 2000 Professor am 1. Physikalischen Institut der Universität zu Köln. Zuvor war er von 1986 bis 1999 wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Reinhard Genzel am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching. Prof. Eckart forscht unter anderem über das Zentrum der Milchstraße und den Einfluss des supermassiven Schwarzen Lochs. Außerdem arbeitet er an der Instrumentierung von Teleskopen wie zum Beispiel dem ESO-Very Large Telescope, dem Large Binocular Telescope und dem James-Webb-Weltraumteleskop.

Der Vortragsabend findet im Rahmen der digitalen „Bonner Hochschultage“ statt, bei denen sich Oberstufenschüler unter anderem über das Physikstudium informieren können. Das gesamte Programm der Hochschultage wird ab dem 9. November auf der Website www.hochschultage.uni-bonn.de veröffentlicht.

Kontakt:

Dr. Frank Vewinger
Tel. 0228-733475
E-Mail: [Email protection active, please enable JavaScript.]

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