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¿Es este el oro que comes? Ressourcenraub versus Nachhaltigkeit

¿Es este el oro que comes? - Ressourcenraub versus Nachhaltigkeit als Thema kolonialzeitlicher Amerika-Chroniken Die Eroberung Amerikas ging von Anbeginn an einher mit Plünderungen und Ressourcenraub. Bereits Kolumbus schwärmte in seinem Bordbuch von der wunderbaren Natur der von ihm in Besitz genommenen Inseln und betont gleichzeitig die Verwertbarkeit seiner Entdeckungen. Mit der Einnahme der Reiche von Azteken und Inka eignen sich die Spanier ungeheure Gold- und Silberschätze an. Doch die Maßlosigkeit des Aneignungsprozesses bleibt nicht unkommentiert. Las Casas kritisiert die Zerstörung der Natur der Westindischen Inseln. Der indigene Chronist Guamán Poma de Ayala beschreibt die Gier der spanischen Eroberer nach Gold, die das Edelmetall scheinbar zum Überleben brauchen. Im Kontrast zu dieser enthemmten Ausbeutung von Ressourcen steht hier eine Darstellung der inkaischen Landnutzung, die wir als nachhaltig begreifen können.
Zeit
Dienstag, 09.11.2021 18:00 Uhr - 20:00 Uhr
Veranstaltungstyp
Vorlesung
Themengebiet
Lateinamerikanische Kulturwissenschaften
Zielgruppen

Presse und Medien

Studierende

Wissenschaftler*innen

Öffentlich

Sprachen
Spanisch / Deutsch
Ort
Zoom
Reservierung
Nein
Weitere Informationen
Veranstalter
Interdisziplinäres Lateinamerikazentrum (ILZ)
Kontakt

Eduardo Muro (Sekretariat des ILZ)

ilz@uni-bonn.de

+49 228-73-7067

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