05. Juni 2019

Informel im Paul-Clemen-Museum Informel im Paul-Clemen-Museum

Neue Ausstellung zu Werken der zentralen künstlerischen Innovation der 1950er Jahre noch bis zum 28. Juni im Paul-Clemen-Museum zu sehen.

Mit Eröffnung der neuen Forschungsstelle Informelle Kunst ist nun eine Ausstellung informeller Papierarbeiten eröffnet worden: ein Einblick in das Informel, einem breiten Spektrum expressiver Strömungen.

Farblithographie von Karl Otto Götz, Selphen, 1992
Farblithographie von Karl Otto Götz, Selphen, 1992 © Foto: Jean-Luc Ikelle-Matiba, VG Bild-Kunst 2019

Prof. Dr. Christoph Zuschlag eröffnete mit der neu errichteten Forschungsstelle Informelle Kunst  auch eine Ausstellung von Werken des Informel. Ziel der Forschungsstelle ist die Intensivierung der Forschung zum Informel.

Die  Ausstellung stellt das Informel - also den Forschungsgegenstand - anhand ausgewählter Arbeiten am Ort der Forschungsstelle im Kunsthistorischen Institut vor. Die Ausstellung zeigt u. a. Druckgrafiken und Zeichnungen von Albert Fürst, K. O. Götz, Bernard Schultze, Emil Schumacher, Friederich Werthmann, Wilhelm Wessel und Irmgart Wessel-Zumloh. Die Exponate dieser ersten Ausstellung der Forschungsstelle Informelle Kunst "geben einen ersten Einblick", so beschreibt es Zuschlag, "in das faszinierend breite Spektrum informeller Kunst".

Der Kunsthistoriker Dr. Christoph Zuschlag hat die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Professur für Kunstgeschichte der Moderne und der Gegenwart (19.-21. Jahrhundert) mit Schwerpunkt Provenienzforschung und Geschichte des Sammelns inne. Bisher, sagte Kunsthistoriker Zuschlag anlässlich der Eröffnung der neuen Forschungsstelle, werde das Informel "in der Forschung vernachlässigt" und es "kommt in der Lehre kaum vor". Das soll sich ändern. Dafür sei Bonn ein geradezu idealer Standort, so Zuschlag, da hier die international wirksame Stärke des Kunsthistorischen Instituts sowie seiner exzellenten Fachbibliothek mit dem Kunstmuseum Bonn, dem LVR-Museum sowie weiteren ebenso bedeutenden Museen und Privatsammlungen der Stadt und der Region zusamen kommen.  

Die Ausstellung im Paul-Clemen-Museum kann besucht werden zu den Öffnungszeiten des Kunsthistorischen Instituts der Universität Bonn: montags bis donnerstags von 08 bis 20 Uhr, freitags von 08 bis 19 Uhr. 

Kontakt:
Prof. Dr. Christoph Zuschlag
Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Professur für Kunstgeschichte der Moderne und der Gegenwart (19.-21.Jh.) mit Schwerpunkt Provenienzforschung / Geschichte des Sammelns
Forschungsstelle Informelle Kunst, Kunsthistorisches Institut
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Regina-Pacis-Weg 1, 53113 Bonn
Tel.: 0228-73-7523 / -8369 (Frau Luks)
E-Mail: zuschlag@uni-bonn.de
www.khi.uni-bonn.de

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