12. Dezember 2019

Zwei gefährdete Wissenschaftler kommen an die Universität Bonn Philipp Schwartz-Initiative: Zwei gefährdete Wissenschaftler kommen an die Universität Bonn

Sechste Runde der Philipp Schwartz-Initiative bekanntgegeben

Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat die Forschungseinrichtungen der sechsten Runde der Philipp Schwartz-Initiative ausgewählt: Die Universität Bonn und 29 weitere Einrichtungen aus ganz Deutschland können mit Hilfe der Initiative insgesamt 36 gefährdete ausländische Forschende aufnehmen. Zwei Forschenden aus der Türkei gewährt die Universität Bonn Aufnahme.

Symbolfoto
Symbolfoto © Foto: Colourbox.de

Die beiden Wissenschaftler, die in den Medienwissenschaften bzw. der Mathematik tätig sind, werden ab Januar 2020 für zwei Jahre als Philipp Schwartz-Stipendiaten an der Universität Bonn forschen.

Die 30 Gasteinrichtungen der aktuellen Förderrunde wurden aus 46 Hochschulen und Forschungseinrichtungen ausgewählt, die einen oder mehrere gefährdete Wissenschaftler aufnehmen wollen und sich hierfür mit Konzepten zur persönlichen und wissenschaftlichen Einbindung der Forscher beworben hatten. Insgesamt waren 74 Personen nominiert worden. Ausschlaggebend für die Stipendienvergabe waren neben der Qualität der Einbindung, der wissenschaftlichen Passung und Qualifikation der Forschenden auch die Perspektiven für einen erfolgreichen beruflichen Neustart.

Die Philipp Schwartz-Initiative wurde von der Alexander von Humboldt-Stiftung und dem Auswärtigen Amt 2016 ins Leben gerufen. Sie wird vom Auswärtigen Amt finanziert. Ferner sind auch Stiftungen im In- und Ausland an der Finanzierung der Initiative beteiligt. Jährlich können so bis 50 Philipp Schwartz-Stipendien gefördert werden.

An der Universität Bonn wurden bislang fünf Forschende im Rahmen der Philipp Schwartz-Initiative aufgenommen.

Kontakt:
Dezernat Internationales
Partnerschaften und Internationale Forschende
Tel.: 0228/73-4823
E-Mail: welcome@uni-bonn.de

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