27. September 2016

Von Finanzmarktregulierung bis zur Zentralbankpolitik Von Finanzmarktregulierung bis zur Zentralbankpolitik

Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Finanzwirtschaft an der Universität Bonn

Zur Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Finanzwirtschaft im Juridicum der Universität Bonn am Freitag und Samstag, 30. September und 1. Oktober, kommen gut 250 Teilnehmer aus dem In- und Ausland. Es handelt sich dabei um die zentrale Tagung der Finanzwirtschaftler, die ein vielfältiges Konferenzprogramm absolvieren. Die Themen reichen von der Finanzmarktregulierung über Zentralbankpolitik bis hin zur Unternehmensfinanzierung. Interessierte Journalisten sind herzlich willkommen!

Studierende vor dem Juridicum:
Studierende vor dem Juridicum: - In dem Gebäude der Universität Bonn findet die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Finanzwirtschaft statt. © Foto: Frank Homann/Uni Bonn

Banken müssen einen bestimmten Prozentsatz Eigenkapital halten, um Verluste abfedern zu können und damit Bankmanager einen Anreiz haben, Geld möglichst sicher zu investieren. Wie Prof. Dr. Jean-Charles Rochet von der Universität Zürich, Hauptredner der Tagung, ausführt, können Banken durch überhöhte Kreditvergabe einer Überhitzung der Ökonomie Vorschub leisten. In seinem Vortrag „Aggregate Bank Capital and Credit Dynamics“ geht der Wissenschaftler darauf ein, dass die Eigenkapitalregulierung die Kreditvergabe reduziert und damit eine Überhitzung und das Risiko weiterer Krisen verringert. Die Befürworter von strengeren Kapitalvorschriften erhalten somit neue Munition für ihre Argumentation. Rochet hat zahlreiche Bücher geschrieben, darunter „Why Are There So Many Banking Crises?“. Rochet spricht am Freitag, 30. September, von 16.30 bis 17.30 Uhr im Juridicum, Adenauerallee 24-42 in Bonn, in Hörsaal D (erster Stock). Die Konferenzsprache ist englisch.

Tagungsprogramm: https://www.dgf2016.uni-bonn.de/pdf-datei/program-dgf-conference-2016

Presseanfragen können an Prof. Dr. Hendrik Hakenes, Finanzwirtschaft an der Universität Bonn, gerichtet werden: Tel. 0176/62005983 oder E-Mail hakenes@uni-bonn.de

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