01. Februar 2010

Anerkennung und Ansporn zugleich Anerkennung und Ansporn zugleich

Bonner Studenten trafen ihre Förderer im Rahmen des NRW-Stipendienprogramms

Die ersten NRW-Stipendiaten der Uni Bonn haben ihre Urkunden erhalten. Zum Wintersemester 2009/2010 hat in Nordrhein-Westfalen das neue Stipendienprogramm begonnen. Unter den landesweit 1.200 Stipendiaten sind 36 Studentinnen und 30 Studenten der Universität Bonn. Am 4. Februar haben sie die Förderer getroffen, die jeweils die Hälfte des monatlich 300 Euro umfassenden Stipendiums übernehmen.

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NRW_Stipendiaten_2010.jpg - Die neuen Stipendiaten stellen sich der Kamera. © Foto: Volker Lannert/Uni Bonn.

Das einkommensunabhängige NRW-Stipendienprogramm richtet sich vor allem an Studierende, deren bisheriger Werdegang herausragende Studienleistungen erwarten lässt. Die Stipendien werden je zur Hälfte vom Land und von privaten Geldgebern finanziert, bei denen die Universität Bonn Mittel eingeworben hat. Das erste von 66 Bonner NRW-Stipendien stiftete Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart, selbst ein Bonner Alumnus, anläßlich der Amtseinführung des neuen Rektorats.

Den Löwenanteil der Fördersumme stellt die Universitätsgesellschaft Bonn (UGB) mit 33 Stipendien, die ihre Mitglieder zum Spenden aufrief. Viele UGB-Angehörige, darunter Unternehmen und auch Privatpersonen, kamen dem Aufruf nach und spendeten ganze Stipendien oder Teilbeträge. Auch die Postbank und die Deutsche Post beteiligen sich mit 8 bzw. 5 Stipendien an dem Förderprogramm.

„Wir danken allen Förderern, die mit ihrem Engagement die Universität und vor allem junge Talente unterstützen. Die Stipendien sind nicht nur eine willkommene finanzielle Hilfe, sondern zugleich auch Anerkennung und Ansporn“, sagt Rektor Professor Dr. Jürgen Fohrmann. „Ich hoffe, dass viele dem Vorbild dieser Pioniere folgen werden.“ Besonders die Universitätsgesellschaft Bonn habe einmal mehr bewiesen, dass sie als verläßlicher Partner der Alma mater zupackt, wenn ihre Hilfe gebraucht werde. „Das langfristige Engagement der in der UGB organisierten Freunde, Förderer und Alumni kann nicht hoch genug geschätzt werden“, sagt der Rektor.

Fotogalerie: Bilder von der feierlichen Übergabe der Urkunden

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